Dafür hat er aber eigentlich ein ganzes Ministerium voll von Fachleuten, man müsste halt mal auf seine Mitarbeiter hören. Es gab ja aus dem Verkehrsministerium mehrere Rechtsgutachten, die gewarnt haben, dass das nicht gut ausgehen wird, man hat es aber trotzdem durchgezogen.Certa hat geschrieben: 28. Feb 2025, 08:09Minister sind keine Beamte. Und insbesondere in diesem Fall Scheuer ging es ja um die Frage wie der EuGH dazu entscheiden wird. Und es heißt nicht umsonst: auf hoher See und vor Gericht ist alles möglich.Harun hat geschrieben: 28. Feb 2025, 08:04Das hängt natürlich immer vom Einzelfall ab. Wurde möglicherweise zu leichtfertig gehandelt? uswCerta hat geschrieben: 28. Feb 2025, 07:59 Wir brauchen aber durchaus eine andere Fehlerkultur. Sonst muss man sich nicht wundern, dass Leute in diesen Positionen keine Entscheidungen treffen, alles in die Zukunft schieben und den Zustand maximal möglichen lediglich verwalten. Wenn man Entscheidungen trifft gehört es zur Natur der Sache, dass sich diese im Nachhinein als falsch herausstellen.
Diese Leute sind keine ehrenamtlichen Vorsitzenden eines Kegelclubs, sondern hochrangige Regierungsbeamte. Da kann man schon erwarten, dass sie Verantwortung übernehmen.
Am Ende tut mir Scheuer eigentlich leid (ja, das sage ich). Er war im Endeffekt nur der doofe, der dieses Prestige Projekt der CSU aus Bayern umsetzen musste. Ich gehe sogar davon aus, dass er persönlich davon nicht überzeugt war, sondern halt den Rufen aus Bayern nachkommen musste.
Womit du recht hast, ist dass das alles von der CSU ausging und Scheuer halt der war der es durchziehen musste.