Taktische Gurke
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    Linksanwalt hat geschrieben: 1. Aug 2025, 11:01
    Gurkenplatzer hat geschrieben: 1. Aug 2025, 08:57
    Linksanwalt hat geschrieben: 1. Aug 2025, 08:35 Cooler Beitrag, danke für den Einblick.
    Heißt du kaufst ausschließlich Unternehmen, die Dividende ausschütten, andere kommen garnicht erst ins Depot?

    Wie lange dauert es, bis du erhaltene Dividende wieder reinvestierst? Lässt du die kummulieren bis Betrag X zustande kommt oder wie genau handelst du das?
    Hast du den Beitrag gelesen? Er re-investiert die Dividenden nicht, sondern nutzt das Einkommen.
    Ok :o
    Sempiternal hat geschrieben: 1. Aug 2025, 02:08
    aber das gehört auch dazu und solange monatlich die Dividenden fließen, nutze ich niedrige Kurse (wie letzt bei PepsiCo) dann zum gezielten Nachkaufen.
    Das wäre eine Interpretation davon, ich lese das als: Solange Dividende stabil, kaufe ich auch gerne niedrig nacht. Im Sinne von: Keine Dividendenkürzung
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    Gurkenplatzer hat geschrieben: 1. Aug 2025, 11:38
    Linksanwalt hat geschrieben: 1. Aug 2025, 11:01
    Gurkenplatzer hat geschrieben: 1. Aug 2025, 08:57

    Hast du den Beitrag gelesen? Er re-investiert die Dividenden nicht, sondern nutzt das Einkommen.
    Ok :o
    Sempiternal hat geschrieben: 1. Aug 2025, 02:08
    aber das gehört auch dazu und solange monatlich die Dividenden fließen, nutze ich niedrige Kurse (wie letzt bei PepsiCo) dann zum gezielten Nachkaufen.
    Das wäre eine Interpretation davon, ich lese das als: Solange Dividende stabil, kaufe ich auch gerne niedrig nacht. Im Sinne von: Keine Dividendenkürzung
    Wenn du den zusätzlichen Cashflow nicht brauchst, dann investierst du natürlich auch Dividendenausschüttungen erneut in weitere Aktien.

    Aber das ist ja nicht groß anders zum Sparplan, den hebst du sinnvollerweise ja auch an, wenn du ne größere Gehaltserhöhung bekommst oder so.
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  • Gurkenplatzer hat geschrieben: 1. Aug 2025, 11:38
    Das wäre eine Interpretation davon, ich lese das als: Solange Dividende stabil, kaufe ich auch gerne niedrig nacht. Im Sinne von: Keine Dividendenkürzung
    Genau, wenn ein Unternehmen aus Gründen für mich nicht abkackt, Sparpläne weiterlaufen und vereinzelt gezielt nachkaufen.

    Der Cashflow wird genutzt, da die Sparrate schon "gut" ist, ist natürlich aber auch linke Tasche rechte Tasche.
    Ich sage ja ich investiere 1.500€ meines Gehalts.

    Ist ja aber das gleiche, wie wenn ich sage ich investiere 1.100€ meines Gehalts und 400€ Dividenden reinvestiere ich direkt.

    Am Ende kommt es aufs gleiche raus
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    Sempiternal hat geschrieben: 1. Aug 2025, 02:08
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    So, da ich weiterhin Mitleser geblieben bin, hier mal ein Update meines Dividendendepots nach ca. 4,2 Jahren an der Börse (letzter Post im Mai 2023):

    Bin seitdem mit meinen Kursgewinnen 33% im plus + 12.500€ Dividenden, mit denen inkludiert ca. 47% im plus, trotz stur monatlich laufender Sparpläne seitdem.

    Bin sehr zufrieden wie es die Jahre lief, klar mit großen Einmalaktionen ala Nvidia/BTC hätte man mehr Geld machen können, ist aber deutlich Risikohafter und eine Glaskugel haben wir alle nicht.

    Einige meiner Aktion sind - trotz monatlichen Nachkaufens (und vereinzelt mal 500-1000€ rein - echt gut durch die Decke gegangen.

    Münchner Rück
    Allianz
    Hochtief
    BAT
    Telekom

    sind mit meine Top Mover (90-150% im Plus) und habe bei denen dementsprechend eine pers. Dividendenrendite von ca. 10% pro Position.

