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    Certa hat geschrieben: 10. Apr 2025, 11:48 Andere Kinder sind eh immer etwas völlig anderes, kann man nicht vergleichen mit seinen eigenen Kindern.
    Ja das stimmt.
    Unsere waren immer von sich aus recht sauber, aber die von meiner Schwester haben durchgehend so klebrige kleine Griffel und die Rotze hängt raus. Bekomm da so die Krise :-)
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    maic hat geschrieben: 10. Apr 2025, 11:52
    Certa hat geschrieben: 10. Apr 2025, 11:48 Andere Kinder sind eh immer etwas völlig anderes, kann man nicht vergleichen mit seinen eigenen Kindern.
    Ja das stimmt.
    Unsere waren immer von sich aus recht sauber, aber die von meiner Schwester haben durchgehend so klebrige kleine Griffel und die Rotze hängt raus. Bekomm da so die Krise :-)
    Fremde Kinder mit grünem schnodder um die Nase rum sind auch mein Endgegner.
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    Certa hat geschrieben: 10. Apr 2025, 10:34
    Piotr hat geschrieben: 10. Apr 2025, 10:27
    Certa hat geschrieben: 10. Apr 2025, 10:23

    Frauen können sich meiner Erfahrung nach eh nicht wirklich realistisch an die erste Zeit mit dem Baby zurückerinnern. Das fällt mir jedenfalls bei meiner Frau und dem Bekanntenkreis auf. Da wird doch alles sehr durch eine rosarote Brille gesehen, wie toll das doch war :-) liegt vermutlich auch an den Hormonen, wir Männer gehen durch diese Zeit ja ohne Hormon Doping
    Das ist der Fehler :guenni:

    Schon interessant die Erfahrungen
    Werbung ist es zwar eher nicht, aber so ist das nun mal 😂
    Also zur Geburt auf TRT+ gehen, um das Defizit zur Frau auszugleichen :guenni:
    Die Frau freut sich bestimmt, wenn zu dem schreienden Baby auch noch ein Vater mit Roid-Rage dazu kommt :-) .

    Ich war schon 37 als wir die Kleine bekommen haben. Ist schon krass wie das körperlich schlaucht in dem Alter, ich war vorher nie krank oder verletzt, seit dem Kind schon recht oft. Auf der anderen Seite fand ich die Zeit bis Ende zwanzig schon geil, würde ich ungern "aufgeben". Ideal wäre so Anfang dreißig gewesen, aber da war halt die passende Frau nicht am Start, kannste nix machen alleine #05# :D
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    Also wenn ich ehrlich bin, was ja die meisten bei dem Thema nicht sind, dann waren die ersten 2-3 Jahre zum Kotzen. Klar man liebt sein Kind über alles, aber zurück bekommt man in der Zeit eigentlich gar nichts. Es ist eine mischung aus puurer Langeweile und absolutem Stress im ständigen Wechsel. Nach den ersten Jahren, wird es dann langsam aber sicher besser, weil das Kind halt einfach viel mehr zurückgeben kann, man kann sich mit ihm richtig beschäftigen, es kann reden, sich ausdrücken und man kann gemeinsam Erlebnisse teilen. Dann ist das Vater sein einfach nur grossartig und ein Geschenk, was ich nicht mehr missen möchte
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    Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Vätern der Grad der Involviertheit eine Rolle spielt. Wenn man in den ersten Jahren eher so weiterlebt wie zuvor und nicht länger in Elternzeit ist bzw zumindest nahezu jede freie Minute abseits der Arbeit in den ersten Jahren mit dem Kind verbringt, kann ich mir vorstellen, dass die wenige Zeit dann als toll empfunden wird. Wichtig ist auch - ein Tag mit Frau und Baby von früh bis spät, ist ganz was anderes als ein Tag mit kleinem Baby von früh bis spät alleine ohne Mama.

    Kann mich an eine Phase erinnern, da hab ich 3-4h gepennt täglich und das Kind hat mir den ganzen Tag alles vom Tisch geräumt. Karottensuppe über Stoff-Essbank/Boden/Sessel überall verteilt, dann noch viel Geschrei und Zahnen. Sowas gab's in der Zeit öfters. War überwiegend anstrengend und ja, auch da und dort schön. Jetzt ist es aber umgekehrt :) Ich hab's aber selbst so gewollt, da mein Vater als Unternehmer nie da war und ich zu ihm auch heute keine Beziehung habe. Das wollte ich für mich als Vater nicht, hab's also auch gern gemacht weil es eben für mich das Richtige war.

