hundsgemein
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    Certa hat geschrieben: 19. Mär 2026, 12:13
    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 11:44
    Certa hat geschrieben: 19. Mär 2026, 11:33 Gas pumpt wieder 👍
    Mal sehen, wie es sich entwickelt. Aber im April werde ich es wohl abstoßen, genauso wie meinen Dax Short.
    Ich sehe da noch Potential. LNG aus Katar und co könnte ernsthaft gefährdet sein und Europa muss in den nächsten Monaten seine Speicher auffüllen.

    Krise kann auch geil sein
    Das ist wahr, ich denke aber, dass es im Sommer wieder runter geht und dann im Winter kritisch wird. In 1-2 Wochen kann alles mögliche passieren, deshalb halte ich weiter.
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    burenhaut hat geschrieben: 19. Mär 2026, 10:52
    Barbellmonkey hat geschrieben: 18. Mär 2026, 15:16 Interessant die Diskussion bei euch in Deutschland. Bei uns in Österreich ist das eigentlich schon der Fall. Auf ordentliche Erträge (Zinsen, Dividenden) fällt automatisch die volle KESt an. Die außerordentlichen Erträge (z.B. Kursgewinne) werden mit 60% der 27,5% KESt sofort besteuert. Die restlichen 40% der 27,5% KESt werden dann beim Verkauf besteuert. Das erfolgt bei uns bei steuereinfachen Broker vollautomatisch, was dazu führt, dass bei thesaurierenden Fonds dann einmal im Jahr Geld nachgeschossen werden muss.

    Es geht aber noch schlimmer. Bei uns "müssen" die Fonds bei der OeKB gemeldet sein. Hier werden dann jährlich die Steuerdaten eingemeldet und somit die Steuer berechnet. Wenn man in einen Nicht-Meldefond investiert wird dieser pauschal besteuert und zwar folgendermaßen:
    -) 27,5% KESt auf 90% des järhlichen Kursgewinnes
    -) aber mind. 27,5% KESt auf 10% des ETF-Werts am Jahresende.

    Bei Nicht-Meldefonds zahlst du somit auch Steuer, wenn der Fond kein Plus macht...
    what?!

    ich lebe auch in österreich und hab noch nie steuern auf unrealisierte kursgewinne zahlen müssen.. mein broker ist auch flatex, der das alles jährlich einreicht und automatisch abführt.. bist du dir da sicher? KESTauf jährliche Kursgewinne, ohne, dass man was veräußert?! hab ich noch nie gehört...
    Ah fuck vertan. Man bezahlt die außerordentlichen Erträge, also die Thesaurierung jedes Jahr und davon die 60/40 Regel. Die Kursgewinne muss man nur bei nicht -Meldefons zahlen

    Mea culpa

    Edit: Habs ausgebessert. Statt Kursgewinne gehört die Thesaurierung in die Klammer
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  • Certa hat geschrieben: 19. Mär 2026, 12:13
    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 11:44
    Certa hat geschrieben: 19. Mär 2026, 11:33 Gas pumpt wieder 👍
    Mal sehen, wie es sich entwickelt. Aber im April werde ich es wohl abstoßen, genauso wie meinen Dax Short.
    Ich sehe da noch Potential. LNG aus Katar und co könnte ernsthaft gefährdet sein und Europa muss in den nächsten Monaten seine Speicher auffüllen.

    Krise kann auch geil sein
    Beim aktuell negativen Sommer/Winterspread am Terminmarkt für Erdgas wird das kein Gasspeicherbetreiber freiwillig machen.
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    stabil hat geschrieben: 19. Mär 2026, 13:23
    Certa hat geschrieben: 19. Mär 2026, 12:13
    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 11:44

    Mal sehen, wie es sich entwickelt. Aber im April werde ich es wohl abstoßen, genauso wie meinen Dax Short.
    Ich sehe da noch Potential. LNG aus Katar und co könnte ernsthaft gefährdet sein und Europa muss in den nächsten Monaten seine Speicher auffüllen.

    Krise kann auch geil sein
    Beim aktuell negativen Sommer/Winterspread am Terminmarkt für Erdgas wird das kein Gasspeicherbetreiber freiwillig machen.
    Deshalb wird der Staat einspringen und die Preise treiben
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    Heute gibts auch für die Gold Bugs einen auf die Mütze.

    aber:
    Christian Röhl hat geschrieben:Gold seit Beginn des Kriegs am Golf erst glanzlos und seit gestern sogar schwach. Vielleicht enttäuschend, aber nicht überraschend:

    - In den zehn Aktien-Bärenmärkten* der letzten 50 Jahre hat die Feinunze in DM bzw. Euro nur zweimal per saldo zugelegt – und zwar in den beiden längsten Abwärts-Phasen (1976-78 und 2000-09).

    - In den übrigen – kürzeren und steileren – Drawdowns hat auch Gold verloren, allerdings stets (zumeist sogar deutlich) weniger als der MSCI AC World Index.

    Gold... for the long run!
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    Barbellmonkey hat geschrieben: 19. Mär 2026, 13:13
    burenhaut hat geschrieben: 19. Mär 2026, 10:52
    Barbellmonkey hat geschrieben: 18. Mär 2026, 15:16 Interessant die Diskussion bei euch in Deutschland. Bei uns in Österreich ist das eigentlich schon der Fall. Auf ordentliche Erträge (Zinsen, Dividenden) fällt automatisch die volle KESt an. Die außerordentlichen Erträge (z.B. Kursgewinne) werden mit 60% der 27,5% KESt sofort besteuert. Die restlichen 40% der 27,5% KESt werden dann beim Verkauf besteuert. Das erfolgt bei uns bei steuereinfachen Broker vollautomatisch, was dazu führt, dass bei thesaurierenden Fonds dann einmal im Jahr Geld nachgeschossen werden muss.

    Es geht aber noch schlimmer. Bei uns "müssen" die Fonds bei der OeKB gemeldet sein. Hier werden dann jährlich die Steuerdaten eingemeldet und somit die Steuer berechnet. Wenn man in einen Nicht-Meldefond investiert wird dieser pauschal besteuert und zwar folgendermaßen:
    -) 27,5% KESt auf 90% des järhlichen Kursgewinnes
    -) aber mind. 27,5% KESt auf 10% des ETF-Werts am Jahresende.

    Bei Nicht-Meldefonds zahlst du somit auch Steuer, wenn der Fond kein Plus macht...
    what?!

    ich lebe auch in österreich und hab noch nie steuern auf unrealisierte kursgewinne zahlen müssen.. mein broker ist auch flatex, der das alles jährlich einreicht und automatisch abführt.. bist du dir da sicher? KESTauf jährliche Kursgewinne, ohne, dass man was veräußert?! hab ich noch nie gehört...
    Ah fuck vertan. Man bezahlt die außerordentlichen Erträge, also die Thesaurierung jedes Jahr und davon die 60/40 Regel. Die Kursgewinne muss man nur bei nicht -Meldefons zahlen

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    Edit: Habs ausgebessert. Statt Kursgewinne gehört die Thesaurierung in die Klammer
    na eben, also mal ruhig bleiben.. ich hab von einer besteuerung von nicht realisierten kursgewinnen jedenfalls noch nie was in österreich gehört, das würde nicht nur bei mir für mega aufregung sorgen.

