Re: Die Motivation ist im Keller
Verfasst: 20. Nov 2024, 13:47
hin gehen. das ist alles.
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bei mir das gleiche, funktioniert sehr gut im Home GymIwanofff hat geschrieben: 19. Nov 2024, 21:27 Oder zu Hause trainieren wenn die Möglichkeit besteht und die Leute im Gym einen nerven. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen im Gym zu trainieren. In meinen Home Gym bin ich aber immer motiviert.

Quasi der Inbegriff der "Motivation im Keller"Raid-Rush hat geschrieben: 20. Nov 2024, 17:39bei mir das gleiche, funktioniert sehr gut im Home GymIwanofff hat geschrieben: 19. Nov 2024, 21:27 Oder zu Hause trainieren wenn die Möglichkeit besteht und die Leute im Gym einen nerven. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen im Gym zu trainieren. In meinen Home Gym bin ich aber immer motiviert.![]()
So einfach ist das nicht.Cool42 hat geschrieben: 21. Nov 2024, 09:53 wenn ich mich zum training zwingen müsste, würde ich es sein lassen. Was soll das bringen? Man wird während des Trainings wenig Spaß haben und sehe keinen Grund darin, Lebenszeit dann darin zu vergeuden. Wird seine Gründe haben, warum die Motivation fehlt und meistens sind es nicht unbedingt die Gründe, die wir glauben, zu haben.
Das ist leider ein Trugschluss. Menschen können aber mit ihrem Zwingen ihrer Motivation einen ordentlichen Dämpfer geben, was nur logisch ist, weil wenn ich mich zu etwas zwinge, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es mir Spaß machen wird. Ich zwinge mich zu nichts und lümmel nicht die ganze Zeit im Bett rum. Und selbst wenn, erlaube ich mir das. Macht nämlich nach kurzer Zeit auch keinen Spaß mehr und dann hab ich Bock auf etwas anderes (z.B. Training).Morn hat geschrieben: 21. Nov 2024, 10:46So einfach ist das nicht.Cool42 hat geschrieben: 21. Nov 2024, 09:53 wenn ich mich zum training zwingen müsste, würde ich es sein lassen. Was soll das bringen? Man wird während des Trainings wenig Spaß haben und sehe keinen Grund darin, Lebenszeit dann darin zu vergeuden. Wird seine Gründe haben, warum die Motivation fehlt und meistens sind es nicht unbedingt die Gründe, die wir glauben, zu haben.
Wenn ich im Voraus Motivation und Spaß folgen würde, würde ich oft tagelang nur rumpimmeln und rein gar nichts machen. Bzw. hab ich das jahrelang genau so getan. Die Folgen sind ungleich mieser als sich kurzzeitig zu zwingen den Hintern hochzubekommen und bei der jeweiligen Aktivität festzustellen, dass es doch ne gute Idee war und sich danach besser zu fühlen.
Wenn ich währenddessen merke, dass mich das wirklich abfuckt, kann ich Immer noch aufhören.
Schätze mal, dass ich da nicht nur für mich alleine spreche...
Bin zugebenermaßen nicht das beste Beispiel, weil es auch Phasen gab/gibt, in denen ich mich mehr oder weniger zum Aufstehen und Anziehen oder Duschen zwingen musste/muss. Inzwischen ist aber Training der Teil geworden, den ich auch in Kackzeiten einigermaßen auf die Reihe kriege. Hat wohl durch Routinen schaffen funktioniert, die zum Teil durch "Zwang" bzw. dem starrem Folgen von Plänen und Handeln entgegen Unmotivation möglich waren. Es ist oft maximal frustrierend, sich immer wieder gegen so ne Antriebslosigkeit zu wehren, aber die Alternative ist keine Option mehr.![]()
Zwang ist etwas ganz anderes als:Cool42 hat geschrieben: 21. Nov 2024, 11:02 Ich denke, dass ich mir das erlauben darf, da ich mit dem Thema Motivation mehr als ein Jahrzehnt intensiv beschäftige. Zwang wird einem langfristig immer den Spaß nehmen, dass liegt an der Natur des Zwangs. Wenn ich mich zu etwas zwinge, sage ich mir eben, dass ich es nicht tun will und dass wird sich irgendwann durchsetzen und eventuell sogar ins Gegenteil umschlagen. Deshalb scheitern viele an ihren Neujahrvorsätzen, dem Ziel abzunehmen oder gehen mit einem Trauergesicht zur Arbeit. Es startet meist schon mit der falschen Einstellung. Aber das sprengt den Rahmen der eigentliche Frage. Ich würde mir einfach etwas Zeit nehmen und fragen, worauf ich Lust hätte. Training kann so viele Facetten haben. Aber vielleicht liegt die Lösung schon beim Wechsel des Trainingsorts.
Wie gesagt, dann würde ich schauen, dass ich die Rahmenbedingungen so setze, dass ich Lust auf das Training habe. Die Unlust kommt ja von irgendwoher und schwirrt nicht Ursachenlos im Raum. Eventuell ist das eigentliche Ziel nicht im Fokus oder hat sich verändert. Bei Phasen der Unlust habe ich mich gefragt, was mein Ziel ist, festgestellt, dass es nicht wirklich anziehend ist und dann mein Training angepasst - mehr auf Cardio oder Kraft etc. den Fokus. Wenn das auch nicht hilft, bricht niemandem ein Bein, wenn man auch einfach mal 1 oder 2 Wochen nicht zum Training geht. Manchmal passt auch die allgemeine Lebenssituation gerade nicht zum Training und ändert sich im Laufe der Zeit. Ich weiß nicht, ob man sich mit "eigentlich okay" so arrangieren kann. Aber vielleicht habe ich da einfach eine andere Lebensphilosophie. Mir ist meine Zeit zu schade für "eigentlich okay". Ich habe auch schon häufiger mal meine Trainingssachen nach dem Aufwärmen wieder zusammengepackt und mich ins nächste Restaurant gesetzt, weil die anfängliche Motivation flöten ging.Netzokhul hat geschrieben: 21. Nov 2024, 12:03Zwang ist etwas ganz anderes als:Cool42 hat geschrieben: 21. Nov 2024, 11:02 Ich denke, dass ich mir das erlauben darf, da ich mit dem Thema Motivation mehr als ein Jahrzehnt intensiv beschäftige. Zwang wird einem langfristig immer den Spaß nehmen, dass liegt an der Natur des Zwangs. Wenn ich mich zu etwas zwinge, sage ich mir eben, dass ich es nicht tun will und dass wird sich irgendwann durchsetzen und eventuell sogar ins Gegenteil umschlagen. Deshalb scheitern viele an ihren Neujahrvorsätzen, dem Ziel abzunehmen oder gehen mit einem Trauergesicht zur Arbeit. Es startet meist schon mit der falschen Einstellung. Aber das sprengt den Rahmen der eigentliche Frage. Ich würde mir einfach etwas Zeit nehmen und fragen, worauf ich Lust hätte. Training kann so viele Facetten haben. Aber vielleicht liegt die Lösung schon beim Wechsel des Trainingsorts.
hinzugehen obwohl man kaum Lust hat und dann dort festzustellen das es eigentlich okay ist.
Wie Morn schon sagte:
Wenn man dann wirklich währenddessen feststellt das es komplett scheiße ist, kann man immer noch abbrechen.
Das mit dem Fall des Abbrechens ist bei mir bisher 0-1mal vorgekommen.
IdR. ist es immer wenigstens okay.
Aber wenn man Krafttraining wirklich so sehr hasst, sollte man sich natürlich wirklich was anderes suchen.