Zotto hat geschrieben: 15. Dez 2024, 21:11
Das klingt alles wirklich gut. Wähle aber vorher auf jeden Fall einen festen Plan, den du Lauf für Lauf abarbeitest. Mitten im Block zu experimentieren oder keine strikte Struktur zu haben, ist meiner Erfahrung noch nicht förderlich. Ich bin mir aber sicher, dass du dir über die Feiertage viele Gedanken machen und zu einem guten Ergebnis kommen wirst. So oder so wird es eine Bestzeit

Kannst also eigentlich voller Motivation das Abenteuer beginnen.
Das ist zumindest mal das, was ChatGPT ausgespuckt hatte. Wie gesagt, die Zeit läuft aktuell irgendwie schneller als das Leben.

Aber dass da ab Januar spätestens echt mehr Struktur und Konzept rein muss, ist mir klar bzw. wird mir ja gerade klargemacht.
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Höfer hat geschrieben: 16. Dez 2024, 07:36
Aus meiner Sicht klingt der Ansatz zum Laufen fragwürdig.
Nach der Erholungsphase, startet man in der Regel mit kürzeren intensiveren Einheiten, um die Grund Schnelligkeit zu verbessern. Längere Läufe, welche auf die Wettkampfdistanz hin Zielen macht man am Ende der Vorbereitung vor dem Tapern.
Welche Erholungsphase? Ich hatte effektiv ja keine und habe die Zeit nach dem 09.11 im Grunde genommen ja dafür genutzt, "um einfach mal zu schauen", was Richtung 30km passiert.

