Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 5. Nov 2024, 07:43
Und die werden mit zweckentfremdeder Militärhilfe finanziert, wenn ich dich richtig verstehe ?
Und die werden mit zweckentfremdeder Militärhilfe finanziert, wenn ich dich richtig verstehe ?
Wir nehmen Flüchtlinge aus einer Region auf in der für 1,5 Milliarden Dollar ein Ski Resort gebaut wird.
Ich war jetzt gespannt auf die "anderen Zusammenhänge" aber dann lassen wir das besser so stehen.Harun hat geschrieben: 5. Nov 2024, 07:55Wir nehmen Flüchtlinge aus einer Region auf in der für 1,5 Milliarden Dollar ein Ski Resort gebaut wird.
Ich weiß, dass du jetzt wieder besonders schlau argumentieren möchtest, aber das ist einfach absurd und du würdest es auch in anderen Zusammenhängen so sehen.
Ähnlich wie bei Corona fehlt auch leider bei diesem Thema vielen Hardlinern die Möglichkeit mal tief durchzuatmen.
Schönen Dienstag noch![]()
Das würde umgekehrt bedeuten, dass Russland aus einer Position der Schwäche heraus zu Verhandlungen bereit oder dazu gezwungen ist und in einer derartigen Situation vermutlich auch das Regime Putin stark wackelt.Die Ukraine militärisch weiter so sehr zu unterstützen, dass sie aus einer Position der Stärke heraus mit Moskau über Frieden verhandeln kann.
Meiner Meinung nach kann/muss man die dahinterstehenden Aussagen mal hinterfragen - allein davon, dass man sie ständig wiederholt, werden sich auch nicht zutreffender.Die Europäer haben nicht nur eine moralische Verpflichtung, diesem Verbrechen Einhalt zu gebieten. Es ist in ihrem ureigensten Sicherheitsinteresse, dass Putins Landraub keine Schule macht.
Wer sind die von dir beschriebenen "Hunderttausende" ?Ist es moralisch legitim, Hunderttausende - ohne ihnen wirklich auf BAsis unabhängiger Informationen eine freie Entscheidung zu ermöglichen - in den Tod für eine korrupte, ukrainische 'Demokratie' zu schicken?
Ist es nicht moralisch angeraten, die Wahrscheinlichkeit für eine atomare Eskalation, mit dem Potenzial einer apokalyptischen globalen Vernichtung, möglichst gering zu halten?
Liegt aber vor allem daran, dass man Zeug bräuchte, was man in den eigenen Arsenalen schon weitgehend aussortiert hat.martin1986 hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:06 Ein Grund der stockenden Lieferungen des Westens ist ja eben, dass insbesondere die Munitionsproduktion nicht ausreichend schnell hochgefahren werden kann, um entstehende Lücken zu stopfen und gleichzeitig die Ukraine zu beliefern.
Im Krieg sterben Menschen, davon gehört?Skagerath hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:09Wer sind die von dir beschriebenen "Hunderttausende" ?Ist es moralisch legitim, Hunderttausende - ohne ihnen wirklich auf BAsis unabhängiger Informationen eine freie Entscheidung zu ermöglichen - in den Tod für eine korrupte, ukrainische 'Demokratie' zu schicken?
Ist es nicht moralisch angeraten, die Wahrscheinlichkeit für eine atomare Eskalation, mit dem Potenzial einer apokalyptischen globalen Vernichtung, möglichst gering zu halten?
Wer hat bis jetzt eine atomare Eskalation ins Spiel gebracht und dabei anschließend eine apokalyptischen globalen Vernichtung in Aussicht gestellet ?
Die ukrainischen Soldaten sind , wenn ich mich recht erinnere überwiegenden nicht im Bereich Kursk gefallen und die ukranische Zivilisten sind wohl auch nicht bei einer Russlandreise zu Tode gekommen.martin1986 hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:29Im Krieg sterben Menschen, davon gehört?Skagerath hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:09Wer sind die von dir beschriebenen "Hunderttausende" ?Ist es moralisch legitim, Hunderttausende - ohne ihnen wirklich auf BAsis unabhängiger Informationen eine freie Entscheidung zu ermöglichen - in den Tod für eine korrupte, ukrainische 'Demokratie' zu schicken?
Ist es nicht moralisch angeraten, die Wahrscheinlichkeit für eine atomare Eskalation, mit dem Potenzial einer apokalyptischen globalen Vernichtung, möglichst gering zu halten?
