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Börse/Finanzen/Geldanlagenthread - Seite 553 -
Lounge Ultra
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    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:12
    Sorrow66 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:04 Abgesehen von Notgroschen für unvorhergesehenes hab ich eigentlich alles im Depot bzw auf dem Verrechnungskonto liegen.

    Cash macht da aktuell etwa 15% aus + nochmal so 10% in einem Geldmarktetf. Würde ich normalerweise noch geringer halten aber muss Ende 26 was entnehmen daher werde ich die cashquote sukzessive etwas erhöhen.

    Warum halten hier viele von euch so viel Cash?

    Time in the Market beats Timing the Market undso *professor*

    Warum halten Leute ihr ganzes Vermögen in einen elektronischen Broker welcher beim Great Reset nichts mehr wert ist und die Einlagensicherung auch nicht wirklich Safe Harbor ist.


    Angenommen der Markt Crasht massiv und 2009 2.0 trifft ein. Klar der Markt erholt sich aber zu dem Zeitpunkt könnt ihr euch bei Hartz und herzlich bewerben.

    Achtung, sehr überspitzter Kommentar. In der Hoffnung jemand kann mir mein Gedanken umwerfen und ich falle auch in die Sekte :guenni:
    Verstehe deine Gedanken, aber was willste mit der Kohle sonst machen? Im Garten vergraben? Gold horten dafür vermutlich noch die beste Wahl.
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    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:19 Aktien fallen nicht unter die Einlagensicherung, sondern sind vom Broker für dich verwaltete Privatanlagen.

    Und wenn du die Neobroker nicht magst, lass dir ein Depot bei deiner Hausbank aufmachen - hab ich auch gemacht, ist zwar teurer, aber das ist es mir wert
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    Sorry weiß nicht warum ich Einlagensicherung erwähnt habe. Meinte natürlich die Anlegerentschädigung im Falle das die Bank die Wertpapiere nicht rausgeben kann.



    @Harun ja Horden ist gut, die Inflation ist halt auch ein Grund momentan doch umzuschichten
    Rechtliche Fragen ? Ich helfe gerne —> viewtopic.php?t=1238
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    Der Rücksetzer wird kommen, das ist ja so sicher wie das Amen in der Kirche. Warum dafür kein Pulver trocken halten. Ging ja aktuell auch zu akzeptablen Opportunitätskosten durch die ehemals 4% bei TR.

    Für mich auch psychologisch wichtig nicht bis auf Anschlag investiert zu sein. So freut man sich über Rücksetzer, da man diese Ausnutzen kann. Bei 100% Invest wird die Freude eher gering sein wenn mal -30% kommen.

    Für mich halt die Frage wie hoch die Invest-Reserve ausfallen sollte. Die von Beck genannten 20% sollten es schon sein denke ich.
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    naja, beiden meisten hier kommt regelmäßig geld nach, man ist nie 100% investiert. Halte aber auch gerne 10% cash für kleinere gelegenheiten (rücksetzer gehebelt kaufen zb.).
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    Beobachter hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:27 Für mich auch psychologisch wichtig nicht bis auf Anschlag investiert zu sein. So freut man sich über Rücksetzer, da man diese Ausnutzen kann. Bei 100% Invest wird die Freude eher gering sein wenn mal -30% kommen.
    Wenn es bis dahin aber noch 50% hoch läuft, dann bist nach -33% vom Top halt wieder auf dem gleichen Stand wie jetzt - für Indexkäufe macht das also wenig Sinn, da ist früher (statistisch) einfach besser. Wer es für sein eigenes gutes Gewissen braucht wird damit aber auch gut fahren schlussendlich.

    Ist bei Einzelwerten aber wie gesagt ne ganz andere Geschichte
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    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:12 Angenommen der Markt Crasht massiv und 2009 2.0 trifft ein. Klar der Markt erholt sich aber zu dem Zeitpunkt könnt ihr euch bei Hartz und herzlich bewerben.
    Wenn man arbeitslos wird und die Ersparnisse wegschrumpfen, ist das natürlich ätzend, aber bei vielen trifft Punkt 1 nicht zu?
    Die meisten bleiben in Lohn und Brot, da ergeben sich sogar große Chancen, wenn man billig im Markt einkaufen geht, zumindest für die Jüngeren.

    Würde ich nicht an den dauerhaften Anstieg des Marktes glauben, würde ich sowieso die Finger von Aktien lassen.
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    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:12
    Sorrow66 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:04 Abgesehen von Notgroschen für unvorhergesehenes hab ich eigentlich alles im Depot bzw auf dem Verrechnungskonto liegen.