Eine Erholungsphase nehme ich mir ja jetzt erst wirklich vor.
Und welcher Ansatz? Ich kann mich nicht erinnern, mich auf etwas Konkretes festgelegt zu haben außer eben mal zu schauen, was in Richtung 30km passiert und grob im Startpost.
Klingt / liest sich alles btw. vielleicht ignoranter, als es gemeint ist, Recht hast du ja.
Tobeass hat geschrieben: 16. Dez 2024, 07:41
Höfer hat geschrieben: 16. Dez 2024, 07:36
Aus meiner Sicht klingt der Ansatz zum Laufen fragwürdig.
Nach der Erholungsphase, startet man in der Regel mit kürzeren intensiveren Einheiten, um die Grund Schnelligkeit zu verbessern. Längere Läufe, welche auf die Wettkampfdistanz hin Zielen macht man am Ende der Vorbereitung vor dem Tapern.
Find das Vorgehen mit den 2 Läufen bisher sowieso etwas komisch.
Da hat der Körper glaub ich einfach zu wenig Gewöhnungsfaktor, daher wahrscheinlich auch immer die Erschöpfung.
Ohne jetzt so viel Ahnung zu haben, würd ich sagen, dass man da mit 4 kürzeren Läufen sicher besser bedient ist.
Mir fehlt einfach die Zeit bzw. die Bereitschaft, Abstriche zu Gunsten des Laufens an anderen Stellen zu machen. Stattdessen Gibt es noch Dinge, die ich zusätzlich ins Leben integrieren möchte. Ich möchte nicht alles auf's Beintraining schieben, bei dem ich jetzt wieder mehr gefordert bin.
Da gibt es noch genügend andere Einflussfaktoren für Erschöpfung und auch Dinge wie Mobilisierung, Dehnen usw., die ich aktuell sehr vernachlässige, aber das Laufpensum aktuell ist m.E. nicht nennenswert anders als ab September mit der Umstrukturierung für den HM. Auch hier; ich möchte nicht den Sturkopf machen und bin wirklich immer dankbar für jeden Input (auch wenn nicht jeder Input immer auf mich anwendbar ist), auch wenn bei dem ganzen Hybridzeug am Ende, das hast du ja an der ein oder anderen Stelle ja auch schon geschrieben, jeder seinen Mittelweg finden muss und den für mich perfekten Weg habe ich auch noch nicht gefunden bzw. wird es bestimmt immer Potential geben, Dinge besser und auch schlechter zu machen.
Aber ich denke, dass einfach Mal wirklich zu entschleunigen eine wichtige Maßnahme sein wird.
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 07:54
Ich glaube @D58 hat eben den Laufambitionen (noch) nicht alles untergeordnet.
Was ich übrigens gut und spannend finde. Ich denke man kann beim Krafttraining Fortschritte machen und gleichzeitig läuferisch noch einiges Erreichen. Bloß wird man eher nicht in Dimensionen wie z.B. @Zotto vorstoßen.
Wenn man 3x/Woche forderndes Krafttraining absolviert ist es vermutlich schwierig noch 3 oder mehr Laufeinheiten reinzufitten.
Ich kann verstehen das du mental an deinem Longrun mit 25km+ hängst. Aber ist das nicht wenn er so stur ausgeführt wird mehr ein wöchentlicher Test als Training? Vielleicht lässt sich mit einer anderen vorgehensweise bei weniger Ermüdung mehr erreichen.
Stand Heute werde ich das auch nicht tun. Laufen ist mittlerweile schon ein wichtiger Bestandteil des Lebens, aber auch nicht der Overall-Schwerpunkt.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Marathon nie der Fokus werden wird und langfristig eher die Veranstaltungen bis HM die Regel sein werden, weil's (für mich) langfristig auch alltagstauglicher sein wird. Das nehme ich hier jetzt als Projekt und Selbstexperiment mal mit. Wenn ich dann später ein Mal Blut geleckt habe und alles danach anders aussieht, dann ist das halt so, das weiß ich heute nicht.
Sonst volle Zustimmung zu allem, was du schreibst.
Höfer hat geschrieben: 16. Dez 2024, 07:56
Aus meiner Sicht ist das Krafttraining nicht das Thema, das Lauftraining in dieser Art und Weise ist so oder so so optimal für mich.
Du meinst wohl "nicht optimal"
Tobeass hat geschrieben: 16. Dez 2024, 08:12
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 08:06
Tobeass hat geschrieben: 16. Dez 2024, 08:02
Fühle mich persönlich angegriffen.
Ach komm, das du nochmal eine andere Hausnummer bist ist doch eh klar.
Zusätzlich muss ich gestehen das mir ab und zu etwas der Überblick verloren geht in welchem Hybridlog ich mich gerade befinde
Also ich glaube je nachdem wie weit man im jeweiligen Bereich fortgeschritten ist, kann man sicher parallel in beiden Disziplinen was rausholen.
Wenn ich Profi-Powerlifter bin und dann noch einen Sub 3 Marathon laufen will, werd ich meine 1 Rep Maxes während der Marathonvorbereitung wohl kaum noch verbessern.
Dasselbe gilt auch umgekehrt.
Das ist ja die Challenge.
Zum Marathon-Thema nochmal: Ich habe 1) ja keinerlei zeitlichen Anspruch außer unter 4h zu sein, an 03:30:00 und besser und was ihr Verrückten da so schafft, ist gar nicht zu denken und 2) versuche ich ja auch gerade einen Aufbau zu gestalten, also Gewichtszunahme und in Hinblick auf eine dazu parallel laufende Marathonvorbereitung ist das offensichtlich etwas, das sich im Weg steht statt sich zu begünstigen, womit ja auch klar sein sollte, dass neue Spitzenleistungen (gemessen an mir) im Laufen nicht der Fokus ist.
Ich werde am 27.04.2025 vermutlich
nicht auf dem Leistungsstand sein, einen Halbmarathon in 01:40:0x zu laufen, auch wenn ich das Ende Oktober/Anfang November'24 jeweils ein Mal geschafft habe. Was das für den Marathon bedeutet, ist ja auch dann klar und das wird auch in Ordnung sein - denn es wird das erste Mal sein.