Wer hat bis jetzt eine atomare Eskalation ins Spiel gebracht und dabei anschließend eine apokalyptischen globalen Vernichtung in Aussicht gestellet ?
Auf ukrainischer Seite bspw. wurden bisher - nach eigenen Angaben, also vermutlich stark unterschätzt - über 400.000 Soldaten kampfunfähig, davon 80.000 tot. Nach russischen Angaben - also vermutlich stark überschätzt - sind es über 400.000 tote ukrainische Soldaten. Dazu noch, je nach Quelle, zwischen rund 10k und knapp 40k tote Zivilisten.
Es ist vollkommen unerheblich, wer bzgl. atomarer Eskalation etwas ins Spiel gebracht hat, da im Ergebnis alle annähernd gleich davon betroffen wären. Es geht eben nicht darum, in Kategorien zu denken a la "der hat angefangen und ist somit der Böse und wir sind aus der Verantwortung raus".
WIe ich geschrieben habe, muss der Westen - egal wie schlimm Russland agiert - im eigenen Interesse die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Eskalation stets versuchen möglichst gering zu halten und gleichzeitig - und daran liegt eine Herausforderung - die Sicherheit und WIderstandsfähigkeit des eigenen Bündnisses zu stärken und nicht erpressbar werden. Dies geht am sichersten und effektivsten auf eigenem Territorium und nicht an der ukrainisch-russischen Grenze oder im Donbass.
Ja, du hast sicher recht, dass ein Großteil der Fähigkeit der NATO in der Ukraine gar nicht angewendet werden.St0ckf15h hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:15Liegt aber vor allem daran, dass man Zeug bräuchte, was man in den eigenen Arsenalen schon weitgehend aussortiert hat.martin1986 hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:06 Ein Grund der stockenden Lieferungen des Westens ist ja eben, dass insbesondere die Munitionsproduktion nicht ausreichend schnell hochgefahren werden kann, um entstehende Lücken zu stopfen und gleichzeitig die Ukraine zu beliefern.
Die USA haben keine großen Reserven in dem Bereich Artilleriemunition, weil deren Planungen im Ernstfall vorsehen würden, mit ihrer (jedem anderen Staat der Welt) weit überlegenen Luftwaffe oder Marinefliegern erst mal für klar Schiff zu sorgen, bis dann die Bodentruppen nachrücken.
Oder große Panzerverbände zum erreichen eines Durchbruches, BRD hat ihr Arsenal seit der Wende auf fast ein Zehntel des ursprünglichen Bestandes zurück gebaut und Material auch an Verbündete verkauft, um noch einen Gewinn zu erzielen damit. Aber das ganz heikle und aktuelle Zeug will man eben auch nicht der Ukraine zur Verfügung stellen, einmal weil man es selbst braucht, zum zweiten wäre aktuelles Kriegsgerät in den Händen der Feinde natürlich auch ein Sicherheitsrisiko sondergleichen, und schlussendlich fehlt den Ukrainern teilweise auch die konkrete Möglichkeit zum wirkungsvollen Einsatz dieser Waffen.
Die Änderung des Bedrohungspotenzials für die USA bei einer Stationierung von Atomraketen in Amerika, nahe den USA, ist ein anderes als das bei Kämpfen um ukrainische Industrie- und Landwirtschaftsgebiete in relativer Nähe zur russischen Grenze. Daher mE kein passender Vergleich.St0ckf15h hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:36 Wenn du danach gehst, dann hätte Kennedy bei der Kuba-Geschichte auch kein Machtwort sprechen dürfen.
Wir verschließen uns nicht. Wenn ein Land geeint und stabil hinter einem EU-Beitritt steht und auch sonst alle Kriterien erfüllt, nehmen wir es auf (ist bei Moldau eindeutig nicht der Fall). Vorher sollten wir uns raushalten und uns um unsere eigenen zahlreichen Probleme kümmern.St0ckf15h hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:36Wir haben ja in der Republik Moldau jetzt die gleiche Geschichte, in der Wahl wurde die pro-EU Kandidatin bestätigt, und auch die Abstimmung um einen Beitritt wurde knapp gewonnen - sollten wir uns hier ebenfalls verschließen, um Russland ja nicht zu provozieren?
