Umfrage unter 15.000 Betrieben: Höherer Mindestlohn treibt Preise hoch und kostet Jobs

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https://www.welt.de/politik/deutschland ... ner.free.1Bundeswirtschaftsministerin Reiche steht für ihren Führungsstil in der Kritik. Selbst zur Formatierung von Dokumenten soll sie ihren Mitarbeitern genaue Anweisungen erteilen. Unterdessen wächst die Ungeduld der Wirtschaft.
Die Kritik an der Amtsführung von Katherina Reiche wächst offenbar innerhalb und außerhalb des von ihr geführten Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Laut einer „Spiegel“-Recherche beklagen sich Kritiker über Mikromanagement und fehlende Einbindung von Fachleuten. Demnach kursiere im Ministerium ein Dokument, das minutiös vorschreibe, wie die Reden der Ministerin vorzubereiten seien.
Die Anweisungen betreffen sowohl die Einordnung der Rede („Was erwarten die Zuhörenden?“) als auch kleinste technische Details – etwa dass die Begrüßung des Publikums „ohne Aufzählungszeichen, linksbündig“ und der Redetext in „ausführlicher Punktation“ aufzuschreiben seien. Klammern seien nur zu benutzen, wenn sie „unverzichtbar“ seien. Alle Dokumente seien in A4 Hochformat, Schriftsatz Arial 16 Punkt, Zeilenabstand 1,5 zu formatieren.
Das Schreiben, das dem „Spiegel“ vorliegt, ging unter anderem an das Referat LB4, verantwortlich für „Reden und strategische Kommunikation“. Dort aber gibt es keine Redenschreiber mehr, wie mehrere Insider bestätigen. Die ehemalige Referatsleiterin, eingesetzt von Reiches Amtsvorgänger Habeck, sei direkt nach dem Regierungswechsel gegangen. Auch die beiden Redenschreiber, die unter ihr dienten, hätten die Abteilung verlassen. Ob und wann ihre Stellen neu besetzt werden, wollte das Ministerium auf Anfrage nicht verraten.
Das Dokument mit den Formatierungsregeln gilt manchen im Ministerium als Ausdruck von Reiches Hang zum Mikromanagement, der sich auch an anderen Stellen zeigt. Anfang Januar soll Beate Baron, Abteilungsleiterin für Industriepolitik, ihren Leuten erklärt haben, wie die Mappen für die Ministerin richtig zu packen seien und wie Reiche auf Themen vorbereitet werden müsse, heißt es aus dem Umfeld des Ministeriums.
Ähnliche Schulungen sollen auch in anderen Abteilungen stattgefunden haben oder geplant sein. Für die EEG-Novelle habe sich Reiche Input von den Chefs großer Energiekonzerne geholt, während ihre Fachabteilung teils parallel mit der Arbeitsebene derselben Konzerne gesprochen habe. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft habe der CDU-Politikerin bei einer Vorstands- und Präsidiumssitzung im Oktober nur vorab eingereichte Fragen stellen dürfen, berichten Beteiligte. Das Ministerium wollte diese Vorgänge nicht kommentieren.
Derzeit liegen mehrere wichtige Gesetzesvorhaben unter Federführung des BMWE hinter dem Zeitplan, darunter der Industriestrompreis und die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes. Auch die Aushandlung einer Kraftwerksstrategie für den Energiesektor zog sich länger hin als geplant.
In der Wirtschaft wächst die Ungeduld. „Von einem Aufbruch ist inzwischen immer weniger zu spüren“, sagte Johannes Gernandt, Chefvolkswirt des Maschinenbauverbands VDMA, dem „Spiegel“. „Es braucht echte Reformen und unbequeme Entscheidungen – jetzt!“
Auch Schleswig-Holsteins Energie- und Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) warnte vor den Folgen von Zögerlichkeit: „Zuletzt hat kein Unternehmen mehr auf Flächen für neue Windkraftanlagen auf See geboten, weil die Unsicherheiten zu groß sind.“ So sei unklar, mit welchen Finanzierungsbedingungen die Firmen rechnen könnten oder wie die Flächenverteilung künftig aussehen werde. Angesichts der Bedeutung der Offshore-Energie müsste Reiche eigentlich „schnellstens einen Krisengipfel aller Beteiligten einberufen, um den weiteren Ausbau sicherzustellen“, findet Goldschmidt. „Stattdessen geschieht nichts.“
Zuletzt geändert von stabil am 23. Jan 2026, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
Ohne das jetzt zu rechtfertigen oder gut zu heißen:stabil hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 15:30 Frau Reiche scheint ja eher Mikromanagement zu betreiben als das man sich um die wirklichen Probleme kümmert.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ner.free.1Bundeswirtschaftsministerin Reiche steht für ihren Führungsstil in der Kritik. Selbst zur Formatierung von Dokumenten soll sie ihren Mitarbeitern genaue Anweisungen erteilen. Unterdessen wächst die Ungeduld der Wirtschaft.
