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Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 13:58
von Knolle
Alt, aber weise? hat geschrieben: 8. Nov 2024, 13:49 Ohne auf irgendein Argument dieser einzugehen, muss ich erneut betonen.
Während du nicht auf das Argument der Befangenheit eingegangen bist.


Nach Chatgpt:
​​Die wirtschaftspolitischen Konzepte von Donald Trump und Kamala Harris unterscheiden sich in mehreren zentralen Punkten:​​

Steuerpolitik:

Donald Trump: ​​Er plant, die Unternehmenssteuern weiter zu senken, insbesondere für in den USA produzierende Unternehmen, mit dem Ziel, die Produktion ins Inland zu verlagern und Arbeitsplätze zu schaffen.​​ ​​

Kamala Harris: ​​Sie strebt eine Erhöhung der Unternehmenssteuern an, um Investitionen in Bildung, Infrastruktur und soziale Programme zu finanzieren.​​ ​​Zudem plant sie, Steuererleichterungen für kleine Unternehmen und Start-ups einzuführen, um deren Wachstum zu fördern.​​ ​​


Handelspolitik:

Donald Trump: ​​Seine "America First"-Strategie setzt auf Protektionismus.​​ ​​Er beabsichtigt, hohe Zölle auf Importe zu erheben, insbesondere aus China, um die heimische Industrie zu schützen und Handelsdefizite zu reduzieren.​​ ​​

Kamala Harris: ​​Sie bevorzugt einen freien und fairen Handel, unterstützt jedoch gezielte Maßnahmen gegen unfaire Handelspraktiken.​​ ​​Harris setzt auf internationale Zusammenarbeit und die Stärkung von Allianzen, um globale Handelsbeziehungen zu fördern.​​ ​​


Arbeitsmarkt und Löhne:

Donald Trump: ​​Er fokussiert sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Deregulierung und Steuererleichterungen für Unternehmen.​​ ​​Trump ist gegen eine bundesweite Erhöhung des Mindestlohns und überlässt diese Entscheidung den einzelnen Bundesstaaten.​​ ​​

Kamala Harris: ​​Sie setzt sich für eine Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns ein und plant Maßnahmen zur Stärkung von Gewerkschaften.​​ ​​Harris möchte zudem die Rechte von Arbeitnehmern ausbauen und bessere Arbeitsbedingungen fördern.​​ ​​


Inflationsbekämpfung:

Donald Trump: ​​Er sieht in der Förderung der heimischen Produktion und der Reduzierung von Importen einen Weg, die Inflation zu kontrollieren.​​ ​​Seine Pläne beinhalten jedoch auch Maßnahmen, die laut Experten das Inflationsrisiko erhöhen könnten, wie etwa umfangreiche Zölle.​​ ​​

Kamala Harris: ​​Sie plant, gegen ungerechtfertigte Preiserhöhungen vorzugehen und Maßnahmen zur Senkung der Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Wohnen und Gesundheitsversorgung, zu ergreifen.​​ ​​Harris setzt auf eine Kombination aus Regulierung und gezielten Investitionen, um die Inflation einzudämmen.​​ ​​


Energiepolitik:

Donald Trump: ​​Er befürwortet die Ausweitung der fossilen Energieproduktion und den Abbau von Umweltauflagen, um die Energiepreise zu senken und die Energieunabhängigkeit der USA zu stärken.​​ ​​

Kamala Harris: ​​Sie legt den Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung grüner Technologien, um sowohl Arbeitsplätze zu schaffen als auch den Klimawandel zu bekämpfen.​​ ​​


​​Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Trump auf Protektionismus, Deregulierung und Steuererleichterungen setzt, während Harris auf Investitionen in Bildung, Infrastruktur und soziale Programme sowie auf internationale Zusammenarbeit und Umweltschutz fokussiert ist.​​​​
Dann der Brief:
We, the undersigned, believe that Kamala Harris would be a far better steward of our economy than Donald Trump and we support her candidacy. The details of the presidential candidates’ economic programs are not fully laid out yet, but what they’ve said, combined with what they’ve done in the past, gives us a clear picture of alternative economic visions, policies, and practices. While each of us has different views on the particulars of various economic policies, we believe that, overall, Harris’s economic agenda will improve our nation’s health, investment, sustainability, resilience, employment opportunities, and fairness and be vastly superior to the counterproductive economic agenda of Donald Trump. His policies, including high tariffs even on goods from our friends and allies and regressive tax cuts for corporations and individuals, will lead to higher prices, larger deficits, and greater inequality. Among the most important determinants of economic success are the rule of law and economic and political certainty, and Trump threatens all of these. By contrast, Harris has emphasized policies that strengthen the middle class, enhance competition, and promote entrepreneurship. On issue after issue, Harris’s economic agenda will do far more than Donald Trump’s to increase the economic strength and well-being of our nation and its people. Simply put, Harris’s policies will result in a stronger economic performance, with economic growth that is more robust, more sustainable, and more equitable.
Das sind so krasse Themen, die unfassbar komplex sind. Klimaschutz, Zölle, Protektionismus, mehr Jobs im Inland, Steuern, etc.
Ich bin davon überzeugt, dass Freihandel und Abbau von Handelshemmnissen gut für die Wirtschaft ist, aber wie stark wird es eine Rolle spielen? Wie stark wird es in Kombination mit Steuersenkungen wirken? Ich bezweifle, dass man das überhaupt behaupten kann.
Ich bin für Umweltschutz und maßvolle Nutzung von erneuerbaren Energien, aber wenn wir es realistisch betrachten, ist nicht der Verzicht auf hohe Umweltstandards besser für die Wirtschaft, weil es günstigere Energie liefert und allgemein günstiger ist? Wie sieht es mit der Schuldenpolitik aus? Wird das Programm von Harris zu mehr Schulden führen als das von Trump und wird das nicht großen Einfluss auf die Wirtschaft haben?
Ich behaupte: das Thema ist viel zu komplex, um die unterschiedlichen Ansichten auf eine grüne Wiese zu übertragen und daraus einen Schluss ziehen zu können, auch nicht von Nobelpreisträgern.
Es gibt klare Indizien und auch Belege, dass gewisse Punkte besser für die Wirtschaft sind als andere (zB Freihandel), aber es ist in meinen Augen nur eine Einschätzung dieser Leute mit politischem Hintergedanken.

Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 14:07
von Mäx
Vor allem hängt das doch auch wesentlich von der Zielsetzung der (Wirtschafts)politik ab. Es macht einen bspw. einen wesentlichen Unterschied ob in den nächsten zehn Jahren der Wohlstand maximiert, die Arbeitslosigkeit gesenkt oder das Volkswirtschaft klimaneutral werden soll. Je nach Ziel müssen natürlich auch die Maßnahmen bewertet werden.

Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 14:16
von Alt, aber weise?
Mäx hat geschrieben: 8. Nov 2024, 14:07 Vor allem hängt das doch auch wesentlich von der Zielsetzung der (Wirtschafts)politik ab. Es macht einen bspw. einen wesentlichen Unterschied ob in den nächsten zehn Jahren der Wohlstand maximiert, die Arbeitslosigkeit gesenkt oder das Volkswirtschaft klimaneutral werden soll. Je nach Ziel müssen natürlich auch die Maßnahmen bewertet werden.
Und Wohlstandsmaximierung müsste man auch noch definieren: Die Volkswirtschaft insgesamt oder doch unter Beachtung des Gini-Koeffizienten.

Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 21:05
von BlackStarZ
IMG_20241108_210457_434.jpg
:kekw:

Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 21:14
von gestiefelterKater
Ich finds einfach krass wie so ne Grütze mittlerweile beim Spiegel zu lesen ist.

Re: USA-Thread

Verfasst: 8. Nov 2024, 21:18
von Weltraumsoldat
:aaaah:




Musste das gerade mal suchen und hatte fast vergessen wie lustig das war

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 02:50
von Gurkenplatzer
gestiefelterKater hat geschrieben: 8. Nov 2024, 21:14 Ich finds einfach krass wie so ne Grütze mittlerweile beim Spiegel zu lesen ist.
Vergiss nicht, dass der Spiegel von einem Großteil der deutschen als top Journalismus bewertet wird. Guck was da in der Vergangenheit gemacht wurde. Heute ist er auch nur noch apparatschik für den narrativ.

Riesen Einfluss leider

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 09:19
von clayz
Man Stelle sich mal vor, dt Politiker müssten sich den US Medien stellen und nicht dem Spiegel


Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 09:28
von Weltraumsoldat
clayz hat geschrieben: 9. Nov 2024, 09:19 Man Stelle sich mal vor, dt Politiker müssten sich den US Medien stellen und nicht dem Spiegel

:kekw:

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 10:06
von BigRon
clayz hat geschrieben: 9. Nov 2024, 09:19 Man Stelle sich mal vor, dt Politiker müssten sich den US Medien stellen und nicht dem Spiegel

Das traurige ist, das es wahrscheinlich wirklich so ablaufen würde.

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 11:43
von gestiefelterKater
Gurkenplatzer hat geschrieben: 9. Nov 2024, 02:50
gestiefelterKater hat geschrieben: 8. Nov 2024, 21:14 Ich finds einfach krass wie so ne Grütze mittlerweile beim Spiegel zu lesen ist.
Vergiss nicht, dass der Spiegel von einem Großteil der deutschen als top Journalismus bewertet wird. Guck was da in der Vergangenheit gemacht wurde. Heute ist er auch nur noch apparatschik für den narrativ.

Riesen Einfluss leider
Richtung und genau das finde ich so erschütternd

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 11:52
von BW117

Re: USA-Thread

Verfasst: 9. Nov 2024, 15:26
von gestiefelterKater
Hab da kein Account, steht da drin was genau verkaufte Auflagen sind? Dass die gedruckte Auflage weniger wird ist logisch, wenn sie auch nicht einen Abschwung seit 1995 erklärt

Re: USA-Thread

Verfasst: 10. Nov 2024, 14:21
von stabil
Pompeo und Haley kommen für Posten in der Trump Administration nicht in Frage
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat für seine anstehende zweite Regierungszeit Kabinettsposten für den früheren Außenminister Mike Pompeo und die ehemalige UN-Botschafterin Nikki Haley ausgeschlossen. Er werde weder Pompeo noch Haley in sein Kabinett "einladen", erklärte Trump in seinem Onlinenetzwerk Truth Social. Er habe es jedoch "sehr geschätzt, mit ihnen zu arbeiten" und danke beiden für deren Dienst am Land.
https://www.n-tv.de/politik/US-wahl-202 ... 1731216525

Re: USA-Thread

Verfasst: 11. Nov 2024, 09:16
von clearly