Das trifft doch genau auf certas Beispiel USA zu.
Deutschland ist das einzige g7 Land, mit einem Bruttoschuldenstand unter 100 Prozent vom Bip (Deutschland: 64,3; USA: 122,1; Frankreich: 110,6; Italien: 137,3; Japan: 252,4; Kanada: 107,1; GB: 101,1). Ob die anderen Länder dieses Fremdkapital jetzt sinnvoll einsetzen ist natürlich auch immer Interpretationssache
Stimmt, aber die Chinesen haben aktuell:
- Eine Wirtschaft, die immer noch sehr stark auf Produktion ausgelegt ist - das sieht man daran, dass die Partei auch jetzt versucht diese Produktion am Leben zu erhalten, koste es, was es wolle
- Bausektor war da in meinen Augen nur der 1. Anhaltspunkt, es stehen ganze neugebaute Stadtteile leer, weil die Menschen ausgehen, die sich sowas leisten können und wollen - jetzt sind wir halt auch schon bei consumer durables, sprich Autos angelangt, keine 2 Jahre später
- Und schlussendlich eine viel schlechtere Demographie als praktisch der ganze Westen, bedingt durch die jahrzehntelange 1-Kind Politik
Das wird sich meiner Meinung nach auch eher zuspitzen als lockern, bin gespannt, wie die das in den Griff bekommen wollen. China ist halt auch schon bei den Ländern mit hohem Lebensstandard angelangt, dass da mit Kinderkriegen nicht mehr viel ist zeigt sich sehr deutlich (natürlich gegenüber Europa um 30-50 Jahre versetzt).
Und ja, ist ein autoritäres System, kloppst du da den Renteneintritt von heute auf morgen um 5 Jahre hoch, dann hast du keine Proteste wie in Frankreich zu befürchten - aber nachhaltig ist halt auch das nicht in meinen Augen, sondern reine Symptombekämpfung.
Das Thema hatten wir doch erst vor kurzem in einem anderen Thread. Ist es sinnvoll für DE zu sparen, wenn man am Ende für die Pleite der Partner den Kopf hinhalten muss?Certa hat geschrieben: ↑22. Okt 2024, 08:36Deutschland ist das einzige g7 Land, mit einem Bruttoschuldenstand unter 100 Prozent vom Bip (Deutschland: 64,3; USA: 122,1; Frankreich: 110,6; Italien: 137,3; Japan: 252,4; Kanada: 107,1; GB: 101,1). Ob die anderen Länder dieses Fremdkapital jetzt sinnvoll einsetzen ist natürlich auch immer Interpretationssache
Klar, da gibt es nichts schön zu reden. China kämpft mit vielen der gleich Probleme wie andere Länder auch, einige davon haben die sich historisch auch selber eingebrockt. Die Lösung wird aber vermutlich ähnlich aus sehen wie im "Westen": Geld drauf kippen, bis es kollabiert.St0ckf15h hat geschrieben: ↑22. Okt 2024, 08:42Stimmt, aber die Chinesen haben aktuell:
- Eine Wirtschaft, die immer noch sehr stark auf Produktion ausgelegt ist - das sieht man daran, dass die Partei auch jetzt versucht diese Produktion am Leben zu erhalten, koste es, was es wolle
- Bausektor war da in meinen Augen nur der 1. Anhaltspunkt, es stehen ganze neugebaute Stadtteile leer, weil die Menschen ausgehen, die sich sowas leisten können und wollen - jetzt sind wir halt auch schon bei consumer durables, sprich Autos angelangt, keine 2 Jahre später
- Und schlussendlich eine viel schlechtere Demographie als praktisch der ganze Westen, bedingt durch die jahrzehntelange 1-Kind Politik
Das wird sich meiner Meinung nach auch eher zuspitzen als lockern, bin gespannt, wie die das in den Griff bekommen wollen. China ist halt auch schon bei den Ländern mit hohem Lebensstandard angelangt, dass da mit Kinderkriegen nicht mehr viel ist zeigt sich sehr deutlich (natürlich gegenüber Europa um 30-50 Jahre versetzt).