    Auch ansonsten gehen die Dividenden jedes Jahr schön hoch, da die meisten Aktien in meinem Depot die Dividende jährlich erhöhen.
    Da zähle ich dann auch Aktien wie:
    Microsoft
    Walmart
    dazu, die zwar noch nicht sehr viel Dividende zahlen, aber gute Kursgewinne (~100%) haben.

    Vereinzelt gibt es natürlich auch Aktien die ~20-30% im Minus sind:
    Target
    Diageo
    General Mills
    CVS
    Nike
    Pfizer

    aber das gehört auch dazu und solange monatlich die Dividenden fließen, nutze ich niedrige Kurse (wie letzt bei PepsiCo) dann zum gezielten Nachkaufen.

    Für den Kopf natürlich sehr entspannt alles, aber dazu hab ich - wen es interessiert - in meinem zitierten Ausgangspost schon etwas geschrieben.

    Aber um auch mal ein paar dicke Aktienfails zu zeigen:

    Ironischerweise habe ich einzelne Einmalkäufe im Wert von 100-250€ getätigt, und da ich eine sehr geringe Cashquote hab die teilweise liquidieren müssen, als ich kurzfristig mal ein paar hundert € gebraucht habe, dazu gehören meine folgenden Hall of Shame Trades:

    Spotify (bei ca. 100€ mit 10% gewinn verkauft, ist jetzt ca 600€ wert)
    Rolls Royce (damal 100€ investiert als der Kurs bei ~1€ stand, jetzt das 15-fache wert)
    Meta (Ende 2021 rum oder so am absoluten ATH gekauft, dann irgendwie 60% verloren innerhalb kurzer Zeit.. die dicke rote Minus Zahl hat mich dann abgefuckt und dann sofort verkauft, als ich ca. break even war - wäre jetzt das dreifache wert)
    Bitcoin (siehe Meta - wäre jetzt das doppelte wert)
    Nvidia (sieh Meta - wäre jetzt das ~10 fache)

    Da es aber eh nur kleine Positionen waren scheiß drauf - zeigt mir aber auch irgendwie, dass ich für sowas irgendwie zu ungeduldig bin.

    Ziel ist weiterhin wie bisher das passive Einkommen zu maximieren bei (immer noch) entspanntem Home Office Job. In ~7 Jahren sollte ich dann ca. das Gehalt von meinem Chef haben, nur ohne die 25 Leute unter mir, das Firmenhandy am Wochenende und den Geschäftsführer im Nacken.

    Habe entgegen meines ursprünglichen Plans die Sparrate aber NICHT um die Dividenden immer weiter nach oben getrieben (trotz einiger Gehaltssprünge) sondern mich - da ich schon viel Spare - dafür entschieden das Geld in unvergessliche USA Reisen zu investieren (4 Wochen Roadtrip usw.), die ja sehr teuer sind.

    Bereude dies auch nicht, was bringt es 2.200 statt 1.500 zu investieren, dafür dann komplett auf Sparflamme zu leben ohne schöne Urlaube oder sich im Alltag auch mal was gönnen.

    Dieses Jahr sind es dann ca. 400-450€ monatliche netto Dividende, Depotgröße ca. 140.000€ - wobei ich hier noch erwähnen muss, dass ich dieses Jahr bisher meine Sparpläne von 1.500€ auf 500€ runtergefahren habe auf einzelne Aktien, da ich Papa geworden bin und ich das Geld fürs Kind und einige Neuanschaffungen im Haus gebraucht habe. Derzeit bin ich in Elternzeit, aber ab Oktober ist dann wieder vollgas geplant, hier kommen die Dividenden dann auch gerade recht, da wir ja deutlich weniger Haushaltsnetto zur Verfügung haben als vorher.

    PS: da ich im zitierten Post von Novo Nordisk schreibe, hier hatte ich mal Glück bei einem Trade: da ich irgendwann ca. 200% im Plus war und die Position deutlich zu groß im Vergleich zu den anderen wurde (und der USA Urlaub etwas teurer wurde als gedacht :D) habe ich glaub 5000€ verkauft, also Einsatz + einiges an Gewinn rausgeholt und noch 1000€ drin gelassen (Buy In 1.500€ oder sowas), die dann quasi „umsonst“ weiterlaufen.
    Ansonsten mache ich ja (abgesehen von diesen 100-200€ Spielereien damals) Buy & Hold.


