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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 17. Dez 2025, 16:30
von Gurkenplatzer
maximised hat geschrieben: 17. Dez 2025, 15:37
Der hatte seine Augen sicher auf dem Handy.
Die Reels gucken sich nicht von alleine.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 17. Dez 2025, 16:33
von mello
Soju hat geschrieben: 17. Dez 2025, 08:05
Bedingungen sind aber auch da:
ABBC3_SPOILER_SHOW
- Jeder Job muss angenommen werden, egal ob man überqualifiziert ist
- Man muss sich auf mindestens 2 Vollzeitstellen pro Woche bewerben
- Man muss zur Verfügung stehen, das heisst man kann am nächsten Tag anfangen
- 3 Stunden pendeln (mit öffentlichen verkehrsmitteln) pro tag ist zumutbar
Und was passiert, wenn man diese Bedingungen nicht einhält?
Gurkenplatzer hat geschrieben: 17. Dez 2025, 13:45
Anderes Thema: Hat noch jemand das Gefühl, dass so ab Mitte November bis Mitte Dezember alle am Rad drehen uns sich vermehrt Leute die Hurensöhne verhalten?
Erlebe hier gegenteiliges. Alle super happy und freundlich. Ein Weihnachtswunder

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 17. Dez 2025, 18:17
von summerset
Harun hat geschrieben: 17. Dez 2025, 08:11
Heute soll ja endlich Der Bürgergeld Reformhammer beschlossen werden
Reformhammer = wir nennen es jetzt einfach anders, so wie schon mal
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 13:34
von Harun
Ist hier schon jemand von der aktuellen Wirtschaftsflaute bereits betroffen?
Nach einem richtig starken 2025, sieht es bei uns für 2026 erstmals ruhiger aus.
Bis Ende März noch ausreichend Arbeit, danach wird es langsam mau.
Es fehlen die Großprojekte.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 13:40
von Gurkenplatzer
Harun hat geschrieben: 18. Dez 2025, 13:34
Ist hier schon jemand von der aktuellen Wirtschaftsflaute bereits betroffen?
Nach einem richtig starken 2025, sieht es bei uns für 2026 erstmals ruhiger aus.
Bis Ende März noch ausreichend Arbeit, danach wird es langsam mau.
Es fehlen die Großprojekte.
IT Branche: Pipeline ist so voll, das wir ggf Aufträge ablehnen müssten.
Probleme machen uns die gestiegenen Chip Preise in der Marge
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 14:59
von Maxim
Bei meinen Kunden läufts ok (IT / Software) bis bescheiden (Maschbau, Elektro). Hänge zum Glück nirgendwo drin, wo Auto ne Rolle spielt, da wird es anders aussehen.
Familienbetrieb läuft völlig unverändert, war in allen Krisen bisher so, aber das ist Consumer D2C und ne hochpreisige Nische.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 16:17
von clayz
Autoindustrie läuft nicht gut, haben aber viel Geschäft in den USA und Asien, das geht. Steigen jetzt in Rüstung und Robotik ein, was uns in den nächsten Jahren den Hintern retten wird. Erstmalig seit Jahrzehnten, dass du bei einem breit diversifizierten Zulieferer besser aufgestellten bist als beim Autohersteller.
Aktienkurs ytd auch +81%
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 16:29
von Piotr
Harun hat geschrieben: 18. Dez 2025, 13:34
Ist hier schon jemand von der aktuellen Wirtschaftsflaute bereits betroffen?
Nach einem richtig starken 2025, sieht es bei uns für 2026 erstmals ruhiger aus.
Bis Ende März noch ausreichend Arbeit, danach wird es langsam mau.
Es fehlen die Großprojekte.
Bei einigen Kunden merkt man es.
Auftragslage auch zum ersten Mal schlechter als erwartet.
Wir im speziellen haben ein paar konkurrierende Hersteller aber auch konkurrierende Unternehmen die mit Selbstkosten um Kunden buhlen.
Das ist natürlich scheiße
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 17:38
von DerDicke86
Harun hat geschrieben: 18. Dez 2025, 13:34
Ist hier schon jemand von der aktuellen Wirtschaftsflaute bereits betroffen?
Nach einem richtig starken 2025, sieht es bei uns für 2026 erstmals ruhiger aus.
Bis Ende März noch ausreichend Arbeit, danach wird es langsam mau.
Es fehlen die Großprojekte.
Stahl... ja...
