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Re: Sciencethread Training

Verfasst: 23. Jan 2025, 17:11
von Tinker
Ebiator hat geschrieben: 23. Jan 2025, 16:36
Cool42 hat geschrieben: 23. Jan 2025, 16:20 Aber nur sofern es möglich ist. Gibt auch Übungen, die Paul im "höheren" Bereich macht, wenn die Stabilität nicht gegeben ist. Kickbacks wären so eine Übung.
Kickbacks und high Reps? Der Ansatz kommt mir bekannt vor :guenni:
high reps und ohne pause zwischen den sätzen :guenni:

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 23. Jan 2025, 20:55
von H_D
Weiß nicht ob hier noch jemand Pitt ich sach ma Trenz kennt, aber der hatte mal eine Reihe mit Roman und er meinte er hat immer wieder niedrige Wdh ausprobiert, aber jedesmal hat er sich verletzt

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 17:43
von Buck
Hätte mal ne Frage zur effective reps theory bzw. vielleicht auch generell zum Muskelversagen, was ja allgemein gerne als Referenzwert für die Intensität herangezogen wird.

Und zwar variiert der Punkt des Muskelversagens und die 5 "effective reps" vor diesem ja mit der kumulativen Erschöpfung. Im ersten Satz einer Übung oder eines Trainings, wenn ich komplett erholt bin, ist mein Muskelversagen vielleicht bei 100×9, im nächsten bei 100x7 und im letzten bei 100x5. Sind die 5 effective reps vor dem MV des zweiten und dritten Satzes nun genau so "wertvoll" wie die des ersten Satzes?

Noch "schlimmer" wird es ja dann im restlichen Verlauf des Trainings: Wenn ich Bankdrücken und Schrägbankdrücken in einer Einheit habe werde ich in derjenigen Übung, die ich zuerst mache, mein volles Kraftpotenzial ausschöpfen können. In der zweiten werde ich hingegen - unweigerlich - nichtmehr bei 100% sein. Wenn weitere Brustübungen folgen, potenziert sich der Effekt weiter.

Spielt das eine Rolle für die effective reps theory, oder ist das "egal" und es zählt immer nur die zu dem Zeitpunkt maximal mögliche Leistung als Referenzpunkt? Es wird ja bei effective-reps-theory, meine ich, mit der maximalen Faserakrtvierung argumentiert - ist daa für diese relevant? Oder ist es völlig wurst - dann könnte ich mich ja auch sehr stark vorermüden und trortzdem in jeder Übung wieder die 5 effective reps abstauben, selbst wenn ich ewig weit von meinem "erholten MV" entfernt wäre.

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 18:19
von Netzokhul
Wieso gehen wir davon aus das die effective reps theory mehr als eine Theorie ist?

https://www.strongerbyscience.com/effective-reps/

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 19:28
von Ebiator
Buck hat geschrieben: 24. Jan 2025, 17:43 Hätte mal ne Frage zur effective reps theory bzw. vielleicht auch generell zum Muskelversagen, was ja allgemein gerne als Referenzwert für die Intensität herangezogen wird.

Und zwar variiert der Punkt des Muskelversagens und die 5 "effective reps" vor diesem ja mit der kumulativen Erschöpfung. Im ersten Satz einer Übung oder eines Trainings, wenn ich komplett erholt bin, ist mein Muskelversagen vielleicht bei 100×9, im nächsten bei 100x7 und im letzten bei 100x5. Sind die 5 effective reps vor dem MV des zweiten und dritten Satzes nun genau so "wertvoll" wie die des ersten Satzes?

Noch "schlimmer" wird es ja dann im restlichen Verlauf des Trainings: Wenn ich Bankdrücken und Schrägbankdrücken in einer Einheit habe werde ich in derjenigen Übung, die ich zuerst mache, mein volles Kraftpotenzial ausschöpfen können. In der zweiten werde ich hingegen - unweigerlich - nichtmehr bei 100% sein. Wenn weitere Brustübungen folgen, potenziert sich der Effekt weiter.

Spielt das eine Rolle für die effective reps theory, oder ist das "egal" und es zählt immer nur die zu dem Zeitpunkt maximal mögliche Leistung als Referenzpunkt? Es wird ja bei effective-reps-theory, meine ich, mit der maximalen Faserakrtvierung argumentiert - ist daa für diese relevant? Oder ist es völlig wurst - dann könnte ich mich ja auch sehr stark vorermüden und trortzdem in jeder Übung wieder die 5 effective reps abstauben, selbst wenn ich ewig weit von meinem "erholten MV" entfernt wäre.
Bin nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe aber: nein, der erste Satz wird immer der effektivste sein, wenn du ans MV gehst.

