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Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 00:11
von FrankPP
Hallo,
vielleicht hat hier noch jemand das "Problem", dass er bei bestimmten Übungen am Übungsanfang relativ lange braucht, bis er endlich mit der Übung anfängt. Was kann ich dagegen machen??
Z.B. Kreuzheben oder Kniebeugen. Ich brauche da mal locker 30 bis 40 Sekunden, bis ich im Flow bin, bis ich alle Körperteile gedanklich durchgegangen bin (z.B. bei Kreuzheben: Hals in neutraler Stellung, Brust raus, Arsch nach hinten, Rücken gerade etc. etc.). Ist zwar nur bei ganz wenigen Übungen der Fall, aber dennoch irgendwie nervig. Ich sehe Videos z.B. bei KH, wo die innerhalb von paar Sekunden anfangen (kurz leichten Druck bzw. sehr minimal bereits mit den Händen ziehen, unterer Rücken bzw. Gesäß runter und zack hoch damit). Bei solchen Lifts habe ich sehr Angst, dass mir der unterer Rücken raussexplodiert :cry: - besonders bei KH

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 00:22
von runn12
Das ist doch ganz normal.

Ich habe Übungen, etwa Kurzhantelbankdrücken oder -schulterdrücken, da hocke ich schonmal 2 bis 3 Minuten mit den Kurzhanteln auf den Knien, bevor ich mich traue, die Gewichte umzusetzen.

Bei anderen Übungen, etwa Kreuzheben, Hackenschmidts oder Langhantelschrägbankdrücken muss ich mich an manchen Tagen 30 Minuten Aufwärmen, bevor ich mit den schweren Sätzen anfangen kann, weil mein Körper sonst nicht bereit ist.

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 10:30
von onkelholli
Kenne ich... manchmal bedarf es 2 bis 3 Abläufe bis mein Körper sagt...ok...Bin bereit....
Fällt mir immer wieder bei Rackpulls auf.

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 11:47
von Waldo
Mach es wie KDKler. Konzentriere dich auf deine cues von der ersten WH mit der leeren Stange an. Startposition, Ansteuerung, Körperspannung, als wäre es schon ein Arbeitssatz. Üben, üben, üben. Nutze jede Möglichkeit.

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 20:00
von FrankPP
Waldo hat geschrieben: 15. Feb 2025, 11:47 Mach es wie KDKler. Konzentriere dich auf deine cues von der ersten WH mit der leeren Stange an. Startposition, Ansteuerung, Körperspannung, als wäre es schon ein Arbeitssatz. Üben, üben, üben. Nutze jede Möglichkeit.
Nice, das hört sich echt gut an!

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 21:27
von Ebiator
Dazu dient unter anderem ein zielgerichtetes Warmup, damit solltest du sowohl physisch wie psychisch bereit sein.

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 15. Feb 2025, 23:55
von Gräte
Wie sollte man nach 30, 40 Sekunden in nem Flow sein?
Das ist gerade mal der erste Aufwärmsatz!
Für Übungen wie Kreuzheben oder Kniebeugen, sollte man sich mindestens 3,4 Minuten, besser 10 Minuten Zeit nehmen, um sich für die Arbeitssätze spezifisch mit der Übung aufzuwärmen.
Also mit 2,3 oder 4 Aufwärmsätzen. Das ist absolutes Minimum m.M.

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 16. Feb 2025, 00:24
von tony
Ich denke er meint nicht die Aufwärmprozedur, sondern, dass seine Technik unsicher ist und er sich immer wieder in die korrekte Haltung einfinden muss.
Wenn man oft genug die Übung macht, geht die Ausführung in Fleisch und Blut über und man nimmt fast automatisch die korrekte Position ein

Re: Wie bei besonders schwierigen Übungen schneller Starten?

Verfasst: 17. Feb 2025, 23:07
von Gräte
tony hat geschrieben: 16. Feb 2025, 00:24 Ich denke er meint nicht die Aufwärmprozedur, sondern, dass seine Technik unsicher ist und er sich immer wieder in die korrekte Haltung einfinden muss.
Wenn man oft genug die Übung macht, geht die Ausführung in Fleisch und Blut über und man nimmt fast automatisch die korrekte Position ein
Schon klar, dass es darum geht, eine Übung nicht üben zu müssen....das Aufwärnen ist der erste notwendige Schritt, um.ne Übung zu einer Übung zu machen..
Larifari- aufwärmen führt automatlsch zu ner Larifari-'Übungsausführung! Zielgerichtetes und konzentriertes Aufwärmen ist ne absolute Voraussetzung für jegliches Training.
Automatisch geht da gar nix, wenn man am Anfang schon schludert. Zumindest gewöhnt man sich keine Schluderei an, wenn man schon die Aufwärmsätze als Traimingssätze betrachtet. Das beschleunigt den Trainingsprozess jedenfalls exorbitant! ;)