Shivus hat geschrieben: 4. Jan 2025, 11:56
Viele Menschen sind von diesen Skandalen und Entrüstungen doch einfach nur noch genervt und bevorzugen eher eine problemorientierte Debatte, anstatt eine, die sich darum dreht, ob man etwas so-oder-so hätte sagen dürfen
Noch nicht genug sind genervt. Zu viele begrüßen es anscheinend sogar, dass das so ist und man Fakten mit dieser Strategie einfach wegignorieren kann. Ich würde außer dem "wie etwas gesagt wurde" noch "wer es gesagt" hat dazu nehmen.
Wenn morgen z. B. die BILD schreibt, dass 2 + 2 = 4 ist, kommt wahrscheinlich aus irgendeiner Ecke entsprechendes Geplärre, dass es "ja die BILD ist und die ein populistisches rechtes Schmierblatt darstellt" und dass es auf gar keinen Fall stimmt und wartet zusätzlich mit irgendeiner gedankenakrobatischen Schwurbeltheorie auf,
warum es auf gar keinen Fall stimmt. Untermauert wird das dann mit einer Gegenbehauptung aus einem für einen persönlich genehmen Medium, das behauptet, dass 2 + 2 = 5 ist und jeder, der was anderes glaubt, ist halt ein rechtsradialer Neonazi.
