Re: USA-Thread
Verfasst: 1. Mär 2025, 16:10
Patton, Eisenhower, Reagan, alles amerikanische Ikonen unter den Konservativen ,würden sich im Grabe umdrehen angesichts dieser Paktiererei mit der Neuauflage der Sowjetunion.
Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 12:12 Ich weiß, dass eine sachliche Diskussion zu diesem Thema kaum möglich ist (zeigt ein Blick auf die letzten Seiten), aber ich versuche es nochmal:
An diejenigen, die gegen einen „hässlichen Frieden“ sind: wie soll die Ukraine bzw. der Westen nun fortfahren?
Wir sind uns wohl alle einig, dass die bisherige Unterstützung lediglich zur Verlangsamung des Konflikts dient - aus nachvollziehbaren Gründen wollte man nie „härter einsteigen“, da man eine Eskalation befürchtete.
Der Ukraine gehen nun die Soldaten aus (Tote, Deserteure, Flüchtlinge, ~50% Bevölkerung, die einen Friedensvertrag trotz Gebietsverlust befürworten) und sie befindet sich dementsprechend in einer schwierigen Situation.ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut Experten braucht die Ukraine mittlerweile nicht nur massiv an Waffen/Ausrüstung, sondern auch Soldaten.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... d-100.html
Wie verhelfen wir der Ukraine in eine bessere Situation? Liefern wir jetzt mehr als Ausrüstung als bisher, aber noch zu wenig, um Russland zu verärgern? Wollen wir den Krieg weiter (auf dem
Das ukrainische Mobilisierungssystem ist mangelhaft. Es gibt zu wenig neue Soldaten, um Verluste auszugleichen. Gründe: fehlende Aufklärung, kaum Motivation und starke Korruption.
Rücken der ukrainischen Soldaten) verlangsamen, um Europa Zeit zu geben, einen gemeinsamen Standpunkt inklusive Armee etc. aufzubauen?
Sollten wir aktiv in den Krieg einsteigen? Wie können wir aus dem hässlichen Frieden einen „guten Frieden“ machen?
Und nur zur Einordnung: Ich bin wohl einer der wenigen hier, die in den letzten 10 Jahren immer wieder für eine Stärkung der deutschen/europäischen Verteidigung waren. Komischerweise hab ich das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich damals schon gestritten habe, nun hier streiten, weil der Frieden den Russen in die Hände spielt (was er tut & was ich genauso beschissen finde). Also - was tun?
Wombo hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:36Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 12:12 Ich weiß, dass eine sachliche Diskussion zu diesem Thema kaum möglich ist (zeigt ein Blick auf die letzten Seiten), aber ich versuche es nochmal:
An diejenigen, die gegen einen „hässlichen Frieden“ sind: wie soll die Ukraine bzw. der Westen nun fortfahren?
Wir sind uns wohl alle einig, dass die bisherige Unterstützung lediglich zur Verlangsamung des Konflikts dient - aus nachvollziehbaren Gründen wollte man nie „härter einsteigen“, da man eine Eskalation befürchtete.
Der Ukraine gehen nun die Soldaten aus (Tote, Deserteure, Flüchtlinge, ~50% Bevölkerung, die einen Friedensvertrag trotz Gebietsverlust befürworten) und sie befindet sich dementsprechend in einer schwierigen Situation.ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut Experten braucht die Ukraine mittlerweile nicht nur massiv an Waffen/Ausrüstung, sondern auch Soldaten.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... d-100.html
Wie verhelfen wir der Ukraine in eine bessere Situation? Liefern wir jetzt mehr als Ausrüstung als bisher, aber noch zu wenig, um Russland zu verärgern? Wollen wir den Krieg weiter (auf dem
Das ukrainische Mobilisierungssystem ist mangelhaft. Es gibt zu wenig neue Soldaten, um Verluste auszugleichen. Gründe: fehlende Aufklärung, kaum Motivation und starke Korruption.
Rücken der ukrainischen Soldaten) verlangsamen, um Europa Zeit zu geben, einen gemeinsamen Standpunkt inklusive Armee etc. aufzubauen?
Sollten wir aktiv in den Krieg einsteigen? Wie können wir aus dem hässlichen Frieden einen „guten Frieden“ machen?