    Cash macht da aktuell etwa 15% aus + nochmal so 10% in einem Geldmarktetf. Würde ich normalerweise noch geringer halten aber muss Ende 26 was entnehmen daher werde ich die cashquote sukzessive etwas erhöhen.

    Warum halten hier viele von euch so viel Cash?

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    Warum halten Leute ihr ganzes Vermögen in einen elektronischen Broker welcher beim Great Reset nichts mehr wert ist und die Einlagensicherung auch nicht wirklich Safe Harbor ist.


    Angenommen der Markt Crasht massiv und 2009 2.0 trifft ein. Klar der Markt erholt sich aber zu dem Zeitpunkt könnt ihr euch bei Hartz und herzlich bewerben.

    Achtung, sehr überspitzter Kommentar. In der Hoffnung jemand kann mir mein Gedanken umwerfen und ich falle auch in die Sekte :guenni:
    Ich bin selbst Bänker und kann die Risiken durchaus einschätzen inkl. Einlagensicherung etc.

    Was soll denn passieren dass mein Geld bei diesem Broker weg ist? In welcher Hinsicht ist deine Bank sicherer als dieser? Ist das ein Gefühl welches du hast oder hast du dazu Fakten?

    Nichts für ungut, aber aufgrund deiner Kommentare hier im Thread wirkt es für mich so als hättest du absolut keine Ahnung von Finanzen und der Finanzwirtschaft.

    Mit dem Great Reset spielst du hoffentlich nicht auf die Verschwörungstheorie welche so benannt wird an oder?
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  • St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:35
    Beobachter hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:27 Für mich auch psychologisch wichtig nicht bis auf Anschlag investiert zu sein. So freut man sich über Rücksetzer, da man diese Ausnutzen kann. Bei 100% Invest wird die Freude eher gering sein wenn mal -30% kommen.
    Wenn es bis dahin aber noch 50% hoch läuft, dann bist nach -33% vom Top halt wieder auf dem gleichen Stand wie jetzt - für Indexkäufe macht das also wenig Sinn, da ist früher (statistisch) einfach besser. Wer es für sein eigenes gutes Gewissen braucht wird damit aber auch gut fahren schlussendlich.

    Ist bei Einzelwerten aber wie gesagt ne ganz andere Geschichte
    Dafür profitiert man vom Cost-Average-Effekt, wenn man konstant X % in Cash hält und regelmäßig umschichtet.
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    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:35
    Beobachter hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:27 Für mich auch psychologisch wichtig nicht bis auf Anschlag investiert zu sein. So freut man sich über Rücksetzer, da man diese Ausnutzen kann. Bei 100% Invest wird die Freude eher gering sein wenn mal -30% kommen.
    Wenn es bis dahin aber noch 50% hoch läuft, dann bist nach -33% vom Top halt wieder auf dem gleichen Stand wie jetzt - für Indexkäufe macht das also wenig Sinn, da ist früher (statistisch) einfach besser. Wer es für sein eigenes gutes Gewissen braucht wird damit aber auch gut fahren schlussendlich.

    Ist bei Einzelwerten aber wie gesagt ne ganz andere Geschichte
    Darum geht es mir auch.

    Klar, bei einzelwerten ist das anders, aber wie oft kommt es vor dass sich bei euch eine gute Gelegenheit ergibt bei welcher ihr euch so sicher seid dass ihr da 20% eures Portfolios reinwerft? Und selbst wenn könntet ihr ja immernoch etwas anderes verkaufen.
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    Sorrow66 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:48
    Kris_Law hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:12
    Sorrow66 hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:04 Abgesehen von Notgroschen für unvorhergesehenes hab ich eigentlich alles im Depot bzw auf dem Verrechnungskonto liegen.

    Cash macht da aktuell etwa 15% aus + nochmal so 10% in einem Geldmarktetf. Würde ich normalerweise noch geringer halten aber muss Ende 26 was entnehmen daher werde ich die cashquote sukzessive etwas erhöhen.

    Warum halten hier viele von euch so viel Cash?

    Time in the Market beats Timing the Market undso *professor*

    Warum halten Leute ihr ganzes Vermögen in einen elektronischen Broker welcher beim Great Reset nichts mehr wert ist und die Einlagensicherung auch nicht wirklich Safe Harbor ist.


    Angenommen der Markt Crasht massiv und 2009 2.0 trifft ein. Klar der Markt erholt sich aber zu dem Zeitpunkt könnt ihr euch bei Hartz und herzlich bewerben.

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    Ich bin selbst Bänker und kann die Risiken durchaus einschätzen inkl. Einlagensicherung etc.