Aber davon abgesehen werden ca. die letzten 5 Reps eines Satzes immer effective Reps bleiben. Wie du schon richtig gesagt hast, hängt das mit der Faserrekrutierung zusammen und diese ist wiederum abhängig von der mechanischen Spannung. Diese verläuft auf der Force Velocity Kurve was bedeutet, dass die maximal mögliche Ausführungsgeschwindigkeit erstmal wichtiger ist als das eigentliche Gewicht, deshalb kannst du ja mit hohen Wiederholungszahlen genauso Muskeln aufbauen wie mit niedrigen.

Wenn man dann noch mehr ins Detail geht könnte man sagen, dass man mit sehr hohen Gewichten von Anfang an eine höhere Faserrekrutierung hast und deshalb auch mit mehr Reps in Reserve schon einen Reiz setzt. Der Mechanismus ist aber im Prinzip der gleiche, die maximal mögliche Geschwindigkeit ist trotzdem hier der Faktor, nicht das Gewicht an sich.

Das ist im übrigen auch der Grund, warum Dropsets funktionieren.

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 20:57
von pfnotsch
Netzokhul hat geschrieben: 24. Jan 2025, 18:19 Wieso gehen wir davon aus das die effective reps theory mehr als eine Theorie ist?

https://www.strongerbyscience.com/effective-reps/

Ist das nicht der Artikel wo Greg behauptet Muskelfasern können auch Spannung erfahren, ohne dass sie überhaup rekrutier/aktiviert wurden 😂

Nuckols = nein

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 20:59
von H_D
Schön geschrieben von Ebi +
Buck hat geschrieben: 24. Jan 2025, 17:43
Noch "schlimmer" wird es ja dann im restlichen Verlauf des Trainings: Wenn ich Bankdrücken und Schrägbankdrücken in einer Einheit habe werde ich in derjenigen Übung, die ich zuerst mache, mein volles Kraftpotenzial ausschöpfen können. In der zweiten werde ich hingegen - unweigerlich - nichtmehr bei 100% sein. Wenn weitere Brustübungen folgen, potenziert sich der Effekt weiter.
deshalb eher weniger Sätze pro Muskel pro Einheit und dafür häufiger

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 21:08
von Netzokhul
pfnotsch hat geschrieben: 24. Jan 2025, 20:57
Netzokhul hat geschrieben: 24. Jan 2025, 18:19 Wieso gehen wir davon aus das die effective reps theory mehr als eine Theorie ist?

https://www.strongerbyscience.com/effective-reps/

Ist das nicht der Artikel wo Greg behauptet Muskelfasern können auch Spannung erfahren, ohne dass sie überhaup rekrutier/aktiviert wurden 😂

Nuckols = nein
Puh.
An den Teil kann ich mich nicht erinnern.
Glaube im Data driven Strength Podcast von 2023 reden sie auch nochmal über effective Reps.

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 21:33
von H_D

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 24. Jan 2025, 21:38
von Netzokhul
#würdenicht
Jedenfalls nicht das Protokoll ;)

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 25. Jan 2025, 12:21
von H_D
Meinst damit kannst nicht stundenlang aufs Laufband?

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 25. Jan 2025, 14:33
von Netzokhul
Ich hätte einfach kein Bock auf 8/10 Schmerzen 6h/Woche um Wadengains zu machen.
Kann mir einiges vorstellen das ich mit der Zeit lieber anfangen würde.

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 30. Jan 2025, 10:28
von Piotr
Ebiator hat geschrieben: 19. Jan 2025, 17:30
disorder hat geschrieben: 19. Jan 2025, 17:04
H_D hat geschrieben: 15. Jan 2025, 15:16 https://www.researchgate.net/publicatio ... ndividuals
Beruhigend für Leute wie mich, die gar nicht über 100° kommen :thumbup:
Überrascht mich nicht, auch bei Squats reichen ja 90 Grad schon um die Quads optimal zu trainieren.

Aber wenn man tiefer geht, werden eben Glutes und Adduktoren besser trainiert.
Alternative Interpretation:
Um denselben Reiz zu erzeugen wie mit Peak knee flexion musste die 90°/100° Gruppe mehr Gewicht aufladen

Und wie schon geschrieben gehen noch mehr Nachteile einher.
Man vernachlässigt z.B. Mobilität

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 1. Feb 2025, 20:03
von H_D

Re: Sciencethread Training

Verfasst: 5. Feb 2025, 18:24
von Buck