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  • Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:12 Was soll dann eigentlich mit den "Mehreinnahmen" bzw Steuereinsparungen nach einer solchen Maßnahme tatsächlich geschehen ?
    Soll dazu beitragen, dass die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren nicht weiter ansteigen. Werden sie nämlich, wenn nichts passiert, in der GKV haben wir ein hohes Defizit aus Einnahmen und Ausgaben
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  • GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11 Familienversicherung soll ja nur wegfallen, wenn die Kinder über 6 sind.
    Wenn das mit drin wäre, würde es das Problem mit der Krankenversicherung erstmal mindern. WÄre aber speziell in meinem Fall auch nur der kleinere Teil (225€ vs. 1100€ durch die Steuergeschichte).
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11Tbh bisschen NIMBY von dir. Bürgis sollen arbeiten gehen, aber merken Frau soll bitte von anderen querfinanziert werden.
    Zu der Aussage kann man auch nur kommen, wenn man Care-Arbeit als komplett wertlos betrachtet. Sehe ich grundsätzlich anders.


    Wie ich schon anmerkte, es sind bisher Gerüchte. Daher schrieb ich "wenn es so kommt....".

    Kann natürlich auch anders laufen - Ehegattensplitting wird zu Familiensplitting und Kinder gehen mit 0,5 ein, dann verteilt sich mein Einkommen demnächst auf 3,0 anstatt 2 (leider unwahrscheinlich) und dazu noch die "Verschonung" hinsichtlich GKV bei Kindern unter 6 (eher wahrscheinlich).
    Der Erfahrung der letzten Jahre nach, kommt es aber eher schlimmer, v.a. wenn man über dem Durchschnitt verdient.
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    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:15
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:12 Was soll dann eigentlich mit den "Mehreinnahmen" bzw Steuereinsparungen nach einer solchen Maßnahme tatsächlich geschehen ?
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    Mutter einer Freundin hatte jetzt mit 78 ihre zweite Knie Operation (wurde zwei mal komplett getauscht am selben Knie).
    Was das kostet ey...

    Insgesamt ist das mit der Versicherung einfach ein Thema wo es nichts bringt an einer Stelle anzupassen damit man die Beiträge evtl. für 1-2 Jahre stabil hält, es müsste extreme Reformen geben, von nicht Beitragszahlern, Leistungskatalog etc.

    Könnte ich es mir aussuchen würde es ein basic System für jeden in Deutschland geben (Kosten evtl. 1/4 von den jetzigen pro Bürger), also wirklich nur das nötigste das du nicht stirbst.
    Wer das Geld hat bzw. wem es Wert ist kann sich privat für Upgrades entscheiden die er selber bezahlt.

    Ja das ist ein zwei bzw. sogar drei oder vier Klassen System, aber was spricht dagegen? Wieso soll jemand der mehr verdient nicht bessere Leistungen kriegen?
    Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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  • Dann übernimmst du halt einen Teil der care Arbeit und deine Frau geht ein paar Stunden arbeiten. Problem gelöst 👍
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  • martin1986 hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:17
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11 Familienversicherung soll ja nur wegfallen, wenn die Kinder über 6 sind.
    Wenn das mit drin wäre, würde es das Problem mit der Krankenversicherung erstmal mindern. WÄre aber speziell in meinem Fall auch nur der kleinere Teil (225€ vs. 1100€ durch die Steuergeschichte).
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11Tbh bisschen NIMBY von dir. Bürgis sollen arbeiten gehen, aber merken Frau soll bitte von anderen querfinanziert werden.
    Zu der Aussage kann man auch nur kommen, wenn man Care-Arbeit als komplett wertlos betrachtet. Sehe ich grundsätzlich anders.


    Wie ich schon anmerkte, es sind bisher Gerüchte. Daher schrieb ich "wenn es so kommt....".

    Kann natürlich auch anders laufen - Ehegattensplitting wird zu Familiensplitting und Kinder gehen mit 0,5 ein, dann verteilt sich mein Einkommen demnächst auf 3,0 anstatt 2 (leider unwahrscheinlich) und dazu noch die "Verschonung" hinsichtlich GKV bei Kindern unter 6 (eher wahrscheinlich).
    Der Erfahrung der letzten Jahre nach, kommt es aber eher schlimmer, v.a. wenn man über dem Durchschnitt verdient.
    Ich halte Care-Arbeit keinesfalls für wertlos, hab bestimmt mehr Elternzeit gehabt als die Meisten hier. Aber daher weiß ich auch, dass man in einem gewissen Alter sehr wohl wieder arbeiten kann. Und wenn es nur 10h sind, die Gesetze in DE geben es her.
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  • Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:14
    martin1986 hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:10
    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:06