    Habe auch gesehen, dass das für mich(!) eigentlich auch Mann sein heißt: Da sein und unterstützen, auch bei Dingen die gesellschaftlich als "Aufgabe der Frau" gesehen werden/wurden und nicht die Frau alleine alles machen lassen und dann noch von der Frau "mehr Beziehung & Sex" einfordern :-)
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    Fand es eigentlich nur bei #1 richtig anstrengend. So bald man dann seine eigene Transformation zum Vater abgeschlossen hat, was bei mir endgültig erst während #2 passiert ist, wird es viel besser, auch wenn sie klein sind. Jetzt bei #3 genieße ich es richtig, hätte ich meinem jüngeren Ich auch nicht verklickert bekommen.

    Vater sein muss man lernen, das passiert nicht einfach von selbst.

    PS: Karottensuppe bei Kleinkindern fast so schlimmer Anfängerfehler wie Spinat :-)
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    Naiv:
    Kommt es nicht auch darauf an wie man die Zeit bis zu den Kindern genutzt hat?
    Also ich kenne da beide Seiten, diejenigen die davor oft gesoffen, gefeiert (inklusive Schlafmangel etc) und andere Drogen konsumiert haben + stressigen Lifestyle.
    Oder eben genug Schlaf, gesunde Ernährung und Sport und eher Ruhe und Flexibilität (Reisen, Sport etc) genossen haben
    Und eben individuelle Alterung und Krankheiten/Unfälle?
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    Piotr hat geschrieben: 10. Apr 2025, 18:57 Naiv:
    Kommt es nicht auch darauf an wie man die Zeit bis zu den Kindern genutzt hat?
    Also ich kenne da beide Seiten, diejenigen die davor oft gesoffen, gefeiert (inklusive Schlafmangel etc) und andere Drogen konsumiert haben + stressigen Lifestyle.
    Oder eben genug Schlaf, gesunde Ernährung und Sport und eher Ruhe und Flexibilität (Reisen, Sport etc) genossen haben
    Und eben individuelle Alterung und Krankheiten/Unfälle?

    Es ist im Endeffekt egal. Du wünscht dir immer das, was auf der anderen Seite ist und das Gras ist immer grüner.
    Ob ich jetzt glücklicher bin, dass ich vorher in Japan war? Wäre ich jetzt unglücklicher? Das sind ja keine objektiven Bewertungskriterien.

    Es kommt so, wie es kommt und wahrscheinlich kann es keiner sagen. Du musst mit deiner Entscheidung leben und kannst manche Dinge nicht rückgängig machen, wie zB Kinder/keine Kinder (außer du bist männlich und reich).
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    Unser Kind ist jetzt 21 Monate und würde die Zeit bisher nicht als schrecklich beschreiben, aber auch nicht alles als wunderschön.
    Seit einem Jahr übernehme ich min. 50% der Betreuung. 4 Elternzeit, seit 8 Monaten Teilzeit und übernehme den Großteil der Einschlafbegleitungen.
    Es gibt schrecklich stressige Tage aber auch wirklich schöne.
    Was ich immer wieder gerne sehe ist, das meine Frau und ich bei ihm praktisch gleichberechtigt sind. Seit dem abstillen sogar nachts.
    Von anderen Eltern/Müttern hört oder sieht man oft anderes. Was ich schade finde. Hat natürlich auch verschiedensten Ursachen.

    Was ich trotzdem ganz klar sagen muss: das klassische Familienbild wäre für mich als Mann deutlich entspannter als das moderne :-)
    Möchte aber keine Minuten mit dem kleinen missen, auch wenn es anstrengend sein kann.
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    Brei & Beugen
    Wäre schon bisschen cool wie früher:
    Einfach nur Arbeiten und danach mit den Kollegen saufen gehen.
    Zuhause mit nichts was zutun haben und erwarten das das Essen warm auf dem Tisch steht sobald man die Tür rein kommt.

