Eric hat geschrieben: ↑8. Aug 2025, 12:08
Und was wäre dein Vorschlag?
Wurde ja schon oft angesprochen und auch nach meinem Beitrag.
Den großen Wurf á la Polen oder gar Argentinien wirst du nicht machen.
Vernünftig wäre aber eine schrittweise Entwicklung hin zum aktienbasierten Rentensystem.
Hier simpel beschrieben:
1) Ziel festlegen: Umlage bleibt Kern, Aktienpfeiler ergänzt.
2) Umlage entlasten: Fremdleistungen aus Steuern zahlen, Erwerbsquote steigern.
3) Deutschlandfonds gründen: unabhängig, weltweit gestreut, sehr niedrige Kosten.
4) Startkapital aufbauen: Förderungen bündeln, Haushalt umschichten; Erträge strikt zweckbinden.
5) Auto‑Enrollment einführen: mit 1% vom Lohn starten, stufenweise auf 3–5% erhöhen; Opt‑out möglich.
6) Selbständige einbeziehen; Arbeitgeberzuschüsse erleichtern und fördern.
7) Produkte vereinfachen: einfache, günstige Standardfonds; Gebühren deckeln, keine Provisionen; klare, einfache Steuerregeln.
8) Betriebliche Vorsorge stärken: Auto‑Enrollment, einfache Zuschüsse, gute Portabilität.
9) Auszahlungsregeln festlegen: lebenslange Teilrente plus flexible Entnahmen; hohe Freibeträge in der Grundsicherung.
10) Unabhängigkeit sichern und nachsteuern: politische Zugriffssperre per Gesetz; Wirkung messen und alle 5 Jahre anpassen.
Hier in komplex:
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Zielbild: Dreisäulensystem (Umlage als Basis, obligatorischer kapitalgedeckter Pfeiler, freiwillige Zusatzvorsorge), Mindestsicherung sichern, klare Governance und Kostenziele.
Umlage stabilisieren: Versicherungsfremde Leistungen aus Steuern, Erwerbsbeteiligung erhöhen, großzügigere Freibeträge für Zusatzrenten in der Grundsicherung.
Deutschlandfonds: Öffentlich-rechtlich, unabhängig, global breit in Indexmandate investiert, sehr niedrige Kosten, Lifecycle-Default ohne Heimmarkt-Bias.
Startkapital/Übergang: Anschub aus Umschichtungen (u. a. Förderungen), CO2-/Energiesteuern, Haushaltspriorisierung; Erträge strikt zweckgebunden.
Pflicht-Zusatzvorsorge mit Auto-Enrollment: Einzug über Lohnabrechnung; Stufenplan 1% (ab Jahr 3), 3% (Jahre 4–8), 4–5% (Jahre 9–15); Opt-out bei gleichwertiger bAV/zertifizierten Anbietern; Selbständige einbeziehen; Arbeitgeber-Matching begünstigen.
Produkte/Kosten: Einfacher Standard-Lifecycle-Fonds als Default; Wettbewerbsfenster mit Gebührendeckel; Abschlussprovisionen verbieten; einheitliche, einfache Steuerlogik (EET); Altverträge übertragbar.
bAV stärken: Auto-Enrollment in tarifierten Branchen, reine Beitragszusage/Safe-Harbor, höhere und einfache Geringverdienenden-Zuschüsse, Portabilität und digitale Standards.
Auszahlungsphase/Soziales: Teilverrentungspflicht mit lebenslanger Rente plus flexibler Teil; hohe Freibeträge in Grundsicherung; optionale Hinterbliebenen-/Invaliditätsbausteine; Rentencockpit und Finanzbildung.
Rechtsrahmen/Aufsicht: Unabhängigkeit und Zweckbindung gesetzlich festschreiben, risikoorientiertes ESG als Treuhandpflicht, Krisenregeln (keine Haushaltsentnahmen).
Monitoring/Anpassung: Klare Kennzahlen (Abdeckung, Nettorendite, Kosten, Ersatzraten), unabhängige 5‑Jahres‑Evaluation mit Anpassungsoption.
Wirkung (Daumenregel): 3% Beitrag über 40 Jahre und ~3% reale Rendite → ~8–9% Zusatzersatzrate; 5% → ~13–15%.
Verteilung/Akzeptanz: Staatliche Co-Beiträge für Geringverdienende, Beitragsgutschriften für Familien-/Pflege-/Arbeitslosigkeitszeiten, faire Einbindung Selbständiger/Beamter; klare Botschaft: Ergänzen, nicht ersetzen.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt