Seite 116 von 407
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:15
von Harun
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 10:56
Naja, egal ob man nun links oder konservativ ist oder ob man das Establishment ablehnt oder was auch immer, aber wie man es feiern kann, dass ein Mann mit dem impulsiven Gemüt eines Kleinkinds jetzt wieder die mächtigste Nation der Erde leitet, ist mir nach wie vor schleierhaft. Gerade als Deutscher.
Dass man als Amerikaner Trump wählt, kann ich schon irgendwo verstehen aber dass man sich als Nicht-Ami über seinen Sieg freut grenzt schon an Masochismus, auch wenn das hier sicher viele anders sehen werden.
So beschissen war seine letzte Amtszeit doch gar nicht.
Und gerade wenn man kein Fan von Krieg ist, gab es bei dieser Wahl keine bessere Alternative.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:15
von Tesa Streifen
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 10:56
Naja, egal ob man nun links oder konservativ ist oder ob man das Establishment ablehnt oder was auch immer, aber wie man es feiern kann, dass ein Mann mit dem impulsiven Gemüt eines Kleinkinds jetzt wieder die mächtigste Nation der Erde leitet, ist mir nach wie vor schleierhaft. Gerade als Deutscher.
Dass man als Amerikaner Trump wählt, kann ich schon irgendwo verstehen aber dass man sich als Nicht-Ami über seinen Sieg freut grenzt schon an Masochismus, auch wenn das hier sicher viele anders sehen werden.
Wenn ich die letzten Jahre so revue passieren lasse, dann ging sowohl Europa als auch den USA (dem Kollektiven Westen) noch nie oder schon sehr lange nicht mehr so beschissen wie unter Biden. Achtung das ist mein empfinden, dass muss nicht mit eurem übereinstimmen.
Trump zu wählen ist also nur die einzige für mich logische konsequenz. Nicht weil Trump fehlerlos wäre, sondern weil er in meinen Augen das kleinere Übel darstellt. Und das ist es was man in einem 2 Parteien Staat zur Wahl hat, das grössere oder das kleinere Übel.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:17
von Jdizzle
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 10:56
Naja, egal ob man nun links oder konservativ ist oder ob man das Establishment ablehnt oder was auch immer, aber wie man es feiern kann, dass ein Mann mit dem impulsiven Gemüt eines Kleinkinds jetzt wieder die mächtigste Nation der Erde leitet, ist mir nach wie vor schleierhaft. Gerade als Deutscher.
Dass man als Amerikaner Trump wählt, kann ich schon irgendwo verstehen aber dass man sich als Nicht-Ami über seinen Sieg freut grenzt schon an Masochismus, auch wenn das hier sicher viele anders sehen werden.
Je schlechter es für Deutschland/EU läuft, desto besser für die AFD und Co
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:25
von Eric
Vielleicht war für viele hier Frau Harris einfach auch nur die schlechtere Alternative.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:32
von clayz
Man muss auch mal sehen, dass wir Trump zwar viel poltert, aber wenig durchzieht.
Das Poltern hilft aber, weil die USA einen entsprechenden Hebel hat.
Unter ihm gabs keinen Krieg und er hat auch keinen heraufbeschworen.
Also abwarten, was er wirklich so schlimmes machen wird.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:32
von Tesa Streifen
Eric hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:25
Vielleicht war für viele hier Frau Harris einfach auch nur die schlechtere Alternative.
Das glaube ich auch. Wenn man einen Kandidaten ausserhalb des Dunstkreises von Biden geholt hätte. Vielleicht auch jemanden, der weniger extrem linke Ansichten hätte, dann wäre diese Person als Alternative zu Trump für viele gemässigte Wähler vielleicht eine Option gewesen.
Nun hatte man aber die Wahl zwischen zwei Kandidaten die beide eher am äusseren Rand des Spektrums Links und Rechts politisieren. Also keine gemässigte Alternative vorhanden.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:33
von BREITLING
Harun hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:14
GoldenInside hat geschrieben: 6. Nov 2024, 10:36
elsie hat geschrieben: 6. Nov 2024, 10:21
hat man nicht im frühjahr schon spekuliert, dass trump sich gelder von musk geholt hat? da gab es doch vor dem ende der prozesse einige treffen?!
daher logisch, dass die beiden jetzt best buddies sind und tesla gestärkt werden soll.
nach der flaute in china wohl dann auch bald die flaute in den usa
Ich bin vor allem gespannt, welche juristischen Auswirkungen das hat. Musk wird wohl kaum gleichzeitig in der Regierung sein können und zwei Unternehmen führen, die staatlich gefördert werden.
Inwiefern soll er in der Regierung sein? War da wirklich was geplant?
v.l.n.r.: Mr. President, Department of Defense Dana White & Department of the Treasury Elon Musk

Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:34
von clearly
jetzt konnte es auch cnn nicht länger verneinen
Trump wins 2024 presidential election, CNN projects
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:35
von Ebiator
Harun hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
So beschissen war seine letzte Amtszeit doch gar nicht.