Klar ist die EU ein riesen VOrteil gegenüber Russland und ich bin heilfroh, hier zu leben. Ich sehe aber keine Verpflichtung für uns, uns weiter gen Osten oder in sonst irgendeine Himmelsrichtung auszudehnen, wenn der Preis so hoch ist. Wir sollten in erster Linie ein interessengeleitetes Wirtschaftsbündnis sein und kein ideologisch, haltungsgeleitetes und auf Ausdehnung fixiertes Möchtegern-Imperium.St0ckf15h hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:36Bin selbst kein hardcore-EU-Verfechter, da liegt vieles im Argen was reformiert gehört um wieder der aktuellen Zeit zu entsprechen, aber wenn fast ganz Osteuropa darin dennoch eine bessere Chance für die Zukunft sieht als an der Seite Russlands, dann muss das schon was heißen in meinen Augen.
Also komplette Aufgabe der Eigenständigkeit und ein Status als quasi-Vasall, ähnlich zu Belarus. Und meinem Wissen nach haben sich die russischen Forderungen seitdem eigentlich nur erhöht, nach den Witz-Referenden wurden ja ebenfalls die Oblasten Cherson und Saporischschja zu russischem Territorium erklärt.Russia’s initial demands
The Ukrainian army must be reduced to a minimum: 50,000 people, including 1,500 officers (five times smaller than Ukraine’s existing army in 2022).
Ukraine must not “develop, produce, invent, or deploy on its territory any missile weapons of any type with a range greater than 250 kilometers.” Russia also reserves the right to ban Ukraine from using “any other types of weapons that may be developed as a result of scientific research” in the future.
Ukraine must “recognize the independence” of the self-proclaimed Donetsk and Luhansk “people’s republics,” including all of the territory within the borders of Ukraine’s Donetsk and Luhansk regions (despite the fact that Russia controlled only part of these territories, as is still the case today).
Ukraine must assume the costs of repairing all of the infrastructure in Donbas that had been destroyed since 2014.
Ukraine and its partners must lift all sanctions against Russia and withdraw all lawsuits filed against Russia since 2014.
Ukraine must make Russian an official state language and restore all of the property rights of the Ukrainian Orthodox Church of the Moscow Patriarchate.
Ukraine must “repeal of and permanently ban any prohibitions of symbols associated with victory over Nazism”; in other words, it must re-legalize Soviet and communist symbols.
Was ändert das für sie? Sie sind tot und es wird ständig weiter gestorben. Der Schwachsinn von einem "gerechten Krieg" oder "Kampf um Demokratie" glaubt doch niemand. Die Ukraine war und ist durch und durch korrupt und vom Wohlstand und den Lebensverhältnissen nicht weit von Teilen Russland entfernt (vor dem Krieg).Skagerath hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:36Die ukrainischen Soldaten sind , wenn ich mich recht erinnere überwiegenden nicht im Bereich Kursk gefallen und die ukranische Zivilisten sind wohl auch nicht bei einer Russlandreise zu Tode gekommen.martin1986 hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:29Im Krieg sterben Menschen, davon gehört?Skagerath hat geschrieben: 5. Nov 2024, 11:09
Wer sind die von dir beschriebenen "Hunderttausende" ?
Wer hat bis jetzt eine atomare Eskalation ins Spiel gebracht und dabei anschließend eine apokalyptischen globalen Vernichtung in Aussicht gestellet ?
Auf ukrainischer Seite bspw. wurden bisher - nach eigenen Angaben, also vermutlich stark unterschätzt - über 400.000 Soldaten kampfunfähig, davon 80.000 tot. Nach russischen Angaben - also vermutlich stark überschätzt - sind es über 400.000 tote ukrainische Soldaten. Dazu noch, je nach Quelle, zwischen rund 10k und knapp 40k tote Zivilisten.
Es ist vollkommen unerheblich, wer bzgl. atomarer Eskalation etwas ins Spiel gebracht hat, da im Ergebnis alle annähernd gleich davon betroffen wären. Es geht eben nicht darum, in Kategorien zu denken a la "der hat angefangen und ist somit der Böse und wir sind aus der Verantwortung raus".
WIe ich geschrieben habe, muss der Westen - egal wie schlimm Russland agiert - im eigenen Interesse die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Eskalation stets versuchen möglichst gering zu halten und gleichzeitig - und daran liegt eine Herausforderung - die Sicherheit und WIderstandsfähigkeit des eigenen Bündnisses zu stärken und nicht erpressbar werden. Dies geht am sichersten und effektivsten auf eigenem Territorium und nicht an der ukrainisch-russischen Grenze oder im Donbass.
Und was die "AtomKarte" angeht, wenn einer Putin gezeigt hat das der Westen (Deutschland im besonderen) erpressbar ist dann Scholz und seine ominösen "Roten Linien".