    TL;DR:
    langweilige dividendenstrategie macht bei mir brrrr
    zwar keine palantir, btc oder nvidia gains, aber ruhige nächte
    Sehr guter Post, bin ja mit ähnlicher Strategie unterwegs, weshalb ich mich freue sowas zu lesen.
    Wie hoch ist deine persönliche Dividendenrendite aufs gesamte Portfolio betrachtet? Bin per Milchmädchenrechnung irgendwo bei 7-8% gelandet?
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    Srs: Wenn man den Cashflow als Passiveinkommen nutzt, juti, definitiv ne Option. Aber wenn man alle Dividenden (nach Steuern) eh wieder einzahlt und demnach Vermögen aufbaut, sind dann Thesaurierer über einen langen Anlagehorizont nicht besser?
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  • Bei Aktien gibt's keine thesaurierer?
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    Landesmeister hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:58 Bei Aktien gibt's keine thesaurierer?
    Vielleicht nicht, wenn man thesaurierend nur im ETF Kontext nutzt.

    Sonst heißt es ja einfach nur, dass Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern direkt im Unternehmen reinvestiert werden.
    Thesauriert halt, "angehäuft".

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    Landesmeister hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:58 Bei Aktien gibt's keine thesaurierer?
    sind wir hier bei jurassic park???
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  • Maxim hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:54 Do you even Steuerstundungseffekt?

    Srs: Wenn man den Cashflow als Passiveinkommen nutzt, juti, definitiv ne Option. Aber wenn man alle Dividenden (nach Steuern) eh wieder einzahlt und demnach Vermögen aufbaut, sind dann Thesaurierer über einen langen Anlagehorizont nicht besser?
    Man kann ja auch damit argumentierten, dass man lieber jetzt die Steuern auf Dividende zahlt in Höhe von ~25%, da die Befürchtung einer künftigen Erhöhung der Kapitalertragssteuer besteht...bei unserer derzeitigen Politik leider nicht auszuschließen...
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    Linksanwalt hat geschrieben: 1. Aug 2025, 13:20
    Maxim hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:54 Do you even Steuerstundungseffekt?

    Srs: Wenn man den Cashflow als Passiveinkommen nutzt, juti, definitiv ne Option. Aber wenn man alle Dividenden (nach Steuern) eh wieder einzahlt und demnach Vermögen aufbaut, sind dann Thesaurierer über einen langen Anlagehorizont nicht besser?
    Man kann ja auch damit argumentierten, dass man lieber jetzt die Steuern auf Dividende zahlt in Höhe von ~25%, da die Befürchtung einer künftigen Erhöhung der Kapitalertragssteuer besteht...bei unserer derzeitigen Politik leider nicht auszuschließen...
    jep, das ist ein Argument
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  • Asmodäus hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:44
    Sempiternal hat geschrieben: 1. Aug 2025, 02:08
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    So, da ich weiterhin Mitleser geblieben bin, hier mal ein Update meines Dividendendepots nach ca. 4,2 Jahren an der Börse (letzter Post im Mai 2023):

    Bin seitdem mit meinen Kursgewinnen 33% im plus + 12.500€ Dividenden, mit denen inkludiert ca. 47% im plus, trotz stur monatlich laufender Sparpläne seitdem.

    Bin sehr zufrieden wie es die Jahre lief, klar mit großen Einmalaktionen ala Nvidia/BTC hätte man mehr Geld machen können, ist aber deutlich Risikohafter und eine Glaskugel haben wir alle nicht.

    Einige meiner Aktion sind - trotz monatlichen Nachkaufens (und vereinzelt mal 500-1000€ rein - echt gut durch die Decke gegangen.

    Münchner Rück
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    sind mit meine Top Mover (90-150% im Plus) und habe bei denen dementsprechend eine pers. Dividendenrendite von ca. 10% pro Position.

    Auch ansonsten gehen die Dividenden jedes Jahr schön hoch, da die meisten Aktien in meinem Depot die Dividende jährlich erhöhen.
    Da zähle ich dann auch Aktien wie:
    Microsoft
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    dazu, die zwar noch nicht sehr viel Dividende zahlen, aber gute Kursgewinne (~100%) haben.

