Re: Weekly Net-Stimulus Modell
Verfasst: 9. Jul 2025, 09:29
Bist du denn sicher, das deine Gelenke Probleme machen, oder sind es eher unmittelbar angrenzende Strukturen?
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Okay, ich merke schon wohin hier sachliche Diskussionen führen.Moseltaler hat geschrieben: 9. Jul 2025, 11:12 Einfach nur nach Myokalypse trainieren und dazu nur Müll fressen … exorbitantes Muskelwachstum garantiert und Dampfplauderer Pfützenreuther ist stolz auf einen.
Klar
Hör bitte auf dir Zahlen aus der Nase zu ziehenFinstermann hat geschrieben: 9. Jul 2025, 09:13 Für die Gelenke ist die Spitzenlast pro Wiederholung aber oft kritischer als das Gesamtvolumen. Gerade bei maximalen oder sehr hohen Lasten sind Gelenke und passive Strukturen oft der limitierende Faktor. Bei moderaten Gewichten mit mehr Wiederholungen verteilen sich die Belastungen besser.
Wenn ich 10x20 KG drücke komme ich auf 200KG. Das ist für die Gelenke doch weitaus weniger belastend als 1x200 KG zu drücken. Kommt schon Leute!
Gerade im Powerlifting sieht man bei vielen Athleten jenseits der 50, dass dauerhafte Gelenkprobleme, Arthrosen oder Rückenprobleme auftreten — weil jahrzehntelanges Heben von Maximalgewichten die passiven Strukturen stark beansprucht.
Stimmt, was den Muskelreiz betrifft.H_D hat geschrieben: 9. Jul 2025, 11:46Hör bitte auf dir Zahlen aus der Nase zu ziehenFinstermann hat geschrieben: 9. Jul 2025, 09:13 Für die Gelenke ist die Spitzenlast pro Wiederholung aber oft kritischer als das Gesamtvolumen. Gerade bei maximalen oder sehr hohen Lasten sind Gelenke und passive Strukturen oft der limitierende Faktor. Bei moderaten Gewichten mit mehr Wiederholungen verteilen sich die Belastungen besser.
Wenn ich 10x20 KG drücke komme ich auf 200KG. Das ist für die Gelenke doch weitaus weniger belastend als 1x200 KG zu drücken. Kommt schon Leute!
Gerade im Powerlifting sieht man bei vielen Athleten jenseits der 50, dass dauerhafte Gelenkprobleme, Arthrosen oder Rückenprobleme auftreten — weil jahrzehntelanges Heben von Maximalgewichten die passiven Strukturen stark beansprucht.
Wenn ich den gleichen Reiz mit wenig Gewicht haben will muss ich mehr Wiederholungen machen und näher ans Versagen
Gilt zumindest für SehnenH_D hat geschrieben: 7. Jul 2025, 12:57 Komischer Vergleich, du musdt ja die Gesamtbelastung nehmen
Und Sehnentraining ist ja heavy und slow
Und mit welchen Lasten ist es einfacher in die Nähe bzw. ans MV zu kommen? Und ist bei hohen Wdh-Zahlen nicht eher die schwindende „Ausdauer“, das Laktat und die einbrechende Technik der limitierende Faktor?Finstermann hat geschrieben: 9. Jul 2025, 12:00 Stimmt, was den Muskelreiz betrifft.
Wenn du mit weniger Gewicht den gleichen Wachstumsreiz willst, musst du natürlich mehr Wiederholungen machen und näher ans Muskelversagen gehen. Keine Frage, das ist Stand der Trainingswissenschaft.
Aber genau da liegt ja der Unterschied:
Für den Muskelreiz zählt das Gesamtvolumen und wie nah du ans Versagen gehst.
Für die Belastung der Gelenke, Bänder und Knorpel ist dagegen die Spitzenlast pro Wiederholung entscheidend.
Ein Satz mit 20 kg bis ans Muskelversagen bringt den Muskel ziemlich an seine Grenzen, aber die Gelenke müssen dabei nur die Kraft für 20 kg stabilisieren.
Ein Satz mit 200 kg fordert die Gelenke (und Bandscheiben etc.) hingegen extrem, auch wenn’s nur eine Wiederholung ist.
Das ist keine aus der Nase gezogene Zahl, sondern einfache Mechanik:
Druck auf Knorpel, Zugspannung auf Bänder und Belastung der Bandscheiben steigt direkt mit der Last, oft nicht mal linear sondern überproportional.
Deshalb sind hohe Einzelspitzen für die passiven Strukturen problematischer als viele Wiederholungen mit moderater Last.
Hast du irgendwelche Belege für deine Theorien?Finstermann hat geschrieben: 9. Jul 2025, 12:06 Das war doch nur ein vereinfachtes Beispiel, um das Prinzip zu zeigen:
10 × 20 kg = 200 kg Gesamtvolumen,
1 × 200 kg = 200 kg Spitzenlast
— und eben völlig unterschiedliche Belastung für die Gelenke.
Es ging rein darum, zu verdeutlichen, dass für Muskeln und Stoffwechsel eher das Gesamtvolumen (in Verbindung mit Nähe ans Muskelversagen) entscheidend ist, während für Knorpel, Bänder und Gelenke die Spitzenlast pro Wiederholung meistens das kritischere Kriterium ist.
Natürlich trainiert keiner so, das war nur ein Modell, um die Mechanik dahinter verständlich zu machen.