    Darum geht es ja auch. Bisher beziehen diese Personen die vollen GKV Leistungen ohne dass dafür von irgendjemand Beiträge gezahlt werden (nicht mal Steuergelder wie beim Bürgergeld). Die GKV hat Finanzdefizite von mehreren Milliarden Euro, Steigerung der Lohnnebenkosten droht. Da können wir uns solchen Luxus nicht mehr leisten
    Auch hier wieder einseitiger Blödsinn. Dieses familienfreundliche System hat ewig problemlos funktioniert. Ins Wanken geraten ist das Ganze durch explodierende Kosten im Gesundheitssystem - teils durch bessere Medizin, häufig aber durch Strukturen und systemisches Versagen - und durch den massiven Anstieg von Flüchtlingen/Bürgergeldempfängern im System.
    Es hat funktioniert, weil der Steuerzahler für die Versicherungsfremde Leistung Familienversicherung jedes Jahr Milliarden in das GKV System gekippt hat. Hier wird doch immer nach Reformen gerufen, aber natürlich nur, wenn man selbst nicht davon betroffen ist :winke:
    Der Bundeszuschuss in die GKV wurde erst 2004 eingeführt und war anfangs (relativ) deutlich niedriger als heute.
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  • Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:19 Dann übernimmst du halt einen Teil der care Arbeit und deine Frau geht ein paar Stunden arbeiten. Problem gelöst 👍
    Es gibt Jobs, in denen man auf Grund von Leistungserwartung und Verantwortung nicht einfach mal ein paar Stunden reduzieren kann :smash: Dass das bei Beamten häufig möglich ist und in manchen Fällen auch gar nicht auffällt, ob sie da sind oder nicht, mag stimmen.
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  • GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:20
    martin1986 hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:17
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11 Familienversicherung soll ja nur wegfallen, wenn die Kinder über 6 sind.
    Wenn das mit drin wäre, würde es das Problem mit der Krankenversicherung erstmal mindern. WÄre aber speziell in meinem Fall auch nur der kleinere Teil (225€ vs. 1100€ durch die Steuergeschichte).
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:11Tbh bisschen NIMBY von dir. Bürgis sollen arbeiten gehen, aber merken Frau soll bitte von anderen querfinanziert werden.
    Zu der Aussage kann man auch nur kommen, wenn man Care-Arbeit als komplett wertlos betrachtet. Sehe ich grundsätzlich anders.


    Wie ich schon anmerkte, es sind bisher Gerüchte. Daher schrieb ich "wenn es so kommt....".

    Kann natürlich auch anders laufen - Ehegattensplitting wird zu Familiensplitting und Kinder gehen mit 0,5 ein, dann verteilt sich mein Einkommen demnächst auf 3,0 anstatt 2 (leider unwahrscheinlich) und dazu noch die "Verschonung" hinsichtlich GKV bei Kindern unter 6 (eher wahrscheinlich).
    Der Erfahrung der letzten Jahre nach, kommt es aber eher schlimmer, v.a. wenn man über dem Durchschnitt verdient.
    Ich halte Care-Arbeit keinesfalls für wertlos, hab bestimmt mehr Elternzeit gehabt als die Meisten hier. Aber daher weiß ich auch, dass man in einem gewissen Alter sehr wohl wieder arbeiten kann. Und wenn es nur 10h sind, die Gesetze in DE geben es her.
    Ja, ab der Einschulung definitiv.
    Wenn Care-Arbeit nicht wertlos ist, ist es keine "Querfinanzierung" ohne Gegenwert - sondern eine Minderung der Abgabenpflicht auf Grund einer wichtigen Leistung an der Gesellschaft. Querfinanzierung im Sinne von Solidarprinzip trifft auf die gesamte Krankenkasse zu.
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  • Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:18
    GoldenInside hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:15
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:12 Was soll dann eigentlich mit den "Mehreinnahmen" bzw Steuereinsparungen nach einer solchen Maßnahme tatsächlich geschehen ?
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    Ja das ist ein zwei bzw. sogar drei oder vier Klassen System, aber was spricht dagegen? Wieso soll jemand der mehr verdient nicht bessere Leistungen kriegen?
    Guter Punkt.

    Dazu kommt, dass verschiedene Studien gezeigt haben, dass allein durch effektivere Strukturen z.B. im Bereich der Krankenhäuser, durch weniger Bürokratie bei Ärzten/Pflegekräften, durch weniger Verwaltungswasserkopf drumherum oder durch gezieltere politische Unterstützung im Bereich Medikamentenpreise auch einige Milliarden gespart werden könnten.

