HungrigerBiber hat geschrieben: 18. Okt 2025, 10:03
Kumpel hat gekündigt weil er geerbt hat und nicht mehr arbeiten muss, zumindest nicht wenn er sparsam lebt. Jetzt zockt er 14 Stunden am Tag. Ich glaube nicht dass er damit glücklich wird. Braucht dann schon mehr für ein erfüllendes Leben.
Mit anderen Worten: der kommt wieder, vielleicht mit Stundenreduzierung (so würde ich das vermutlich machen).
Obwohl mein Job gerade immer härter wird mag ich ihn und er erfüllt mich. Habe da konstant Herausforderungen und Probleme zu lösen, und das entspricht meiner Art Dinge nicht als Belastung sondern Lernerfahrung zu sehen. Auch der brutale Workload ist nur eine weitere Lernerfahrung in Abgrenzung, Work Life Balance und direkter Kommunikation zu den Chefs. Denn ich arbeite keine Sekunde unbezahlt und darf gesetzlich nur 13 Überstunden pro Woche machen, wovon ich aber aktuell nur 5-8 nutze um nicht auf Volllast zu laufen und einen Puffer zu haben. Wenn die Systeme alle down gehen ist das nicht mein Problem, sondern Mismanagement, da ich bereits mehr als genug tue. Mit der Einstellung kann ich also ruhig schlafen.
Ist in der Tat auch was, was man lernen muss.