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Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 09:57
von clayz
Ich heiße gar nichts gut. Ich sage nur, dass es nachvollziehbar ist, dass man das so spielt, wenn man als America First Präsident auftritt.
Ich bin doch als Deutscher sogar Leidtragender davon. Trotzdem kann ich es verstehen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 10:04
von flou1983
Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:02
von St0ckf15h
clayz hat geschrieben: 6. Feb 2025, 09:57 Ich heiße gar nichts gut. Ich sage nur, dass es nachvollziehbar ist, dass man das so spielt, wenn man als America First Präsident auftritt.
Ich bin doch als Deutscher sogar Leidtragender davon. Trotzdem kann ich es verstehen.
Inwiefern ist man als Deutscher Leidtragender, wenn zukünftig US-Regierungsschiffe keine Gebühren für den Panamakanal mehr zahlen? Also vorrangig Schiffe der Küstenwache und vor allem der US-Navy, nehme ich mal an, werden da gemeint sein

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:06
von clayz
Herrje... natürlich meine ich nicht speziell dieses Thema, sondern seine America First / Anti Europe Politik.
Ich dachte, dass hätte man rauslesen können :kekw:

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:13
von St0ckf15h
Achso, habe deinen Kommentar jetzt auf die Fälle bezogen interpretiert, wo er mehr oder weniger direkt militärisch droht (unter anderen speziell Panama).

Und natürlich kann man das machen, und speziell als US-Amerikaner auch gut heißen (man zahlt ja schließlich für das Militär, nicht zu knapp), aber wenn das außenpolitische Ansehen auf der großen Bühne dann auf Dauer leidet, dann darf man sich später halt auch nicht wundern, wie das passieren konnte.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:14
von BasFan
clayz hat geschrieben: 6. Feb 2025, 09:57 Ich heiße gar nichts gut.
Hallo, gar nichts gut. :kappa:

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:15
von clayz
Viele Amerikaner denken Europa ist ein Land und China ein Kontinent. Das außenpolitische Ansehen im Land ist also weniger von Belang, als es viele Europäer meinen mögen.
Der Amerikaner mag in erster Linie nämlich eins. Amerika.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 13:17
von Weltraumsoldat
clayz hat geschrieben: 6. Feb 2025, 13:15 Viele Amerikaner denken Europa ist ein Land und China ein Kontinent. Das außenpolitische Ansehen im Land ist also weniger von Belang, als es viele Europäer meinen mögen.
Der Amerikaner mag in erster Linie nämlich eins. Amerika.
Bin auch immer leicht angepisst, wenn Amerikaner bei deutschen Autos von european cars sprechen :guenni:

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 15:00
von muetzentoni
Musk jetzt mit Zugriff auf Zahlungsverkehrsdaten
https://www.reuters.com/world/us/treas ... 025-02-04/

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 17:23
von Knolle
flou1983 hat geschrieben: 6. Feb 2025, 10:04 Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.

Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Irgendwie ist es doch weltweit in den letzten Jahren (Jahrzehnten) normal gewesen, dass Länder ihre Interessen durchsetzen. Ob das jetzt die USA sind mit irgendwelchen fragwürdigen militärischen Mitteln (zB Irakkrieg) oder ob es nur Frankreich ist, die innerhalb der EU Druck machen, dass wir veraltete Raketentechnik bei unserem Raumfahrtprogramm testen, damit deren Atomwaffen profitieren.
Nur Deutschland macht das eigentlich nicht wirklich.
Was ist jetzt mit Trump und Co anders? Weil es (noch) undemokratischer ist? Zu offensichtlich gegenüber einem Bush, der in Länder einmarschiert? Ich versuche es selbst zu erklären, aber es gelingt mir nicht.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 17:48
von Mäx
War bei Bush nicht gut und wird auch nicht besser wenn es jetzt Trump machen würde. Die Fehler der Vergangenheit sind keine gute Begründung für zukünftige Dummheiten.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 18:52
von Weltraumsoldat
Knolle hat geschrieben: 6. Feb 2025, 17:23
flou1983 hat geschrieben: 6. Feb 2025, 10:04 Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.

Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Irgendwie ist es doch weltweit in den letzten Jahren (Jahrzehnten) Jahrtausenden normal gewesen, dass Länder ihre Interessen durchsetzen. Ob das jetzt die USA sind mit irgendwelchen fragwürdigen militärischen Mitteln (zB Irakkrieg) oder ob es nur Frankreich ist, die innerhalb der EU Druck machen, dass wir veraltete Raketentechnik bei unserem Raumfahrtprogramm testen, damit deren Atomwaffen profitieren.
Nur Deutschland macht das eigentlich nicht wirklich.
Was ist jetzt mit Trump und Co anders? Weil es (noch) undemokratischer ist? Zu offensichtlich gegenüber einem Bush, der in Länder einmarschiert? Ich versuche es selbst zu erklären, aber es gelingt mir nicht.
Es ist doch leider genauso wie bei den militärischen Fähigkeiten allgemein. Eigentlich will man da nicht Unmengen an Geld und Arbeitskräften für opfern und in einer perfekten Welt müsste man es auch nicht. In der real existierenden Welt muss ein Land aber seine Interessen vertreten und diese und sich selbst schützen, sonst wird es durchgereicht, abserviert, fremdbestimmt oder sogar ausradiert. Im Fall der USA geht es eben darum, die konkurrierende Weltmacht China in Schach zu halten, die ihrerseits ebenfalls keine Skrupel hat, sämtliche Hebel zu ihrem Vorteil in Bewegung zu setzen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 19:17
von Jdizzle
Weltraumsoldat hat geschrieben: 6. Feb 2025, 18:52
Knolle hat geschrieben: 6. Feb 2025, 17:23
flou1983 hat geschrieben: 6. Feb 2025, 10:04 Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.

Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Irgendwie ist es doch weltweit in den letzten Jahren (Jahrzehnten) Jahrtausenden normal gewesen, dass Länder ihre Interessen durchsetzen. Ob das jetzt die USA sind mit irgendwelchen fragwürdigen militärischen Mitteln (zB Irakkrieg) oder ob es nur Frankreich ist, die innerhalb der EU Druck machen, dass wir veraltete Raketentechnik bei unserem Raumfahrtprogramm testen, damit deren Atomwaffen profitieren.
Nur Deutschland macht das eigentlich nicht wirklich.
Was ist jetzt mit Trump und Co anders? Weil es (noch) undemokratischer ist? Zu offensichtlich gegenüber einem Bush, der in Länder einmarschiert? Ich versuche es selbst zu erklären, aber es gelingt mir nicht.
Es ist doch leider genauso wie bei den militärischen Fähigkeiten allgemein. Eigentlich will man da nicht Unmengen an Geld und Arbeitskräften für opfern und in einer perfekten Welt müsste man es auch nicht. In der real existierenden Welt muss ein Land aber seine Interessen vertreten und diese und sich selbst schützen, sonst wird es durchgereicht, abserviert, fremdbestimmt oder sogar ausradiert. Im Fall der USA geht es eben darum, die konkurrierende Weltmacht China in Schach zu halten, die ihrerseits ebenfalls keine Skrupel hat, sämtliche Hebel zu ihrem Vorteil in Bewegung zu setzen.
Es geht doch um den Unterschied zwischen Interessen durchsetzen und mach was ich will oder Invasion (ob ernst gemeint oder nicht)

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 20:38
von St0ckf15h
Knolle hat geschrieben: 6. Feb 2025, 17:23
flou1983 hat geschrieben: 6. Feb 2025, 10:04 Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.
Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Irgendwie ist es doch weltweit in den letzten Jahren (Jahrzehnten) normal gewesen, dass Länder ihre Interessen durchsetzen. Ob das jetzt die USA sind mit irgendwelchen fragwürdigen militärischen Mitteln (zB Irakkrieg) oder ob es nur Frankreich ist, die innerhalb der EU Druck machen, dass wir veraltete Raketentechnik bei unserem Raumfahrtprogramm testen, damit deren Atomwaffen profitieren.
Nur Deutschland macht das eigentlich nicht wirklich.
Nord Stream war ja eigentlich genau das aus deutscher Sicht

Re: USA-Thread

Verfasst: 6. Feb 2025, 21:45
von Knolle
Weltraumsoldat hat geschrieben: 6. Feb 2025, 18:52
Knolle hat geschrieben: 6. Feb 2025, 17:23
flou1983 hat geschrieben: 6. Feb 2025, 10:04 Sorry, gutheißen war das falsche Wort, aber ich finde es nicht normal, dass er das ausspielt. Oder zumindest sollte es nicht normal sein.

Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Irgendwie ist es doch weltweit in den letzten Jahren (Jahrzehnten) Jahrtausenden normal gewesen, dass Länder ihre Interessen durchsetzen. Ob das jetzt die USA sind mit irgendwelchen fragwürdigen militärischen Mitteln (zB Irakkrieg) oder ob es nur Frankreich ist, die innerhalb der EU Druck machen, dass wir veraltete Raketentechnik bei unserem Raumfahrtprogramm testen, damit deren Atomwaffen profitieren.
Nur Deutschland macht das eigentlich nicht wirklich.
Was ist jetzt mit Trump und Co anders? Weil es (noch) undemokratischer ist? Zu offensichtlich gegenüber einem Bush, der in Länder einmarschiert? Ich versuche es selbst zu erklären, aber es gelingt mir nicht.
Es ist doch leider genauso wie bei den militärischen Fähigkeiten allgemein. Eigentlich will man da nicht Unmengen an Geld und Arbeitskräften für opfern und in einer perfekten Welt müsste man es auch nicht. In der real existierenden Welt muss ein Land aber seine Interessen vertreten und diese und sich selbst schützen, sonst wird es durchgereicht, abserviert, fremdbestimmt oder sogar ausradiert. Im Fall der USA geht es eben darum, die konkurrierende Weltmacht China in Schach zu halten, die ihrerseits ebenfalls keine Skrupel hat, sämtliche Hebel zu ihrem Vorteil in Bewegung zu setzen.
Genau.
Trump agiert halt öffentlich eher wie ein 12 jähriger, der zum ersten Mal einen Atlas aufschlägt.
Aber im Endeffekt gibt es so Überlegungen zur Geographie und Verteidigung schon lange. "die Macht der Geographie" ist ein passendes Buch dazu.

China schüttet irgendwelche Inseln auf, um ihr Hoheitsgebiet zu erweitern. Das ist für uns halt weit weg, aber im Endeffekt zeigt das ganz klar, wohin die Reise geht. Da gibt's aber seltsamerweise keine großen Empörungen in der "bürgerlichen Mitte".