    Vereinzelt gibt es natürlich auch Aktien die ~20-30% im Minus sind:
    Target
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    aber das gehört auch dazu und solange monatlich die Dividenden fließen, nutze ich niedrige Kurse (wie letzt bei PepsiCo) dann zum gezielten Nachkaufen.

    Für den Kopf natürlich sehr entspannt alles, aber dazu hab ich - wen es interessiert - in meinem zitierten Ausgangspost schon etwas geschrieben.

    Aber um auch mal ein paar dicke Aktienfails zu zeigen:

    Ironischerweise habe ich einzelne Einmalkäufe im Wert von 100-250€ getätigt, und da ich eine sehr geringe Cashquote hab die teilweise liquidieren müssen, als ich kurzfristig mal ein paar hundert € gebraucht habe, dazu gehören meine folgenden Hall of Shame Trades:

    Spotify (bei ca. 100€ mit 10% gewinn verkauft, ist jetzt ca 600€ wert)
    Rolls Royce (damal 100€ investiert als der Kurs bei ~1€ stand, jetzt das 15-fache wert)
    Meta (Ende 2021 rum oder so am absoluten ATH gekauft, dann irgendwie 60% verloren innerhalb kurzer Zeit.. die dicke rote Minus Zahl hat mich dann abgefuckt und dann sofort verkauft, als ich ca. break even war - wäre jetzt das dreifache wert)
    Bitcoin (siehe Meta - wäre jetzt das doppelte wert)
    Nvidia (sieh Meta - wäre jetzt das ~10 fache)

    Da es aber eh nur kleine Positionen waren scheiß drauf - zeigt mir aber auch irgendwie, dass ich für sowas irgendwie zu ungeduldig bin.

    Ziel ist weiterhin wie bisher das passive Einkommen zu maximieren bei (immer noch) entspanntem Home Office Job. In ~7 Jahren sollte ich dann ca. das Gehalt von meinem Chef haben, nur ohne die 25 Leute unter mir, das Firmenhandy am Wochenende und den Geschäftsführer im Nacken.

    Habe entgegen meines ursprünglichen Plans die Sparrate aber NICHT um die Dividenden immer weiter nach oben getrieben (trotz einiger Gehaltssprünge) sondern mich - da ich schon viel Spare - dafür entschieden das Geld in unvergessliche USA Reisen zu investieren (4 Wochen Roadtrip usw.), die ja sehr teuer sind.

    Bereude dies auch nicht, was bringt es 2.200 statt 1.500 zu investieren, dafür dann komplett auf Sparflamme zu leben ohne schöne Urlaube oder sich im Alltag auch mal was gönnen.

    Dieses Jahr sind es dann ca. 400-450€ monatliche netto Dividende, Depotgröße ca. 140.000€ - wobei ich hier noch erwähnen muss, dass ich dieses Jahr bisher meine Sparpläne von 1.500€ auf 500€ runtergefahren habe auf einzelne Aktien, da ich Papa geworden bin und ich das Geld fürs Kind und einige Neuanschaffungen im Haus gebraucht habe. Derzeit bin ich in Elternzeit, aber ab Oktober ist dann wieder vollgas geplant, hier kommen die Dividenden dann auch gerade recht, da wir ja deutlich weniger Haushaltsnetto zur Verfügung haben als vorher.

    PS: da ich im zitierten Post von Novo Nordisk schreibe, hier hatte ich mal Glück bei einem Trade: da ich irgendwann ca. 200% im Plus war und die Position deutlich zu groß im Vergleich zu den anderen wurde (und der USA Urlaub etwas teurer wurde als gedacht :D) habe ich glaub 5000€ verkauft, also Einsatz + einiges an Gewinn rausgeholt und noch 1000€ drin gelassen (Buy In 1.500€ oder sowas), die dann quasi „umsonst“ weiterlaufen.
    Ansonsten mache ich ja (abgesehen von diesen 100-200€ Spielereien damals) Buy & Hold.