    Auf diese Weise könnte ich mir auch mehr Kinder vorstellen. Aber so bleibt es vorerst bei ein Stück ;)
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    Knolle hat geschrieben:
    kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
    Givenchy hat geschrieben:
    Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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    Piotr hat geschrieben: 10. Apr 2025, 18:57 Naiv:
    Kommt es nicht auch darauf an wie man die Zeit bis zu den Kindern genutzt hat?
    Also ich kenne da beide Seiten, diejenigen die davor oft gesoffen, gefeiert (inklusive Schlafmangel etc) und andere Drogen konsumiert haben + stressigen Lifestyle.
    Oder eben genug Schlaf, gesunde Ernährung und Sport und eher Ruhe und Flexibilität (Reisen, Sport etc) genossen haben
    Und eben individuelle Alterung und Krankheiten/Unfälle?
    Ein wenig geb ich dir da recht.
    Ich denke schon, dass es einfacher ist wenn man vorher halt gelebt hat. Dann fällt der Verzicht auf das Ein oder Andere einfach leichter.
    Wir haben zb unsere Beziehung vorher 10 Jahre gelebt und uns auch partytechnisch ordentlich ausgelebt mit allem was dazu gehört. Da fiel es uns leicht auf vieles zu verzichten. Wir waren aber auch das Team "das Kind nicht abgeben"
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    Leucko hat geschrieben: 11. Apr 2025, 07:25 Zuhause mit nichts was zutun haben und erwarten das das Essen warm auf dem Tisch steht sobald man die Tür rein kommt.
    Dazwischen sollten schon noch 1-2 Stunden liegen, sonst wird es schwer den Hobbys nachzugehen.
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    KiCat hat geschrieben: 11. Apr 2025, 07:43
    Piotr hat geschrieben: 10. Apr 2025, 18:57 Naiv:
    Kommt es nicht auch darauf an wie man die Zeit bis zu den Kindern genutzt hat?
    Also ich kenne da beide Seiten, diejenigen die davor oft gesoffen, gefeiert (inklusive Schlafmangel etc) und andere Drogen konsumiert haben + stressigen Lifestyle.
    Oder eben genug Schlaf, gesunde Ernährung und Sport und eher Ruhe und Flexibilität (Reisen, Sport etc) genossen haben
    Und eben individuelle Alterung und Krankheiten/Unfälle?
    Ein wenig geb ich dir da recht.
    Ich denke schon, dass es einfacher ist wenn man vorher halt gelebt hat. Dann fällt der Verzicht auf das Ein oder Andere einfach leichter.
    Wir haben zb unsere Beziehung vorher 10 Jahre gelebt und uns auch partytechnisch ordentlich ausgelebt mit allem was dazu gehört. Da fiel es uns leicht auf vieles zu verzichten. Wir waren aber auch das Team "das Kind nicht abgeben"
    Nö, stimme ich nicht zu.
    Ich war vorher zwar auch auf Partys, Disco usw.
    Aber es war nie etwas, für was ich mich begeistern konnte. Demzufolge müsste ich auch nicht auf etwas verzichten.
    Es kommt einfach auf die individuelle Person an.
    Ich hatte nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.
    Da ich jung war, bin ich aber auch schon fertig und habe jetzt viel Zeit - das was ich jetzt mache, das hätte ich zum damaligen Zeitpunkt nicht gemacht. Weitwanderreisen etc. Insofern war es für mich so absolut in Ordnung so.
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    Landesmeister hat geschrieben: 10. Apr 2025, 23:18 Unser Kind ist jetzt 21 Monate und würde die Zeit bisher nicht als schrecklich beschreiben, aber auch nicht alles als wunderschön.
    Seit einem Jahr übernehme ich min. 50% der Betreuung. 4 Elternzeit, seit 8 Monaten Teilzeit und übernehme den Großteil der Einschlafbegleitungen.
    Es gibt schrecklich stressige Tage aber auch wirklich schöne.
    Was ich immer wieder gerne sehe ist, das meine Frau und ich bei ihm praktisch gleichberechtigt sind. Seit dem abstillen sogar nachts.
    Von anderen Eltern/Müttern hört oder sieht man oft anderes. Was ich schade finde. Hat natürlich auch verschiedensten Ursachen.

    Was ich trotzdem ganz klar sagen muss: das klassische Familienbild wäre für mich als Mann deutlich entspannter als das moderne :-)
    Möchte aber keine Minuten mit dem kleinen missen, auch wenn es anstrengend sein kann.
    Wenn man als Mann so viel Zeit mit dem Nachwuchs verbringen kann ist das schon super. Unsere Kurze ist grundsätzlich ein Mamakind. Mama war auch über zwei Jahre zu Hause und hat relativ lange gestillt. Einschlafbegleitung und Nachtschicht klappt aber bei beiden gleich gut (oder schlecht :-) ) da wechseln wir uns auch täglich ab. Getobt wird lieber mit Papa. Ich nehme sie auch ganz oft einfach mit wenn ich einkaufen fahre etc. Aber trösten kann halt fast nur Mama, es sei denn wir sind alleine dann wird nicht nach Mama gefragt dann ist Papa die Nr. 1. War aber ein langer Weg dorthin
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