Tag 7 Perfect Kyoto
Heute ging es früh raus, da wir den ganzen Tag eine Tour durch Kyoto und Umgebung gebucht hatten (getyourguide). Also ging es zum Busbahnhof und von dort aus startete die Tour.
Erstes Ziel war der Tempel Kiyomizu-dera, wieder mit markantem roten Tor und Gebäuden. Recht voll, aber auch sehr schön, um dort etwas zu verweilen und sich alles anzuschauen. Aber klar, das sind alles große Attraktionen, wo alle Touristen (und die Einheimischen zum Beten) hinströmen. Aber natürlich bleibt alles sauber, obwohl es keine Mülleimer gibt

und die Innenräume darf man häufig nur barfuß betreten.
Weiter ging es zum nächsten Tempel, Sanjūsangen-dō, dem längsten Tempel in Japan. Im Inneren befinden sich 1001 Buddha Statuen, die aber alle (bis auf das Gesicht) gleich aussehen. Da man hier nicht laut reden und keine Fotos machen durfte, war es aber ganz angenehm.
In den Tempeln gibt's auch interessante Traditionen, zB eine Art Glückslos zu ziehen und bei schlechtem Glück an eine Art Leine zu hängen. Oder wie in diesem Tempel für ein paar Euro ein Blatt mit japanischer Kalligrafie zu erwerben, das die Leute dort malen.
Danach ging es weiter nach Arashiyama, wo es ein ordentliches Mittagessen gab. Danach ging es in den ziemlich bekannten Sagano Bambuswald, der wohl über tausend Jahre alt ist. Sehr spektakulär, aber leider auch dermaßen voll, dass man sich fast etwas durchschieben muss. Wer mehrere Tage in Kyoto bleibt, kann sich vielleicht am frühen Morgen oder späten Abend solchen Sehenswürdigkeiten nähern, wenn die meisten Busse abgefahren sind.
Danach ging es zum nebenan liegenden Tenryuji-Tempel. Auch ganz nett, aber eher kurzweilig.
In Kyoto fällt einem auch auf, dass hier viel mehr Leute ein traditionelles Gewand, den Kimono tragen. Sieht definitiv spektakulär aus, aber man gewöhnt sich auch schnell an den Anblick.
Im Sonnenschein ging es zurück mit den Menschenmassen zum Bus und wir fuhren schließlich zum Kinkaku-ji, dem sogenannten goldenen Tempel, der mit Blattgold umwickelt ist (daher der Name

).
Auch hier wieder sehr voll, aber dadurch, dass es one-way war, kam man relativ gut dran vorbei und konnte sich den Tempel anschauen.
Es gibt auch wirklich überall in der Stadt, an Bahnhöfen, Sehenswürdigkeiten etc Automaten mit warmen und kalten Getränken. Das ist wirklich extrem praktisch! Knapp 80 Cent für nen halben Liter.
Abschließend ging es dann zum Fushimi Inari-Taisha, auch bekannt als die "tausend Tori Tore". Ein netter Tempel mit wieder vielen Ständen. Hier sind die, wie bereits erwähnt, tausend Tori Tore das Merkmal. Die sind von verschiedenen Leuten gesponsert, die das quasi als Erinnerung für einen persönlichen Erfolg oder als gutes Zeichen für eine kommende Herausforderung oder geschäftlichen Deal gesponsert haben. Daraus sind eben diese Wege geworden, bei denen man durch die Tore geht. Wirklich richtig schön! Leider sehr sehr überfüllt und quasi keine Gelegenheit, ein Foto ohne Leute zu machen. Wir hatten etwas Glück
Danach war auch erstmal genug mit Tempeln und es ging mit dem Bus wieder heim.
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