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 18:06
von Dimez
Maschinenbau Metallverarbeitung (Sondermaschinenbau)
Umsatz fast 1:1 wie letztes Jahr, aber bei deutlich reduzierter Personaldecke
Abnehmer überwiegend Regierungseinrichtungen/Militär/Werften, aber auch "normale" Industrieunternehmen
Deutscher Absatzmarkt sehr schlecht, viel ins europäische Ausland oder Nord- und Südamerika
Aussicht für Q1 2026 mager, ist bei uns aber auch immer dem "Vorziehen" von Projekten geschuldet, um Monats oder Quartalsziele zu erreichen
Ersatz- und Verschleißteilgeschäft (speziell Verschleißteile) seit April 2025 in ein neues "Verteilerzentrum" in Czech Rep. umgelagert
Wir konzentrieren uns mehr auf die Kernkompetenzen, Maschinenbau, Aggregatebau, Steuerungsmodule, Software, Konstruktion und R&D generell
Haben eine spezielles Verschleißteil nun soweit, dass wir mehrere hunderttausend Stück davon lokal pro Jahr produzieren im eigenen Maschinenpark, welche wir vorher vom Mutterkonzern in den US bezogen haben
Grundsätzlich vertraue ich unserem (vor allem lokalen) Management mit teils auch globalen Kompetenzen.
Bin ja seit 01.01.2020 beim aktuell AG, also quasi direkt mit Covid angefangen und seit dem jährlich unterschiedlichste Krisen gemeistert durch kluge Entscheidungen und extrem schnelle Anpassungsfähigkeit an die sich veränderten Situationen.
Persönlich gehe ich dennoch mit gemischten Gefühlen ins das neue Jahr 2026
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 18:46
von husefak
Im e-Commerce sieht die Zukunft auf Kundenseite auch nicht so rosig aus. Wir entwickeln und betreiben diverse Middleware SaaS Systeme. Das Order Management und POS läuft gut aber stagniert eher, im Bereich Logistik, Forecast und Planning wollen viele Optimieren um Kosten zu sparen. Das einzige was boomt ist die Inventursoftware.

Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 18. Dez 2025, 22:40
von Running_Man
Bei mir die ungünstige Konstellation aus mehr und komplexeren "Kunden" aber weniger Umsatz- aka Gesundheitswesen.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 19. Dez 2025, 11:23
von H_D
Dieses Jahr 60% Umsatzwachstum, nächstes Jahr sind 65 anvisiert
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 19. Dez 2025, 12:48
von flow.
Aus dem Immobilienbereich:
dieses Jahr war sehr intensiv, unsere finanzierenden Banken haben trotz hoher Vorverkaufsquoten weiterhin auf einen relativ hohen EK-Einsatz bestanden. Diese Lücke musste dann über Mezzanine und Joint-Venture Strukturen gelöst werden - einige Projekte standen dadurch kurzzeitig auf der Kippe und kurz vor der Insolvenz.
Am Ende konnte alles gelöst werden, war aber sehr herausfordernd und deutlich kapitalintensiver als geplant. Aktuell haben wir es aber geschafft, dass wir "ausverkauft" sind und alles durchfinanziert ist. Jetzt ist der Fokus wieder auf größeren Zukauf von Projekten gerichtet. Es gibt aktuell sehr gute Chancen.
Auch auf Kundenseite von meinen Kunden im Finanzierungsbereich - viele Bauträger - ein sehr ähnliches Bild. Mittlerweile gibt es wieder gute Nachfrage, allerdings teils zu Preisen, die für "alte" Projekte einfach nicht mehr wirtschaftlich sind. Zudem kommt, dass häufiger Kündigungen von Banken kommen.
Auf der anderen Seite aber bei neuen Ankäufen ergeben sich riesige Chancen. So zB im Münchner Raum ein Projekt - 2021 lag der Kaufpreis vom Grundstück noch bei rd. 14 mio, jetzt wird es für 7 mio aus der Insolvenz gekauft...
Ansonsten auf Privatkundenseite steigt die Nachfrage nach Immobilien wieder deutlich, allerdings im Neubaubereich für Eigennutzer nach wie vor noch sehr verhalten.
Bestand - zu vernünftigen Preisen - wird allerdings wieder gut gekauft
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 19. Dez 2025, 15:53
von Quickhatch
Bein uns (Baubranche) 100% Auslastung dieses Jahr, genau wie die Jahre zuvor. Größter Überhang an Aufträgen von diesem ins nächste Jahr ever. Habe die letzten Wochen min. 2-3x mehr für 2026 abgesagt als überhaupt Angebote erstellt. Werde voraussichtlich nicht verhungern.
Eine ganze Reihe von Kommunen muss sparen, will weniger bauen und aufschieben was geht. Bei den Bauträgern läuft es fast nur im teureren Bereich - günstiger Wohnraum also weiterhin Fehlanzeige. Der private Einfamilienhausbau jedoch läuft hier wie selten zuvor. Die Leute verschulden sich halt einfach länger.