Und ja, ist ein autoritäres System, kloppst du da den Renteneintritt von heute auf morgen um 5 Jahre hoch, dann hast du keine Proteste wie in Frankreich zu befürchten - aber nachhaltig ist halt auch das nicht in meinen Augen, sondern reine Symptombekämpfung.
Sehe USA in der Hinsicht auch maximal skeptisch, gleich dahinter kommen Frankreich und UK aus den G7 - aber gibt halt auch Staaten wie Japan, die bewiesen haben, dass hoher Schuldenstand funktionieren kann (wobei USA, UK und Japan gegenüber Frankreich beispielsweise einige Vorteile haben - eigene Währung, eigene Zentralbank usw.).
Wie gesagt, der Aussage aus dem von @clayz geposteten Podcast von neulich im aktuelle Stunde Thread "Das weltweite Finanzsystem sei sehr fragil" teile ich eigentlich uneingeschränkt - es muss nur irgendwo rumsen, und alles hängt dann schlussendlich damit zusammen.
Edit. Ist trotzdem kein Grund, nicht zu investieren, wie Precht es sich dann gedreht hat - nur halte ich mich von China, und allem, was stark damit zusammenhängt, sehr bewusst fern.
Ich glaube das Ganze hatten wir hier schon mal.
Ich denke, China hat auf den Versuch gesetzt, sich mit Gewalt an den USA vorbei zu subventionieren.
Allein die Immoblase, die im Grunde hauptsächlich ein gigantisches Verteilungsprojekt von Geldern aus der Landbevölkerung in die Staats- bzw. Provinzkassen ist. Beispiellos.
Jetzt sieht es so aus, als hätten sie wie Japan in den 80ern den Peak hinter sich, nur dass sie viel ärmer sind als Japan damals, das seitdem auf hohem Niveau stagniert.
Japan ist im Grunde auch der Beweis für das Naturell von Staatsschulden. So lange die eigene Bevölkerung und idealerweise das Ausland an die wirtschaftliche Stärke und Stabilität glaubt, ist es im Grunde erst mal nur eine Zahl. Deshalb sind 120% Verschuldungsgrad bei den USA auch was ganz anderes als bei China. Ich glaube wir hatten auch schon mal implizite vs. explizite Verschuldung thematisiert, wo auch kein Mensch plausibel erklären kann, wie die Chinesen in 20 Jahren die Kosten ihrer überalterten Bevölkerung finanzieren wollen.
Ich denke, China hat auf den Versuch gesetzt, sich mit Gewalt an den USA vorbei zu subventionieren.
Allein die Immoblase, die im Grunde hauptsächlich ein gigantisches Verteilungsprojekt von Geldern aus der Landbevölkerung in die Staats- bzw. Provinzkassen ist. Beispiellos.
Jetzt sieht es so aus, als hätten sie wie Japan in den 80ern den Peak hinter sich, nur dass sie viel ärmer sind als Japan damals, das seitdem auf hohem Niveau stagniert.
Japan ist im Grunde auch der Beweis für das Naturell von Staatsschulden. So lange die eigene Bevölkerung und idealerweise das Ausland an die wirtschaftliche Stärke und Stabilität glaubt, ist es im Grunde erst mal nur eine Zahl. Deshalb sind 120% Verschuldungsgrad bei den USA auch was ganz anderes als bei China. Ich glaube wir hatten auch schon mal implizite vs. explizite Verschuldung thematisiert, wo auch kein Mensch plausibel erklären kann, wie die Chinesen in 20 Jahren die Kosten ihrer überalterten Bevölkerung finanzieren wollen.
Es ist solange nur eine Zahl, bis man die Zinsen außer betracht lässt. Die USA zahlen aktuell 12,7 Prozent der Staatseinnahmen für Zinsen, also mehr als für das Militär. Sowas engt dann natürlich den Haushalt extrem ein und sorgt im Endeffekt dafür, dass neue Schulden aufgenommen werden. Eine nette SpiraleMaxim hat geschrieben: ↑22. Okt 2024, 08:59 Ich glaube das Ganze hatten wir hier schon mal.