    Aus meiner Sicht müsste es einen Grundsatz geben: Mehreinnahmen nur dann, wenn alle kostenneutralen Leistungsreserven durch Verbesserung des aktuellen Systems realisiert wurden.
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    Witzig wie Leute, die ihre Krankenversicherung nebst Beihilfe komplett aus Steuergeldern in den Arsch geschoben kriegen, dem arbeitenden Dummvolk die Kranken- und Steuerkassen erst durch unter anderem mangelhafte Gesetzgebung und Massenimport von auf Generationen unrentablen Leistungsbeziehern leeren und dann auch noch mehr verlangen. Naja, wenigstens guter gesellschaftlicher Zündstoff. Das ist doch auch was.
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  • martin1986 hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:24
    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:19 Dann übernimmst du halt einen Teil der care Arbeit und deine Frau geht ein paar Stunden arbeiten. Problem gelöst 👍
    Es gibt Jobs, in denen man auf Grund von Leistungserwartung und Verantwortung nicht einfach mal ein paar Stunden reduzieren kann :smash: Dass das bei Beamten häufig möglich ist und in manchen Fällen auch gar nicht auffällt, ob sie da sind oder nicht, mag stimmen.
    Ich schrieb, dass du care Arbeit übernimmst, nicht dass du Stunden reduzieren sollst.

    Dass das bei dir offenbar nicht in den Sinn kommt, mag stimmen. Dann musst du halt bezahlen
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    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:15
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:12 Was soll dann eigentlich mit den "Mehreinnahmen" bzw Steuereinsparungen nach einer solchen Maßnahme tatsächlich geschehen ?
    Soll dazu beitragen, dass die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren nicht weiter ansteigen. Werden sie nämlich, wenn nichts passiert, in der GKV haben wir ein hohes Defizit aus Einnahmen und Ausgaben
    Klingt an sich nachvollziehbar aber kann das u.a. daran liegen, dass aus der GKV eine nicht unerherbliche Anzahl an Menschen mitfinanziert werden die keinen Cent eingezahlt haben ?

    Wobei ich denke ich kenne die Antwort, es gibt zu viele Renter
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  • Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:34
    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:15
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:12 Was soll dann eigentlich mit den "Mehreinnahmen" bzw Steuereinsparungen nach einer solchen Maßnahme tatsächlich geschehen ?
    Soll dazu beitragen, dass die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren nicht weiter ansteigen. Werden sie nämlich, wenn nichts passiert, in der GKV haben wir ein hohes Defizit aus Einnahmen und Ausgaben
    Klingt an sich nachvollziehbar aber kann das u.a. daran liegen, dass aus der GKV eine nicht unerherbliche Anzahl an Menschen mitfinanziert werden die keinen Cent eingezahlt haben ?

    Wobei ich denke ich kenne die Antwort, es gibt zu viele Renter
    Genau und das soll ja jetzt angegangen werden mit der Familienversicherung. Für bürgergeldempfänger zahlt ja der Staat Steuergelder an die GKV
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    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:43
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:34
    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:15

    Soll dazu beitragen, dass die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren nicht weiter ansteigen. Werden sie nämlich, wenn nichts passiert, in der GKV haben wir ein hohes Defizit aus Einnahmen und Ausgaben
    Klingt an sich nachvollziehbar aber kann das u.a. daran liegen, dass aus der GKV eine nicht unerherbliche Anzahl an Menschen mitfinanziert werden die keinen Cent eingezahlt haben ?

    Wobei ich denke ich kenne die Antwort, es gibt zu viele Renter
    Genau und das soll ja jetzt angegangen werden mit der Familienversicherung. Für bürgergeldempfänger zahlt ja der Staat Steuergelder an die GKV
    ca. 10 Mrd. zu wenig pro Jahr. Die Differenz zahlen wir durch unsere Beiträge jeden Monat.
    Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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  • Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:44
    Certa hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:43
    Skagerath hat geschrieben: 25. Mär 2026, 09:34

    Klingt an sich nachvollziehbar aber kann das u.a. daran liegen, dass aus der GKV eine nicht unerherbliche Anzahl an Menschen mitfinanziert werden die keinen Cent eingezahlt haben ?

    Wobei ich denke ich kenne die Antwort, es gibt zu viele Renter
    Genau und das soll ja jetzt angegangen werden mit der Familienversicherung. Für bürgergeldempfänger zahlt ja der Staat Steuergelder an die GKV
    ca. 10 Mrd. zu wenig pro Jahr. Die Differenz zahlen wir durch unsere Beiträge jeden Monat.
    Genau. Würde der Staat die 10 Mrd übernehmen, würdest du es nicht als GKV Beitrag zahlen, sondern als Steuern. Was möchtest du von beidem?
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