Rosebud hat geschrieben: 28. Jan 2024, 14:48
In den paar Interviews die ich gesehen habe, kam Herr Sellner als Typ sehr sympathisch rüber und verfolgte recht interessante Ansätze. Ich vermute, dass dem Herrn jetzt auch massig angedichtet wird, von Leuten, die gerade mal den Namen aus ARD und ZDF kennen. Aber ja, er ist sicher der Leibhaftige.
Es ist das gleiche wie mit Herrn Höcke. Den kann man auch super verurteilen, weil er in der sehr lustigen Heute-Show immer "Bernd" genannt wird, hat aber selbst sicherlich nicht einmal eine Rede oder ein längeres Interview von ihm gehört.
Ja, Herr Höcke vertritt recht einschneidende Veränderungen, aber doch nichts, was nicht ein großer Teil der Bevölkerung sich im Geheimen wünschen würde.
Ich muss aber zugeben, dass es ein wenig anstrengend ist, ihm länger zuzuhören.
Ist Sellner auch. Hier mal ein längeres Gespräch mit Lichtmesz, falls sich mal jemand ein eigenes Bild machen möchte. Ausgehend von der Frage ob es Dinosaurier gab

Lichtmesz ist mein "Lieblingsautor" der Neuen Rechten. Beide sympathisch, intelligent, humorvoll und sehr gebildet.
Mal eben einen Parforceritt durch die Geistesgeschichte geboten, gespickt mit allerlei philosophischen Nebenschauplätzen. Kreativ und lustig, da wird noch selbst gedacht. Könnte "verstörend" sein für Leute die sonst Lanz und Precht innerhalb ihres engen politisch korrekten Korridors labern hören.
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https://youtu.be/x3WhgI2ixQo?si=bsCmnHVTJjCfp4N2[/bbvideo]
On topic:
Die ganze Extremismusgeschichte dreht sich doch letztendlich nur um den ethnischen Volksbegriff. Wer nicht möchte, dass das "Wir" mutwillig zersetzt und in einer One World aufgelöst wird, nicht möchte, dass es nur noch 'Siedlungsgebiete" statt Ländern gibt, ist extrem. Unabhängig davon, dass man auch gewillt wäre Leute in dieses Wir zu assimilieren etc.