Ich denke, China hat auf den Versuch gesetzt, sich mit Gewalt an den USA vorbei zu subventionieren.
Allein die Immoblase, die im Grunde hauptsächlich ein gigantisches Verteilungsprojekt von Geldern aus der Landbevölkerung in die Staats- bzw. Provinzkassen ist. Beispiellos.
Jetzt sieht es so aus, als hätten sie wie Japan in den 80ern den Peak hinter sich, nur dass sie viel ärmer sind als Japan damals, das seitdem auf hohem Niveau stagniert.
Japan ist im Grunde auch der Beweis für das Naturell von Staatsschulden. So lange die eigene Bevölkerung und idealerweise das Ausland an die wirtschaftliche Stärke und Stabilität glaubt, ist es im Grunde erst mal nur eine Zahl. Deshalb sind 120% Verschuldungsgrad bei den USA auch was ganz anderes als bei China. Ich glaube wir hatten auch schon mal implizite vs. explizite Verschuldung thematisiert, wo auch kein Mensch plausibel erklären kann, wie die Chinesen in 20 Jahren die Kosten ihrer überalterten Bevölkerung finanzieren wollen.
Arm ist dabei relativ - stark ausgebildete 2-Klassengesellschaft ist es allemal.
Ich meine man geht ja jetzt auch schon länger bewusst den Weg vom Lohnhersteller der Welt zur High-Tech-Industrie und anderen Sparten, und Erfolge sind dort zweifelsohne festzustellen.
Aber könnte halt auch bei ihrer "staatlich gelenkten Marktwirtschaft" so laufen wie in jedem kommunistischen System bisher: Zu spät, zu langsam, zu wenig.
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Finde Graham Stephan immer ganz anschaulich
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Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
"aBEr ChINa wiRD unS DOmnIEreN." - zitat irgendein bwl student anno 2002
gsd sieht es dann doch ein wenig anders aus. der rote drache kämpft mit den gleichen problemen, wie der westen. wohlstand pro kopf in den usa wächst weiterhin schneller als dort.
gsd sieht es dann doch ein wenig anders aus. der rote drache kämpft mit den gleichen problemen, wie der westen. wohlstand pro kopf in den usa wächst weiterhin schneller als dort.
300€ netto/monat bei 70k depot finde ich mega stark, könntest du mal dein portfolio posten? (summen kannst du ja ausblenden, wobei du ja anscheinend kein problem damit hast du ja den gesamtwert ohnehin schon erwähnt hast). würde mir gerne das mal ansehen und ggf. inspiration holen zum umischichten aus meinem tech-bias..St0ckf15h hat geschrieben: ↑18. Okt 2024, 13:04300 € netto pro Monat schafft aber halt auch mein derzeitiges 70k Depot, welches extra dafür ausgelegt ist - dann hast da zwar Klumpen von gewissen Ländern/Branchen drinnen, aber ob das Risiko damit wirklich höher ist? Bei wirklich gut ausgewählten Einzeltiteln fühle ich mich immer noch auf der sicheren Seite eigentlich.
Ich arbeite wie gesagt an den 500k da aktuell, das wären dann rund 2,5k netto und somit in etwa mein aktuelles Gehalt. Wird halt vor Mitte 40 auch nichts werden bei mir, gibt ja auch noch andere schöne Sachen im Leben außer Investieren die Geld kosten und die ich nicht missen möchte - und ob 2,5k pro Monat in 15 Jahren dann noch reichen weiß ich auch nicht; würde aber, wenn man mich jetzt fragt, dagegen wetten.
Inb4 2,5k sind dann schon der Regelsatz beim Bürgergeld
@St0ckf15h Wie hoch ist die Bruttodividende? Keine Ahnung, wie sich das in Italien verhält.
Die ca. 5% sind schon ordentlich, aber auch nicht außergewöhnlich wenn der Fokus auf Dividenden liegt.
Die ca. 5% sind schon ordentlich, aber auch nicht außergewöhnlich wenn der Fokus auf Dividenden liegt.
