LunaMoon hat geschrieben: 21. Mai 2025, 19:47
S1L3 hat geschrieben: 21. Mai 2025, 19:43
Stalker 2 nach 67 Stunden durch.
Als Gesamtpaket, zum Vollpreis kann ich es nicht empfehlen, dafür gibt es einfach viel zu viel was mich stört.
Im Sale für 20-30€ kann man es aber kaufen.
Was genau hat dich am meisten gestört, bzw. Was hat deine Entscheidung so ausfallen lassen?
Das Spiel fühlt sich stellenweise so an, als ob die Entwickler über Videospiele gelesen haben, aber noch nie eins gespielt haben.
Das looten fühlt sich wie ein Krampf an. Entweder du lootest wichtige Sachen wie Munition und Meds einzeln, das dauert aber lange, oder du lootest den gesamten Body, hebst damit aber auch alle (unnötigen) Lebensmittel, Schrotmunition und kaputten Waffen auf. Das machst du dann bei 8-20 Leichen und sortierst danach in deinem Inventar den Müll wieder aus. Solange in Leichen noch etwas drin ist, auch kaputte, wertlose Waffen, werden Sie dir als Loot auf dem Kompass markiert.
In Stalker heißt höherer Schwierigkeitsgrad --> Bullet Sponge mit mehr DPS. Heißt am Ende halten die Gegner zum Teil 5 Kopfschüsse aus.
Grade zum Ende werden die Gruppen immer größer, so dass man manchmal 1 vs 10 kämpft. Da die Gegner immer nah zusammen spawnen kann man aber im Abstand von 5 Sekunden drei Granaten werfen und die Gegner so dauer Stun locken.
Mutanten kommen viel zu oft vor, haben zu viel Health und bringen kein Loot. Zeitgleich kann man aber einfach, wenn man nicht überladen ist, davon joggen. Es gibt also eigentlich keinen Grund gegen Mutanten zu kämpfen. Grade in den alten Teilen waren Bloodsucker was besonders. In Stalker 2 gibts das Vieh zum Tutorial.
Das NPC A-Life kaputt ist und nicht funktioniert sollte ja bekannt sein, lässt sich aber durch Mods fixen.
Das Gewichtslimit ist so lächerlich gering, dass man manchmal schon mit aufgezwungen Questgegenständen + zwei Waffen überladen ist.
Die Wege sind zum Teil so lang und führen durch bereits bekannte Gebiete, dass ich beim laufen nebenbei am Handy scrollen war.
Außerhalb der Main Mission gibt es nicht wirklich viel.
Gegner die dich ohne Vorwarnung One hitten sind auch ganz nice.
Bei Stalker 2 hast du nicht mehr diesen gesamt Struggle. Meds, Essen und Bandagen hast du das ganze Game über zu viel und das obwohl ich Bandagen noch etwas nutzloser gemodded habe. Bei den Waffen sieht es ähnlich aus, aber hier hat man immer noch von einem oder zwei Muntitionstypen zu wenig, so dass man zwischen verschiedenen Waffen jonglieren muss. Das klappt natürlich nicht, wegen dem lächerlichen Gewichtslimit.
Manche Waffenklassen sind von Anfang an nutzlos.
HungrigerBiber hat geschrieben: 21. Mai 2025, 19:54
Was sind die high points also was hat dich daran besonders erfreut? Stalker 1 hat so ne einzigartige Atmosphäre der Beklemmung und Faszination sich alles hart erkämpfen zu müssen, das fand ich da schon stark
Wenn man sich auf die Story einlässt gefällt sie mir schon gut. Es gibt unterschiedliche Enden, alle passend zu Stalker wie ich finde.
An machen Stellen in der Zone wird die typische Stalker Atmosphäre gut rübergebracht.
Die Lore wurde auch respektiert, sieht man selten bei Nachfolgern von so alten Titeln.
Wenn ich das Ganze mit Anomaly vergleiche ist Anomaly zwar bedeutend hässlicher, aber das bessere Game.