Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 21. Aug 2025, 11:28
Palis und ihre Anhänger.Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 21. Aug 2025, 11:01Wer ist so ein krankes Schwein ein KZ mit Palästinensertuch "besuchen" zu wollen? Und was für ein absolut krankes Schwein muss man sein um dann noch vor Gericht zu ziehen?Skagerath hat geschrieben: 21. Aug 2025, 10:53 https://www.bild.de/regional/thueringen ... CM_ACBlock
Recht so !"KZ-Gedenkstätte darf Besuch mit Palästinensertuch verbieten
Weimar – Wer mit einem Palästinensertuch die Gedenkstätte Buchenwald betreten will, kommt nicht rein. Das Thüringer Oberverwaltungsgericht (OVG) hat diese Regel der Gedenkstätte jetzt bestätigt. Der Beschluss ist unanfechtbar.
Am 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald im April war einer Frau der Zutritt verweigert worden, weil sie ein Palästinensertuch („Kufiya“) trug. Laut Gericht wollte sie damit „sichtbar gegen die Unterstützung der gegenwärtigen israelischen Politik Stellung beziehen“. Das Palästinensertuch ist seit dem 7. Oktober 2023 zum Markenzeichen von Israel-Gegnern und Antisemiten weltweit geworden.
Palästinensertuch widerspricht der Hausordnung
Die Frau stellte zunächst am Verwaltungsgericht Weimar einen Eilantrag mit dem Ziel, Zutritt zur Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers zu erhalten. Bei der Veranstaltung wollte sie eine „Kufiya“ tragen dürfen.
Das Verwaltungsgericht wies den Eilantrag ab und verwies auf die Hausordnung der KZ-Gedenkstätte: Die Besucher sollen Kleidung tragen, die „der Gedenkstätte und ihren Stiftungszwecken angemessen ist“.
Die Frau akzeptierte die Entscheidung nicht und ging in die nächste Instanz. Ohne Erfolg. Das OVG Thüringen entschied: Das Interesse der Gedenkstätte, den Stiftungszweck zu schützen, überwiegt das Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Zutritt sei nur im Zusammenhang mit dem Tragen des Palästinensertuchs verweigert worden. Die Gedenkstätte müsse nicht hinnehmen, dass dadurch „das Sicherheitsgefühl vieler Jüdinnen und Juden gefährdet“ werde.
Ein Sprecher der Stiftung erklärte: Das Palästinensertuch werde zwar nicht grundsätzlich als antisemitisch bewertet, es komme aber auf den Kontext und die jeweilige Person an. Wer das Tuch nicht ablegen wolle, könne am Eingang abgewiesen werden.
Dennoch wurde die Gedenkveranstaltung an die Opfer des Holocaust instrumentalisiert: Bei der Zeremonie in Buchenwald nahm eine spanische Jugendgruppe teil und fügte der Verlesung einer Erklärung eigenmächtig einen Absatz über den „Genozid in Gaza“ hinzu. Weder das Internationale Komitee Buchenwald-Dora (IKBD) noch die Gedenkstätte waren darüber informiert.