Und nur zur Einordnung: Ich bin wohl einer der wenigen hier, die in den letzten 10 Jahren immer wieder für eine Stärkung der deutschen/europäischen Verteidigung waren. Komischerweise hab ich das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich damals schon gestritten habe, nun hier streiten, weil der Frieden den Russen in die Hände spielt (was er tut & was ich genauso beschissen finde). Also - was tun?
Auch wenn die Ukraine mit dem Rücken zur Wand steht, hat sie jetzt noch bessere Chancen als mit einem Friedensvertrag der das Problem nur verschiebt.
Der Gebietsverlust ist ja schon akzeptiert.
Die Ukraine ist so oder so am Arsch, wenn man von den aktuellen Szenarien ausgeht. Spätestens halt in X Jahren, wenn Russland seine Kapazitäten regeneriert hat und mit einem neuen Vorwand erneut raidet.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:49Wombo hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:36Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 12:12 Ich weiß, dass eine sachliche Diskussion zu diesem Thema kaum möglich ist (zeigt ein Blick auf die letzten Seiten), aber ich versuche es nochmal:
An diejenigen, die gegen einen „hässlichen Frieden“ sind: wie soll die Ukraine bzw. der Westen nun fortfahren?
Wir sind uns wohl alle einig, dass die bisherige Unterstützung lediglich zur Verlangsamung des Konflikts dient - aus nachvollziehbaren Gründen wollte man nie „härter einsteigen“, da man eine Eskalation befürchtete.
Der Ukraine gehen nun die Soldaten aus (Tote, Deserteure, Flüchtlinge, ~50% Bevölkerung, die einen Friedensvertrag trotz Gebietsverlust befürworten) und sie befindet sich dementsprechend in einer schwierigen Situation.ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut Experten braucht die Ukraine mittlerweile nicht nur massiv an Waffen/Ausrüstung, sondern auch Soldaten.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... d-100.html
Wie verhelfen wir der Ukraine in eine bessere Situation? Liefern wir jetzt mehr als Ausrüstung als bisher, aber noch zu wenig, um Russland zu verärgern? Wollen wir den Krieg weiter (auf dem
Rücken der ukrainischen Soldaten) verlangsamen, um Europa Zeit zu geben, einen gemeinsamen Standpunkt inklusive Armee etc. aufzubauen?
Sollten wir aktiv in den Krieg einsteigen? Wie können wir aus dem hässlichen Frieden einen „guten Frieden“ machen?
Und nur zur Einordnung: Ich bin wohl einer der wenigen hier, die in den letzten 10 Jahren immer wieder für eine Stärkung der deutschen/europäischen Verteidigung waren. Komischerweise hab ich das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich damals schon gestritten habe, nun hier streiten, weil der Frieden den Russen in die Hände spielt (was er tut & was ich genauso beschissen finde). Also - was tun?
Auch wenn die Ukraine mit dem Rücken zur Wand steht, hat sie jetzt noch bessere Chancen als mit einem Friedensvertrag der das Problem nur verschiebt.
Der Gebietsverlust ist ja schon akzeptiert.
Wie lösen wir jetzt das Problem des Soldatenmangels? Das sind ja alles starke Worte, aber eine Antwort auf meine Frage fehlt weiterhin.
Inwiefern die Ukraine „bessere Chancen“ im anhaltenden Krieg haben soll, verstehe ich nicht. Das widerspricht sämtlichen Expertenmeinung, die davor warnen, dass der Ukraine (ohne angepasste Unterstützung) die Zeit ausgeht
Ja, absolut, da stimme ich dir auch wirklich zu. Die Ukrainer sind ein unglaublich starkes Volk, das viel Respekt verdient. Die Soldaten kämpfen wirklich beeindruckend tapfer.Certa hat geschrieben: 1. Mär 2025, 17:03Die Ukraine ist so oder so am Arsch, wenn man von den aktuellen Szenarien ausgeht. Spätestens halt in X Jahren, wenn Russland seine Kapazitäten regeneriert hat und mit einem neuen Vorwand erneut raidet.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:49Wombo hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:36
Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.
Auch wenn die Ukraine mit dem Rücken zur Wand steht, hat sie jetzt noch bessere Chancen als mit einem Friedensvertrag der das Problem nur verschiebt.
Der Gebietsverlust ist ja schon akzeptiert.