Und gerade wenn man kein Fan von Krieg ist, gab es bei dieser Wahl keine bessere Alternative.
Ob man es wirklich als Akt des Pazifismus feiern muss, dass man die Ukraine opfert sei mal dahingestellt. Und nur weil Trump zufällig keinen Krieg angezettelt hat als er an der Macht war, macht ihn das nicht zum Retter des Weltfriedens und schließt auch nicht aus, dass er dieses Mal genau das macht.
Genau das sehe ich ja als eine Gefahr, dass er z.B. in einer Impulshandlung einen Krieg mit dem Iran auslöst, gerade in der Kombination Trump/Netanyahu. Wie gesagt, kann da nichts gutes dran erkennen. Das mag naiv, idealistisch oder was auch immer klingen aber Trump ist moralisch einfach kein guter Kerl, zu leicht beeinflußbar, irrational und auch schlicht nicht gebildet genug, als dass man ihm so viel Macht anvertrauen sollte.
Tesa Streifen hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
Wenn ich die letzten Jahre so revue passieren lasse, dann ging sowohl Europa als auch den USA (dem Kollektiven Westen) noch nie oder schon sehr lange nicht mehr so beschissen wie unter Biden. Achtung das ist mein empfinden, dass muss nicht mit eurem übereinstimmen.
Trump zu wählen ist also nur die einzige für mich logische konsequenz. Nicht weil Trump fehlerlos wäre, sondern weil er in meinen Augen das kleinere Übel darstellt. Und das ist es was man in einem 2 Parteien Staat zur Wahl hat, das grössere oder das kleinere Übel.
Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung, zumal die Ursachen für Deutschland's bescheidene Lage größtenteils hausgemacht sind. Aber das räumst du ja wenigstens ein. Aber dass es der ohnehin kränkelnden deutschen Wirtschaft sicher nicht guttun wird, wenn einer der größten Märkte nur nocoh mit erheblichen Zöllen erreicht wird, sollte außer Frage stehen. Trump wird sicher für Deutschland nichts gutes bedeuten, das sollte unabhängig von der persönlichen Meinung eigentlich klar sein.
Jdizzle hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:17
Je schlechter es für Deutschland/EU läuft, desto besser für die AFD und Co
Wenn einem Dogmatismus und Häme wichtiger sind als Pragmatismus und Vernunft ist das ein Argument, ja.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:42
von musclebra1n
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:35
Harun hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
So beschissen war seine letzte Amtszeit doch gar nicht.
Und gerade wenn man kein Fan von Krieg ist, gab es bei dieser Wahl keine bessere Alternative.
Ob man es wirklich als Akt des Pazifismus feiern muss, dass man die Ukraine opfert sei mal dahingestellt. Und nur weil Trump zufällig keinen Krieg angezettelt hat als er an der Macht war, macht ihn das nicht zum Retter des Weltfriedens und schließt auch nicht aus, dass er dieses Mal genau das macht.
Genau das sehe ich ja als eine Gefahr, dass er z.B. in einer Impulshandlung einen Krieg mit dem Iran auslöst, gerade in der Kombination Trump/Netanyahu. Wie gesagt, kann da nichts gutes dran erkennen. Das mag naiv, idealistisch oder was auch immer klingen aber Trump ist moralisch einfach kein guter Kerl, zu leicht beeinflußbar, irrational und auch schlicht nicht gebildet genug, als dass man ihm so viel Macht anvertrauen sollte.
Tesa Streifen hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
Wenn ich die letzten Jahre so revue passieren lasse, dann ging sowohl Europa als auch den USA (dem Kollektiven Westen) noch nie oder schon sehr lange nicht mehr so beschissen wie unter Biden. Achtung das ist mein empfinden, dass muss nicht mit eurem übereinstimmen.
Trump zu wählen ist also nur die einzige für mich logische konsequenz. Nicht weil Trump fehlerlos wäre, sondern weil er in meinen Augen das kleinere Übel darstellt. Und das ist es was man in einem 2 Parteien Staat zur Wahl hat, das grössere oder das kleinere Übel.
Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung, zumal die Ursachen für Deutschland's bescheidene Lage größtenteils hausgemacht sind. Aber das räumst du ja wenigstens ein. Aber dass es der ohnehin kränkelnden deutschen Wirtschaft sicher nicht guttun wird, wenn einer der größten Märkte nur nocoh mit erheblichen Zöllen erreicht wird, sollte außer Frage stehen. Trump wird sicher für Deutschland nichts gutes bedeuten, das sollte unabhängig von der persönlichen Meinung eigentlich klar sein.
Jdizzle hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:17
Je schlechter es für Deutschland/EU läuft, desto besser für die AFD und Co
Wenn einem Dogmatismus und Häme wichtiger sind als Pragmatismus und Vernunft ist das ein Argument, ja.
Könntest beim ÖRR anfangen.
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:44
von Linksanwalt
Unser ÖRR absolute Lachnummer wieder
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:46
von Linksanwalt
Hoffentlich endet mit Trump dieser Woke-Wahnsinn (hat er ja zumindest angekündigt). 4 Jahre lang neue Memes sind uns auch sicher.
