Ich kann jederzeit gerne wieder die Hose runterlassen.
Ich bin ja nichtmal baerish auf die Unternehmen, ich habe immer nur meine Zweifel, wenn Unternehmen so hoch gepreist werden und in der Zukunft richtig richtig gut liefern müssen, damit die aktuelle Bewertung auch passt. Vom Mindset bin ich halt eher Value-Investor und nicht Growth.
Mein Portfolio ist
10% Cash (Euro, größtenteils in Geldmarkt-ETFs)
30% Fixed-Income (P2P-Kredite, Schwellenländer-Staatsanleihen, High-Yield-Bonds, Hybridkapital wie Preferred Shares oder CoCo-Bonds)
30% "Special Equity" (REITs, MLPs, Royalty Trusts, YieldCos)
30% "Standard Equity" (normale Aktien halt)
Wie man sieht, Cashflow-orientiert und Einzelwerte nur, wenn es keinen guten ETF für etwas gibt - also für Royalty Trusts, YieldCos, P2P-Kredite und die Preferred Shares mache ich einfach selbst, weil ich das einfacher finde. Ausschüttungsrendite etwa bei 5,9%.
Eine absolute Rendite anzugeben macht keinen Sinn. Mein persönlicher Benchmark ist der Vanguard LifeStrategy 60 ETF, also quasi 60% All-World-Aktien und 40% Staats/Unternehmensanleihen. Den outperforme ich bei geringerer Volatilität, also ist da mal alles fein für mich.
Dazu kommen noch so Faktoren, wie zB dass ich derzeit deutlich mehr als 10% Cash halte da ich eine Erbschaft hatte und halt nur so 7-9k pro Monat davon investiere. Eine hohe Cashquote bedeutet ja mal, dass man ein aktienlastiges Portfolio gut outperformt wenn es nach unten oder seitwärts geht und underperformt wenn es nach oben geht. Sagt aber nichts über konkrete Investment-Entscheidungen aus und ob die gut waren oder schlecht.
Bei den normalen Aktien ist der Fidelity Global Quality Income mit einer Gesamtgewichtung im Portfolio von 20% drin. Apple/Nvidia/Microsoft haben dabei 15%, also habe ich ca 1% meines Gesamtvermögens in jeder dieser Aktien. Finde ich eigentlich angemessen, wenn man mit Fonds arbeitet.