Wie lösen wir jetzt das Problem des Soldatenmangels? Das sind ja alles starke Worte, aber eine Antwort auf meine Frage fehlt weiterhin.
Inwiefern die Ukraine „bessere Chancen“ im anhaltenden Krieg haben soll, verstehe ich nicht. Das widerspricht sämtlichen Expertenmeinung, die davor warnen, dass der Ukraine (ohne angepasste Unterstützung) die Zeit ausgeht
Klar macht weiterkämpfen keinen Sinn, aber welche Alternative hat man? Aufgeben und Russland alles geben oder Aufgeben light und den USA sämtliche Vermögenswerte überschreiben.
Ich habe auch keine Lösung aber ich "bewundere" die Situation, welche da mittlerweile entstanden ist. Mittendrin sie Ukraine, welche angegriffen worden ist und mittlerweile dafür verantwortlich gemacht wird, sollte der Konflikt weiter eskalieren.
Absolut. Umso wichtiger, dass Europa das Problem jetzt angeht. Sehe keinen Widerspruch zu meinemZotto hat geschrieben: 1. Mär 2025, 18:00 Nein, ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Diktatoren wie Putin nicht aufhören, wenn man ihnen das gibt, was sie angeblich als "letzte Forderung" erheben. Sie gehen den nächsten Schritt, weil sie meinen, Schwäche ausgemacht zu haben. Nur eine Frage der Zeit.
Sie stehen im Moment besser da, weil sie eine Armee haben mit der sie sich verteidigen können.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:49Wombo hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:36Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 12:12 Ich weiß, dass eine sachliche Diskussion zu diesem Thema kaum möglich ist (zeigt ein Blick auf die letzten Seiten), aber ich versuche es nochmal:
An diejenigen, die gegen einen „hässlichen Frieden“ sind: wie soll die Ukraine bzw. der Westen nun fortfahren?
Wir sind uns wohl alle einig, dass die bisherige Unterstützung lediglich zur Verlangsamung des Konflikts dient - aus nachvollziehbaren Gründen wollte man nie „härter einsteigen“, da man eine Eskalation befürchtete.
Der Ukraine gehen nun die Soldaten aus (Tote, Deserteure, Flüchtlinge, ~50% Bevölkerung, die einen Friedensvertrag trotz Gebietsverlust befürworten) und sie befindet sich dementsprechend in einer schwierigen Situation.ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut Experten braucht die Ukraine mittlerweile nicht nur massiv an Waffen/Ausrüstung, sondern auch Soldaten.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... d-100.html
Wie verhelfen wir der Ukraine in eine bessere Situation? Liefern wir jetzt mehr als Ausrüstung als bisher, aber noch zu wenig, um Russland zu verärgern? Wollen wir den Krieg weiter (auf dem
Rücken der ukrainischen Soldaten) verlangsamen, um Europa Zeit zu geben, einen gemeinsamen Standpunkt inklusive Armee etc. aufzubauen?
Sollten wir aktiv in den Krieg einsteigen? Wie können wir aus dem hässlichen Frieden einen „guten Frieden“ machen?
Und nur zur Einordnung: Ich bin wohl einer der wenigen hier, die in den letzten 10 Jahren immer wieder für eine Stärkung der deutschen/europäischen Verteidigung waren. Komischerweise hab ich das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich damals schon gestritten habe, nun hier streiten, weil der Frieden den Russen in die Hände spielt (was er tut & was ich genauso beschissen finde). Also - was tun?
Auch wenn die Ukraine mit dem Rücken zur Wand steht, hat sie jetzt noch bessere Chancen als mit einem Friedensvertrag der das Problem nur verschiebt.
Der Gebietsverlust ist ja schon akzeptiert.
Wie lösen wir jetzt das Problem des Soldatenmangels? Das sind ja alles starke Worte, aber eine Antwort auf meine Frage fehlt weiterhin.