Hoffe nur, dass er bei der Causa Ukraine nicht den Verstand verliert und denen die Stange hält...
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:48
von Ebiator
musclebra1n hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:42
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:35
Harun hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
So beschissen war seine letzte Amtszeit doch gar nicht.
Und gerade wenn man kein Fan von Krieg ist, gab es bei dieser Wahl keine bessere Alternative.
Ob man es wirklich als Akt des Pazifismus feiern muss, dass man die Ukraine opfert sei mal dahingestellt. Und nur weil Trump zufällig keinen Krieg angezettelt hat als er an der Macht war, macht ihn das nicht zum Retter des Weltfriedens und schließt auch nicht aus, dass er dieses Mal genau das macht.
Genau das sehe ich ja als eine Gefahr, dass er z.B. in einer Impulshandlung einen Krieg mit dem Iran auslöst, gerade in der Kombination Trump/Netanyahu. Wie gesagt, kann da nichts gutes dran erkennen. Das mag naiv, idealistisch oder was auch immer klingen aber Trump ist moralisch einfach kein guter Kerl, zu leicht beeinflußbar, irrational und auch schlicht nicht gebildet genug, als dass man ihm so viel Macht anvertrauen sollte.
Tesa Streifen hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
Wenn ich die letzten Jahre so revue passieren lasse, dann ging sowohl Europa als auch den USA (dem Kollektiven Westen) noch nie oder schon sehr lange nicht mehr so beschissen wie unter Biden. Achtung das ist mein empfinden, dass muss nicht mit eurem übereinstimmen.
Trump zu wählen ist also nur die einzige für mich logische konsequenz. Nicht weil Trump fehlerlos wäre, sondern weil er in meinen Augen das kleinere Übel darstellt. Und das ist es was man in einem 2 Parteien Staat zur Wahl hat, das grössere oder das kleinere Übel.
Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung, zumal die Ursachen für Deutschland's bescheidene Lage größtenteils hausgemacht sind. Aber das räumst du ja wenigstens ein. Aber dass es der ohnehin kränkelnden deutschen Wirtschaft sicher nicht guttun wird, wenn einer der größten Märkte nur nocoh mit erheblichen Zöllen erreicht wird, sollte außer Frage stehen. Trump wird sicher für Deutschland nichts gutes bedeuten, das sollte unabhängig von der persönlichen Meinung eigentlich klar sein.
Jdizzle hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:17
Je schlechter es für Deutschland/EU läuft, desto besser für die AFD und Co
Wenn einem Dogmatismus und Häme wichtiger sind als Pragmatismus und Vernunft ist das ein Argument, ja.
Könntest beim ÖRR anfangen.
War klar, dass sowas kommt
Will jetzt auch gar nicht en Detail darüber nachlassen, warum dieser Vorwurf bei mir reichlich daneben ist (zumal ich tatsächlich seit über 10 Jahren kein lineares Fernsehen mehr geschaut habe).
Aber zeigt halt auch deutlich, was das generelle Problem der politischen Debatte ist: Man sucht sich eine Seite aus und übernimmt dann völlig vorbehaltlos alle Positionen.
Erklär mir mal bitte, warum ich Trump's Sieg gut finden sollte abgesehen von "die Linken weinen jetzt" und "es kommt frischer Wind rein".
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:49
von Harun
Ebiator hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:35
Harun hat geschrieben: 6. Nov 2024, 11:15
So beschissen war seine letzte Amtszeit doch gar nicht.
Und gerade wenn man kein Fan von Krieg ist, gab es bei dieser Wahl keine bessere Alternative.
Ob man es wirklich als Akt des Pazifismus feiern muss, dass man die Ukraine opfert sei mal dahingestellt. Und nur weil Trump zufällig keinen Krieg angezettelt hat als er an der Macht war, macht ihn das nicht zum Retter des Weltfriedens und schließt auch nicht aus, dass er dieses Mal genau das macht.
Genau das sehe ich ja als eine Gefahr, dass er z.B. in einer Impulshandlung einen Krieg mit dem Iran auslöst, gerade in der Kombination Trump/Netanyahu. Wie gesagt, kann da nichts gutes dran erkennen. Das mag naiv, idealistisch oder was auch immer klingen aber Trump ist moralisch einfach kein guter Kerl, zu leicht beeinflußbar, irrational und auch schlicht nicht gebildet genug, als dass man ihm so viel Macht anvertrauen sollte.
Naja, er hat schon was mehr getan als nur keinen Krieg geführt.
Und er wird nicht zum Retter des Weltfriedens ernannt, viele sehen mit ihm eine friedliche Lösungen als realistischer.
Woran machst du das "moralisch einfach kein guter Kerl, zu leicht beeinflußbar, irrational und auch schlicht nicht gebildet genug" fest?
Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 11:49
von Logan
Ebi muss sich so präsentieren, um etwaige, zukünftige Sponsorings nicht zu gefährden #Lambo