Abendliche Streckenbesichtigung in Frankenmarkt - natürlich top, wenn man sich vor einem langen Wochenende zum Feierabend auf die Autobahn Richtung Süden begibt.
Wetter war richtig beschissen. Durchgehend Regen und auch ziemlich stürmisch. Also eigentlich ganz gute Testbedingungen.
Ich hab mir auf Maps die Location angesehen und dachte, dass ich dort nirgends parken kann. Mein Auto stand dann bissl über 1km vom Startpunkt entfernt.
3 Runden hab ich gemacht, Pause gab es nicht, weil ich eben kein Lager am Start hatte.
Es wäre aber eigentlich sogar easy gegangen, dass ich mein Auto dort wo abstelle.
Die Runde ist von den 4 Strecken, die ich bis jetzt kenne, echt die angenehmste zu laufen.
Es sind zwar auch knapp 130HM pro Runde allerdings sind die Anstiege nicht unendlich lang und auch nicht so steil. Man kann da schon relativ schnell hochgehen.
Theoretisch ist die komplette Runde auch laufbar.
Die Downhills sind auch eher flach und man schrottet sich nicht nach ein paar Runden sämtliche Gelenke.
Gut 70% der Strecke sind im Wald und auf eher festem Schotter-/Waldweg.
Man startet auf einem Asphaltabschnitt und kommt dann aber relativ schnell auf einen Weg in den Wald.
Dort kommt auch gleich der erste Anstieg, den läuft man dann auf einem gegenüberliegenden Weg wieder nach unten. Nur damit man ihn dann gleich nochmal hochlaufen kann.
Nachdem man dann den Anstieg 2 Mal bewältigt hat kommt nach einem kurzen flachen Stück ein langer Downhill. Dieser reicht bis zu einem Wendepunkt, und man läuft wieder alles ca. bis zur Hälte hoch. Dann gehts noch ein bissl auf und ab und man kommt wieder auf den Weg, den man auch schon beim Start vor dem Wald läuft.
Die erste Runde bin ich in 40:30 gelaufen, obwohl ich mir gefühlt echt Zeit gelassen habe.
Die nächsten beiden Runden dann einfach noch entspannter gemacht.
Auf diese Strecke trifft "It's easy until it's not" auf jeden Fall zu.
Da ich die Pausen geskipped habe war ich auch früher fertig als geplant und bin nicht wirklich in die Dunkelheit gekommen. Aber was solls.
Eine 4. Runde wollte ich nicht mehr machen, weil ich mich mit meinem Haxen eh schon wieder auf viel zu dünnem Eis bewege.
Ich glaube, dass ich auf dieser Strecke echt weit kommen kann, daher will ich jetzt erstmal keine Risiken mehr eingehen.
Außerdem fahr ich ja in 2 Wochen auf Urlaub und bis dorthin will ich nicht vor jedem Lauf Angst haben, dass mein Bein wieder nachgibt.
Daher hab ich Gemini gebeten mir einen Crosstrainings-Plan zu erstellen, der etwa 100 Laufkilometer entspricht und mich auf den BYU vorbereitet.
Ich habe angegeben, dass Crosstrainer, Starimaster, Fahrrad und Wandern meine Alternativen sein sollen.
Was mir da ausgespuckt wurde sieht echt passabel aus und deshalb werde ich mich daran auch bis zum Urlaub halten.
Runde 1 und Runde 5 ist der Weg vom/zum Auto
Screenshot_20250528_221055_Gallery.jpg