Inwiefern die Ukraine „bessere Chancen“ im anhaltenden Krieg haben soll, verstehe ich nicht. Das widerspricht sämtlichen Expertenmeinung, die davor warnen, dass der Ukraine (ohne angepasste Unterstützung) die Zeit ausgeht
Glaubst du wirklich, dass es einige Jahre sind? Russlands Wirtschaft ist stark auf Krieg umgebaut worden. Es ist immer leichter seine Wirtschaft auf Krieg umzubauen als andersrum.Karl_Lagerfeld hat geschrieben: 1. Mär 2025, 18:46 Wieso genau möchte die USA eigentlich keine Sicherheitsgarantien geben? Will Putin das nicht? Falls ja sagt das genug über die Zukunft aus.
Was ich wirklich extrem erstaunlich finde ist wie lange sich ein Russland das leisten kann, auch gegenüber dem eigenen Volk mit allen Einschnitte die dieser lange Krieg mit sich bringt.
Ich denke da wurden einige Politiker schwer überrascht, das alle Sanktionen dieser Welt scheinbar trotzdem nichts daran ändern das Russland über Jahre krieg führen kann.
Das einzig gute an einem frieden egal wie er dann kommt ist das wir einige Jahre Ruhe haben werden da auch Russland erstmal wieder anlaufen muss um nach zu produzieren etc.
Diese Zeit muss man dann spätestens nutzen um sich selber ein paar Eier wachsen zu lassen auf denen nicht das Route66 Logo klebt.
Ganz ehrlich, wenn der Krieg jetzt noch 2 Jahre weitergeht und hunderttausende mehr sterben für schlussendlich dasselbe Resultat, was hat "die Ukraine" dann verloren?Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:49Wombo hat geschrieben: 1. Mär 2025, 16:36Ein Frieden ohne Sicherheitsgarantien bringt nichts. Sobald die Ukraine demilitarisiert ist kann Russland sich den Rest holen.Shivus hat geschrieben: 1. Mär 2025, 12:12 Ich weiß, dass eine sachliche Diskussion zu diesem Thema kaum möglich ist (zeigt ein Blick auf die letzten Seiten), aber ich versuche es nochmal:
An diejenigen, die gegen einen „hässlichen Frieden“ sind: wie soll die Ukraine bzw. der Westen nun fortfahren?
Wir sind uns wohl alle einig, dass die bisherige Unterstützung lediglich zur Verlangsamung des Konflikts dient - aus nachvollziehbaren Gründen wollte man nie „härter einsteigen“, da man eine Eskalation befürchtete.
Der Ukraine gehen nun die Soldaten aus (Tote, Deserteure, Flüchtlinge, ~50% Bevölkerung, die einen Friedensvertrag trotz Gebietsverlust befürworten) und sie befindet sich dementsprechend in einer schwierigen Situation.ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut Experten braucht die Ukraine mittlerweile nicht nur massiv an Waffen/Ausrüstung, sondern auch Soldaten.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... d-100.html
Wie verhelfen wir der Ukraine in eine bessere Situation? Liefern wir jetzt mehr als Ausrüstung als bisher, aber noch zu wenig, um Russland zu verärgern? Wollen wir den Krieg weiter (auf dem
Rücken der ukrainischen Soldaten) verlangsamen, um Europa Zeit zu geben, einen gemeinsamen Standpunkt inklusive Armee etc. aufzubauen?
Sollten wir aktiv in den Krieg einsteigen? Wie können wir aus dem hässlichen Frieden einen „guten Frieden“ machen?
Und nur zur Einordnung: Ich bin wohl einer der wenigen hier, die in den letzten 10 Jahren immer wieder für eine Stärkung der deutschen/europäischen Verteidigung waren. Komischerweise hab ich das Gefühl, dass die Leute, mit denen ich damals schon gestritten habe, nun hier streiten, weil der Frieden den Russen in die Hände spielt (was er tut & was ich genauso beschissen finde). Also - was tun?
Auch wenn die Ukraine mit dem Rücken zur Wand steht, hat sie jetzt noch bessere Chancen als mit einem Friedensvertrag der das Problem nur verschiebt.
Der Gebietsverlust ist ja schon akzeptiert.
Wie lösen wir jetzt das Problem des Soldatenmangels? Das sind ja alles starke Worte, aber eine Antwort auf meine Frage fehlt weiterhin.
Inwiefern die Ukraine „bessere Chancen“ im anhaltenden Krieg haben soll, verstehe ich nicht. Das widerspricht sämtlichen Expertenmeinung, die davor warnen, dass der Ukraine (ohne angepasste Unterstützung) die Zeit ausgeht