    TL;DR:
    langweilige dividendenstrategie macht bei mir brrrr
    zwar keine palantir, btc oder nvidia gains, aber ruhige nächte
    Sehr guter Post, bin ja mit ähnlicher Strategie unterwegs, weshalb ich mich freue sowas zu lesen.
    Wie hoch ist deine persönliche Dividendenrendite aufs gesamte Portfolio betrachtet? Bin per Milchmädchenrechnung irgendwo bei 7-8% gelandet?
    Danke! Werde 2025 wohl bei ca. 5000€ Nettodividenden landen bei einem Invest von ca. 100.000€ ins Depot auf den 2025er Jahresmittelwert ca.
    Also ca. 5% sollten es sein (persönliche Div.rendite).

    @Maxim, langristig hast du natürlich recht, dass man durchs reinvestieren quasi die 25% verschenkt, ich bin so für mich persönlich aber deutlich glücklicher, als wenn ich schon 180k statt 140k im Depot hätte, dafür keinerlei Dividenden und eine Exit Strategie im Kopf haben müsste. Bzw wenn zufällig genau dann, wenn ich 20.000€ für Führerschein und Auto in 18 Jahren fürs Kind rausziehen möchte, dann eine Rezession wäre. Wenn jemand bei 0,0€ anfangen müsste, fährt er sicherlich Growth orientiert deutlich besser, als wenn er auf 10€ Dividende im Monat abzielt.
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    Linksanwalt hat geschrieben: 1. Aug 2025, 13:20
    Maxim hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:54 Do you even Steuerstundungseffekt?

    Srs: Wenn man den Cashflow als Passiveinkommen nutzt, juti, definitiv ne Option. Aber wenn man alle Dividenden (nach Steuern) eh wieder einzahlt und demnach Vermögen aufbaut, sind dann Thesaurierer über einen langen Anlagehorizont nicht besser?
    Man kann ja auch damit argumentierten, dass man lieber jetzt die Steuern auf Dividende zahlt in Höhe von ~25%, da die Befürchtung einer künftigen Erhöhung der Kapitalertragssteuer besteht...bei unserer derzeitigen Politik leider nicht auszuschließen...
    100%.

    Natürlich führen Re-Invest Strategien immer zu seinem thesaurierenden ETF.
    Aber im Endeffekt ist es auch eine Frage: Willst du dann mit einem Entnahmeplan irgendwann arbeiten? Oder hast du lieber "zusätzliches" Einkommen. - Für das Gedankengut wirst du bei R/finanzen gesteinigt, aber letztlich gibt es auch "psychologische" Faktoren
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    Beides leggit.

    Für mich ists halt die Altersvorsorge, und ja, dann muss ich natürlich irgendwann anfangen umzuschichten. Kann gut sein, dass es dann auch eher ein Dividendendepot wird aus dem dann die "Rente" kommt.

    Speziell wenn man zB auf Vermieten im Alter keinen Bock hat (und es nicht vorher den Kindern anhängen kann hehe) ist die Ruhe die meist etwas höhere Steuer ziemlich sicher wert.
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    Wer außer knollito und ich sind bei der
    Bbva?

    Angeblich gibts ab jetzt keine extra zinsen mehr und nur noch 6 Monate die 3 Prozent?

    Sind die zinsen bei jemand schon gutgeschrieben?
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    Maxim hat geschrieben: 1. Aug 2025, 13:04
    Landesmeister hat geschrieben: 1. Aug 2025, 12:58 Bei Aktien gibt's keine thesaurierer?
    Vielleicht nicht, wenn man thesaurierend nur im ETF Kontext nutzt.

    Sonst heißt es ja einfach nur, dass Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern direkt im Unternehmen reinvestiert werden.
    Thesauriert halt, "angehäuft".

    Praktisch jede Aktie ohne Dividende.
    Es gibt halt Branchen, wo das weniger Sinn macht.
    Eigentlich sogar sehr viele abseits der Tech und jetzt AI-Sparte.

    Wenn du Dividenden aber reinvestiert, dann hast du da auch automatisch ein gewisses Market-Timing bei - nimm 2 vergleichbare Unternehmen, eines hatte seit deinem Invest nen Run von 25% und das andere einen ebensolchen Rückgang.

    Hattest mit beiden ursprünglich einen RoI von 5%, dann wäre das jetzt 4% im ersten Fall und 6,66...% im zweiten. Heißt man gewichtet hier gerne auch mal bewusst über, weil sich eben ständig gute Möglichkeiten bieten.

    So mache ich das halt.
    Obs langfristig das Beste ist wage ich auch zu bezweifeln, aber ich fühl mich wohl damit.
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