dient das dem außenpolitischem überwachen? ich rede mir ein, dass man dadurch spioniert. aber ist das tatsächlich so?4,33 Millionen Euro sind an Entwicklungshilfe zwischen 2019 und 2024 von Deutschland nach Kolumbien geflossen – für die Förderung von klimafreundlichen Kühlschränken.
Mikromanagement sind typische Anzeichen für Vorgesetzte/Führer die ihrer Position nicht gewachsen sind. Ihre Unfähigkeit wird aber schon bald im Fokus stehen, der Winter ist gerademal zur Hälfte vorbei und die Gasspeicher sind nur noch zu 39% gefüllt, tägliche Abnahme 0.8-1%. Kann sich jeder ausrechnen wo wir in 4 Wochen stehen. Hat doch erst das Energiewirtschaftsgesetzt letztes Jahr angepasst wo es auch Anpassung bzgl. der Gasspeicher gab.Certa hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 15:33Ohne das jetzt zu rechtfertigen oder gut zu heißen:stabil hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 15:30 Frau Reiche scheint ja eher Mikromanagement zu betreiben als das man sich um die wirklichen Probleme kümmert.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ner.free.1Bundeswirtschaftsministerin Reiche steht für ihren Führungsstil in der Kritik. Selbst zur Formatierung von Dokumenten soll sie ihren Mitarbeitern genaue Anweisungen erteilen. Unterdessen wächst die Ungeduld der Wirtschaft.
Sowas ist relativ normal nach einem Führungswechsel. Ich hatte auch schon diverse Vorgaben wie keine Fremdwörter/englische Begriffe, nur noch onepager oder keine Sätze mehr sondern nur noch bulletpoints.
Ist in der Wirtschaft sicherlich auch so, dass jeder CEO da eigene Vorlieben hat für Vorlagen, Entscheidungsgrundlagen oder Präsentationen

Gas sehe ich auch kritisch, habe ich auch schon im aktuelle Nachrichten Thread gepostet. Da kamen leider nur Habeck Sprüche als Reaktion. Ich glaube vielen ist nicht bewusst, wie eklig das werden kannstabil hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 09:40Mikromanagement sind typische Anzeichen für Vorgesetzte/Führer die ihrer Position nicht gewachsen sind. Ihre Unfähigkeit wird aber schon bald im Fokus stehen, der Winter ist gerademal zur Hälfte vorbei und die Gasspeicher sind nur noch zu 39% gefüllt, tägliche Abnahme 0.8-1%. Kann sich jeder ausrechnen wo wir in 4 Wochen stehen. Hat doch erst das Energiewirtschaftsgesetzt letztes Jahr angepasst wo es auch Anpassung bzgl. der Gasspeicher gab.Certa hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 15:33Ohne das jetzt zu rechtfertigen oder gut zu heißen:stabil hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 15:30 Frau Reiche scheint ja eher Mikromanagement zu betreiben als das man sich um die wirklichen Probleme kümmert.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ner.free.1
Sowas ist relativ normal nach einem Führungswechsel. Ich hatte auch schon diverse Vorgaben wie keine Fremdwörter/englische Begriffe, nur noch onepager oder keine Sätze mehr sondern nur noch bulletpoints.
Ist in der Wirtschaft sicherlich auch so, dass jeder CEO da eigene Vorlieben hat für Vorlagen, Entscheidungsgrundlagen oder Präsentationen
Gasmangellage beginnt ab <20%.