    ok also bei einzelaktien ist das dann ja überhaupt kein thema, bei ETFs dann auch nur bei thesaurisierenden und dann muss man aber auch nicht ad-hoc eine steuer bezahlen (also wirklich ein echter kontoabfluss/abzug obwohl ich nichts verkauft habe) für nicht realisierte kursgewinne, sondern dann wird der fond direkt besteuert und spiegelt sich dann wiederum in einem niedrigen kurs wider, habe ich das so richtig verstanden?
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    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 16:53 -vor dem Krieg fast alles verkauft
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    burenhaut hat geschrieben: 19. Mär 2026, 14:55
    Barbellmonkey hat geschrieben: 19. Mär 2026, 13:13
    burenhaut hat geschrieben: 19. Mär 2026, 10:52

    what?!

    ich lebe auch in österreich und hab noch nie steuern auf unrealisierte kursgewinne zahlen müssen.. mein broker ist auch flatex, der das alles jährlich einreicht und automatisch abführt.. bist du dir da sicher? KESTauf jährliche Kursgewinne, ohne, dass man was veräußert?! hab ich noch nie gehört...
    Ah fuck vertan. Man bezahlt die außerordentlichen Erträge, also die Thesaurierung jedes Jahr und davon die 60/40 Regel. Die Kursgewinne muss man nur bei nicht -Meldefons zahlen

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    Edit: Habs ausgebessert. Statt Kursgewinne gehört die Thesaurierung in die Klammer
    na eben, also mal ruhig bleiben.. ich hab von einer besteuerung von nicht realisierten kursgewinnen jedenfalls noch nie was in österreich gehört, das würde nicht nur bei mir für mega aufregung sorgen.

    ok also bei einzelaktien ist das dann ja überhaupt kein thema, bei ETFs dann auch nur bei thesaurisierenden und dann muss man aber auch nicht ad-hoc eine steuer bezahlen (also wirklich ein echter kontoabfluss/abzug obwohl ich nichts verkauft habe) für nicht realisierte kursgewinne, sondern dann wird der fond direkt besteuert und spiegelt sich dann wiederum in einem niedrigen kurs wider, habe ich das so richtig verstanden?
    Bei Nicht-Meldefons zahlt du Steuer auch nicht realisierte Kurssteigerungen oder auf 10% des Depotwertes pro Jahr.

    Bei Meldefonds die thesaurieren zahlst du auch auf die außerordentlichen Erträge (die Thesaurierung) 60% der KESt. Um diesen Betrag werden dann die Einstandskurse korrigiert um nicht doppelt Steuer zu bezahlen. Bei einem Thesaurierer musst du aber einmal im Jahr die Steuer nachschießen. Die restlichen 40% sind dann beim Verkauf zu bezahlen. Die Kursgewinne sind hier aber irrelevant.
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  • Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 16:53 -vor dem Krieg fast alles verkauft
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    Barbellmonkey hat geschrieben: 18. Mär 2026, 15:16 Interessant die Diskussion bei euch in Deutschland. Bei uns in Österreich ist das eigentlich schon der Fall. Auf ordentliche Erträge (Zinsen, Dividenden) fällt automatisch die volle KESt an. Die außerordentlichen Erträge (z.B. Kursgewinne Thesaurierung) werden mit 60% der 27,5% KESt sofort besteuert. Die restlichen 40% der 27,5% KESt werden dann beim Verkauf besteuert. Das erfolgt bei uns bei steuereinfachen Broker vollautomatisch, was dazu führt, dass bei thesaurierenden Fonds dann einmal im Jahr Geld nachgeschossen werden muss.

    Es geht aber noch schlimmer. Bei uns "müssen" die Fonds bei der OeKB gemeldet sein. Hier werden dann jährlich die Steuerdaten eingemeldet und somit die Steuer berechnet. Wenn man in einen Nicht-Meldefond investiert wird dieser pauschal besteuert und zwar folgendermaßen:
    -) 27,5% KESt auf 90% des järhlichen Kursgewinnes
    -) aber mind. 27,5% KESt auf 10% des ETF-Werts am Jahresende.