    Was soll denn passieren dass mein Geld bei diesem Broker weg ist? In welcher Hinsicht ist deine Bank sicherer als dieser? Ist das ein Gefühl welches du hast oder hast du dazu Fakten?

    Nichts für ungut, aber aufgrund deiner Kommentare hier im Thread wirkt es für mich so als hättest du absolut keine Ahnung von Finanzen und der Finanzwirtschaft.

    Mit dem Great Reset spielst du hoffentlich nicht auf die Verschwörungstheorie welche so benannt wird an oder?
    Danke für dein Kommentar. Würde ich mich mit Finanzen und Anlage nicht auskennen müsste ich mir keine Gedanken über meine Rente oder sonstige finanzielle Dinge Gedanken machen. Und als bänker muss man sich nicht wirklich brüsten. Jeder macht das was für einen zielführend ist. Und tatsächlich war ich auch In der Finanzbranche tätig und verteufle per se nicht den Aktienmarkt. Sollte nicht so rüber kommen.


    Ich habe dazu eine nette Anekdote eines UHNWI mit dem ich über dieses Thema gesprochen habe wie seine Einstellung dazu ist weil er 5-10 mio monatlich in sein Depot investiert mit manchmal auch fragwürdigen Titeln:


    „Nehme mir jetzt mein Aktien-Depot weg und ich habe noch genug Alternativen um immer noch auf der Forbes Liste zu stehen“


    Hier ist ja eher der Fall All in in ETFs , was per se nicht falsch ist, aber ich es durch mein Umfeld anders kenne.
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    GoldenInside hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:50
    St0ckf15h hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:35
    Beobachter hat geschrieben: 24. Okt 2024, 10:27 Für mich auch psychologisch wichtig nicht bis auf Anschlag investiert zu sein. So freut man sich über Rücksetzer, da man diese Ausnutzen kann. Bei 100% Invest wird die Freude eher gering sein wenn mal -30% kommen.
    Wenn es bis dahin aber noch 50% hoch läuft, dann bist nach -33% vom Top halt wieder auf dem gleichen Stand wie jetzt - für Indexkäufe macht das also wenig Sinn, da ist früher (statistisch) einfach besser. Wer es für sein eigenes gutes Gewissen braucht wird damit aber auch gut fahren schlussendlich.

    Ist bei Einzelwerten aber wie gesagt ne ganz andere Geschichte
    Dafür profitiert man vom Cost-Average-Effekt, wenn man konstant X % in Cash hält und regelmäßig umschichtet.
    Das stimmt zwar, aber dafür müssen die Ausschläge 1. heftig und 2. häufig sein, damit das nen großen Nutzen bringt.

    Hatte mal nen Bot auf ner Cryptoexchange, der immer 33,3% Bitcoin, 33,3% Ethereum und 33,3% Cash angepeilt hatte - bzw. automatisch rebalanced, wenn es zu weit aus dem Ruder läuft. Ist schwierig da gute Vorgaben zu setzten, bei zu kleiner Schwelle nutzt evtl. nicht das Maximum der Bewegung aus (und die Kosten fressen deine Gewinne auf), bei zu großer wird diese evtl. nicht getriggert, bevor die Gegenbewegung wieder einsetzt - Ende vom Lied war, dass nicht viel bei rum kam.

    Und wenn du es von Hand machst wirst halt auch nicht genau Top/Bottom erwischen - vor allem bei kleinen Depots <1 Mio. ist der Effekt dann wahrscheinlich vernachlässigbar bzw. würdest auf lange Sicht vermutlich besser mit all in fahren, Sparplan hat ja auch CA-Effekt, wenn zuverlässig weiter eingezahlt werden kann.
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    Die UHNWI investieren anders, weil für sie der Erhalt und nicht der Vermögensaufbau im Fokus stehen.
    Die wenigsten Leute hier im Thread kommen aus einem Umfeld, indem man schon zur Geburt Millionär war und müssen sich deshalb erstmal darauf fokussieren, Vermögen aufzubauen.
    Knolle hat geschrieben:
    kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
    Givenchy hat geschrieben:
    Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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    Great Reset lol

    Sollen die Banken die Aktien, die Ihnen nicht gehören, einfach behalten?
    Wenn man keine Aktien mehr verkaufen kann, weil das Finanzsystem hops gegangen ist, gilt das ganz schnell für die komplette zivilisierte Gesellschaft.

    Da braucht man dann auch kein Gold mehr, sofern man keine Horde Söldner hat, sonst kommen ganz schnell die bösen Jungs und holen es sich.
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