+1burenhaut hat geschrieben: ↑22. Okt 2024, 11:02300€ netto/monat bei 70k depot finde ich mega stark, könntest du mal dein portfolio posten? (summen kannst du ja ausblenden, wobei du ja anscheinend kein problem damit hast du ja den gesamtwert ohnehin schon erwähnt hast). würde mir gerne das mal ansehen und ggf. inspiration holen zum umischichten aus meinem tech-bias..St0ckf15h hat geschrieben: ↑18. Okt 2024, 13:04300 € netto pro Monat schafft aber halt auch mein derzeitiges 70k Depot, welches extra dafür ausgelegt ist - dann hast da zwar Klumpen von gewissen Ländern/Branchen drinnen, aber ob das Risiko damit wirklich höher ist? Bei wirklich gut ausgewählten Einzeltiteln fühle ich mich immer noch auf der sicheren Seite eigentlich.
Ich arbeite wie gesagt an den 500k da aktuell, das wären dann rund 2,5k netto und somit in etwa mein aktuelles Gehalt. Wird halt vor Mitte 40 auch nichts werden bei mir, gibt ja auch noch andere schöne Sachen im Leben außer Investieren die Geld kosten und die ich nicht missen möchte - und ob 2,5k pro Monat in 15 Jahren dann noch reichen weiß ich auch nicht; würde aber, wenn man mich jetzt fragt, dagegen wetten.
Inb4 2,5k sind dann schon der Regelsatz beim Bürgergeld
das wären rund 7% Rendite vor Steuern, was schon ordentlich ist
@burenhaut - das ist der relevante Bereich, wenn's um die Dividenden geht - habe sonst noch Beimischungen, die ich keinem jetzt direkt empfehlen würde, das sind reine Wetten/Spekulationen:
Ist jetzt ein Auszug aus der Finanzen.net App, habe mir mein Depot dort als Musterdepot nachgebaut weil einfach viel übersichtlicher als das Interface bei meiner Depotbank.
Habe mich über das Jahr auch von einigen Titeln getrennt (teilweise zu früh), Gewinnmitnamen einfach (und hatte auch einen Verlustvortrag offen von der Steinhoff-Wette letztes Jahr, die nicht aufgegangen ist), und sitze wie gesagt jetzt auch auf nem recht hohen Berg an Cash, den ich gerne anlegen möchte, aber noch nicht so reicht weiß wo.
Titel, die ich ebenfalls hatte und wohl auch wieder kaufen würde bei attraktivem Kurs: UNIPOL, Generali (die Versicherung, nicht die Bankentochter), ACEA, SARAS, Poste Italiane
Für euch sind aber maximal die Engländer darunter interessant denke ich, wie gesagt gibt Quellensteuerrückerstattung aus/in Italien dir einfach Arschkrebs.
Oh, und sehe grade meine Shell-Position fehlt in der Aufstellung überhaupt...
Ist jetzt ein Auszug aus der Finanzen.net App, habe mir mein Depot dort als Musterdepot nachgebaut weil einfach viel übersichtlicher als das Interface bei meiner Depotbank.
Habe mich über das Jahr auch von einigen Titeln getrennt (teilweise zu früh), Gewinnmitnamen einfach (und hatte auch einen Verlustvortrag offen von der Steinhoff-Wette letztes Jahr, die nicht aufgegangen ist), und sitze wie gesagt jetzt auch auf nem recht hohen Berg an Cash, den ich gerne anlegen möchte, aber noch nicht so reicht weiß wo.
Titel, die ich ebenfalls hatte und wohl auch wieder kaufen würde bei attraktivem Kurs: UNIPOL, Generali (die Versicherung, nicht die Bankentochter), ACEA, SARAS, Poste Italiane
Für euch sind aber maximal die Engländer darunter interessant denke ich, wie gesagt gibt Quellensteuerrückerstattung aus/in Italien dir einfach Arschkrebs.
Oh, und sehe grade meine Shell-Position fehlt in der Aufstellung überhaupt...
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