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martin1986 hat geschrieben: 24. Apr 2024, 15:49
Meiner Meinung nach geht es hier mittlerweile nur noch darum, dass die USA und NATO relativ günstig - durch Geld- und Waffenlieferungen und ohne eigene Soldatenleben - ihren Hauptkonkurrenten Russland dauerhaft schwächen können. Wäre es das einzige Ziel, das Bündnisgebiet zu sichern, hätte man doch schon längst die Aufrüstung an der NATO-Ostgrenze noch deutlich stärker vorantreiben und dann den Konflikt in der Ukraine einfrieren können oder einem Frieden zustimmen, bei dem die Ukraine einen Teil ihres Gebiets im Osten verliert und neutral bleiben wird, dafür aber das Sterben an der Front endet.
Das ist meiner Meinung nach einfach recht brutale Interessenspolitik, für die Öffentlichkeit geframed durch den angeblich heroischen Kampf um Freiheit und Demokratie und eifrig verbreitet durch unsere nützlichen Idioten in ÖRR, Politik, etc.
Kann man mögen oder nicht - man muss aber anerkennen, dass es diese Art US-amerikanischer Außenpolitik ist, die uns in Westeuropa ziemlich sicher und behütet durch die letzten knapp 80 Jahre gebracht hat.
Finde die These, dass die USA ihren "Hauptkonkurrenten" ausbluten lassen wollen, aber etwas zu einfach bzw. aus der Zeit gefallen.
Der Hauptkonkurrent ist eindeutig China und nicht die bewaffnete Tankstelle Russland.
Und China profitiert offensichtlich seinerseits von dem Schlamassel, sonst hätte man längst Druck auf Russland ausgeübt, den Angriff einzustellen. Die freuen sich sicher über das Doping durch billige russische Energie, die nicht mehr in den Westen vertickt werden kann. Insgesamt scheint sich der Handel mit Russland ja deutlich verstärkt zu haben.
Sooo eindeutig ist das also auch alles nicht in westlichem Interesse, Russland weiter in die Arme Chinas zu treiben.
Fraglich ist auch, ob man mit Russland wirklich einen Frieden unter akzeptablen Bedingungen (nur ein paar Gebiete der Ostukraine gehen an RU) hätte aushandeln können.
Eventuell hat man einfach keine andere Alternative gesehen, als Russland auf die aktuelle Weise zu bekämpfen.
Das mit dem Ausbluten lassen stimmt natürlich, sehe das aber eher als einzige Strategie, den Krieg ohne zu hohen Preis für den Westen beenden zu können.
Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 24. Apr 2024, 17:56
von GastXY
Die Sowjetunion war damals so ziemlich am Ende wirtschaftlich betrachtet, jahrelanges Wettrüsten mit den USA und dem Westen waren einfach zu teuer…die Folge war das Gorbatschow sich dem Westen öffnete und so weiter ist alles bekannt…
Der Fehler war vermutlich sich zu weit zu öffnen, die Folgen sehen wir heute auf beiden Seiten (Osten und Westen)…
Beide Seiten „müssen“ ein Feindbild haben, sonst funktionieren die Geschäfte nicht…
martin1986 hat geschrieben: 24. Apr 2024, 15:49
Meiner Meinung nach geht es hier mittlerweile nur noch darum, dass die USA und NATO relativ günstig - durch Geld- und Waffenlieferungen und ohne eigene Soldatenleben - ihren Hauptkonkurrenten Russland dauerhaft schwächen können. Wäre es das einzige Ziel, das Bündnisgebiet zu sichern, hätte man doch schon längst die Aufrüstung an der NATO-Ostgrenze noch deutlich stärker vorantreiben und dann den Konflikt in der Ukraine einfrieren können oder einem Frieden zustimmen, bei dem die Ukraine einen Teil ihres Gebiets im Osten verliert und neutral bleiben wird, dafür aber das Sterben an der Front endet.
Das ist meiner Meinung nach einfach recht brutale Interessenspolitik, für die Öffentlichkeit geframed durch den angeblich heroischen Kampf um Freiheit und Demokratie und eifrig verbreitet durch unsere nützlichen Idioten in ÖRR, Politik, etc.
Kann man mögen oder nicht - man muss aber anerkennen, dass es diese Art US-amerikanischer Außenpolitik ist, die uns in Westeuropa ziemlich sicher und behütet durch die letzten knapp 80 Jahre gebracht hat.
Finde die These, dass die USA ihren "Hauptkonkurrenten" ausbluten lassen wollen, aber etwas zu einfach bzw. aus der Zeit gefallen.
Der Hauptkonkurrent ist eindeutig China und nicht die bewaffnete Tankstelle Russland.
Und China profitiert offensichtlich seinerseits von dem Schlamassel, sonst hätte man längst Druck auf Russland ausgeübt, den Angriff einzustellen. Die freuen sich sicher über das Doping durch billige russische Energie, die nicht mehr in den Westen vertickt werden kann. Insgesamt scheint sich der Handel mit Russland ja deutlich verstärkt zu haben.
Sooo eindeutig ist das also auch alles nicht in westlichem Interesse, Russland weiter in die Arme Chinas zu treiben.
Fraglich ist auch, ob man mit Russland wirklich einen Frieden unter akzeptablen Bedingungen (nur ein paar Gebiete der Ostukraine gehen an RU) hätte aushandeln können.
Eventuell hat man einfach keine andere Alternative gesehen, als Russland auf die aktuelle Weise zu bekämpfen.
Das mit dem Ausbluten lassen stimmt natürlich, sehe das aber eher als einzige Strategie, den Krieg ohne zu hohen Preis für den Westen beenden zu können.
Ich habe nicht behauptet, dass die Situation auf dem Reißbrett von CIA und White House entworfen wurde und den Idealzustand für den Westen darstellt - so einfach ist die Welt nicht, da hast du völlig recht. Aber unter den gegebenen Bedingungen der Entwicklungen in Russland in den letzten 10-15 Jahren schafft man es durch diesen Krieg
- Russland zu schwächen ("ausbluten"),
- gutes Geld zu verdienen (Energieexporte nach Europa, Militärausgaben, etc.) und
- die Abhängigkeit Europas von den USA noch einmal zu verdeutlichen und Europa somit für den langfristigen Konflikt mit China noch deutlicher auf seine Seite zwingen zu können. Es macht wirtschaftlich und politisch einen sehr großen Unterschied, ob es heißt "USA vs. China" und Europa ist mehr oder weniger neutral und opportunistisch - oder ob wir ein klares "(USA+Europa) vs. China" haben.
Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 24. Apr 2024, 18:51
von Weltraumsoldat
Das unterschreibe ich. Die USA haben natürlich geschaut, aus dieser Situation das beste für sich rauszuholen. Für uns ist das alles deutlich unangenehmer. Eine wirkliche Wahl haben wir allerdings nicht.
Hieß es nicht damals als der Krieg begonnen hatte, Ukrainer welche bezahlen an den Staat (Ukraine), sich freikaufen praktisch, konnten heraus und mussten nicht kämpfen…? Und nun sollen sie vermutlich zurückkehren…?
Sicherlich sind auch welche ausgereist die sich nicht freigekauft hatten, Glück gehabt…
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Männer nun freiwillig in die Ukraine zurückkehren und sich praktisch in ihren Tot begeben könnten…
Kranke Welt sage ich dazu nur noch, wer kämpfen will ok, Berufssoldaten praktisch die es wollen, aber Männer zu zwingen in dieser „sinnlosen Abnutzung“…