    Bei Nicht-Meldefonds zahlst du somit auch Steuer, wenn der Fond kein Plus macht...
    Ich finde das System in Österreich immer noch gut. In Österreich werden einfach Fonds so besteuert, als hätte man die Einzelaktien. Aber Fonds können besser Steuern sparen als Privatanleger weil sie eben rechtlich Unternehmen sind. Das führt dazu, dass man auf Ausschüttungen viel weniger Steuern zahlt als in Deutschland weil man eben nicht pauschal die Ausschüttungen versteuert sondern zB intern Verluste bei Aktien oder Return of Capital oä mit Dividenden verrechnet werden können. Ich habe Fonds, die seit Jahren hoch ausschütten ohne dass ein Cent Steuerlast anfällt.
    Grundsätzlich ist das System fair, warum sollte jemand mit Einzelaktien auf alle Dividenden Steuern zahlen aber jemand mit Fonds nicht?

    Das mit Nicht-Meldefonds ist natürlich etwas ungut wenn US/CA/GB Fonds oä möchte, darauf kann man meistens aber gut verzichten weil die UCITS Fonds Palette schon ziemich gut ist und da eher Nieschen übrig bleiben. REITs sollte man sich halt zB sparen weil die halt als Immobilien-Fonds kategorisiert werden, die nicht melden. Aber da gibt es ja auch ETFs.
    burenhaut hat geschrieben: 19. Mär 2026, 14:55 ok also bei einzelaktien ist das dann ja überhaupt kein thema, bei ETFs dann auch nur bei thesaurisierenden und dann muss man aber auch nicht ad-hoc eine steuer bezahlen (also wirklich ein echter kontoabfluss/abzug obwohl ich nichts verkauft habe) für nicht realisierte kursgewinne, sondern dann wird der fond direkt besteuert und spiegelt sich dann wiederum in einem niedrigen kurs wider, habe ich das so richtig verstanden?
    Es hat nichts mit thesaurierend oder nicht thesaurierend zu tun. Du versteuerst die ETFs so als hättest du die Einzelaktien daraus. Ein Ausschütter schüttet ja auch nicht zwingend genau das aus, als steuerlicher Gewinn ist. Wird im Index zB eine Aktie ausgetauscht, die mit Verlust im Bestand ist, dann senkt das den steuerlichen Gewinn auch beim Ausschütter. Vice Versa bei Gewinn. Je aktiver der Index ist (zB ein Momentum-Index) desto mehr passiert da, je weniger aktiv (zB ein rein Marktkapitalisierungsgewichteter Index wie der MSCI World) desto weniger.

    Und das, was man mehr an steuerlichen Gewinnen im Fonds hat als ausgeschüttet wurde, wird ja wie gesagt auf den Einstandspreis addiert und senkt die Steuerlast in der Zukunft. Oder auch wieder andersherum erzeugt es Steuerlast in der Zukunft und man zahlt auf Ausschüttungen weniger Steuer.

    Unter dem Strich wird man trotzdem noch besser behandelt als hätte man die Einzelaktien weil man als Privatanleger eben keinen mehrjährigen Verlustvortrag hat und ähnliche Dinge. Und die Fonds optimieren halt deutlich aggressiver Steuern, als man es privat tun würde. Sind ja Profis. Die tricken schon rum, um die Steuerlast zu reduzieren.
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    Metaverse wird der Stecker gezogen? Also doch kein virtueller Zoo Besuch 🫠
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    Ich hätte die 80 Milliarden sinnvoller investiert.
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    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 16:53 -vor dem Krieg fast alles verkauft
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    BlackStarZ hat geschrieben: 20. Mär 2026, 07:34
    Knolle hat geschrieben: 19. Mär 2026, 16:53 -vor dem Krieg fast alles verkauft
    -auf Gas gesetzt, das steigt und steigt

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    Super. Dann hätte ich gerne eine Tranche von deinem reichhaltigen Buffet


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    Inb4 er hat sich davon ein Haus mit Öl-Heizung gekauft und wird jetzt geknechtet
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