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Ja, ist auch meine Meinung. Finde nur, dass man dann einfach beides bennen sollte. Dem Irak ist auf jeden Fall nicht geholfen, wenn gebetsmühlenartig vom "völkerrechtswidrigen Angriff" der US-Amerikaner gesprochen wird, während dabei unerwähnt bleibt, dass Saddam Hussein einer der grausamsten Diktatoren der Welt war.
Das er ein grausamer Diktator war macht den Völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner nicht ungeschehen.
Und ja, m.M. nach wäre es für uns besser gewesen wenn Saddam weiter im Amt geblieben wären.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Wie heißt es immer so schön: he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.
Das gleiche Spiel hatte man in Libyen mit Gaddafi ja auch. Eigentlich ein extrem schlimmer Zustand, aber er hat Stabilität in die Region gebracht und den westlichen Ländern Zugang zu den Rohstoffen gewährt, weshalb es geduldet worden ist für eine Zeitspanne. Jetzt ist er weg und das Land verfällt seit Jahren immer mehr ins Chaos. Es ist schwierig bis und möglich von hier aus ein Urteil darüber zu bilden, was nun besser oder schlechter war.
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:00
von GastXY
Der Westen hat natürlich immer nur hehre Ziele, Menschenrechte undso. Für Europa ist das auch immer vorteilhaft. Und Libyen und Co blühen nun auch so richtig auf
Vor fast 65 Jahren stürzte die CIA Irans parlamentarisch legitimierten Premier Mossadegh. Erst jetzt veröffentlichte das US-Außenministerium Dokumente, die das gesamte Ausmaß der US-Verwicklungen in den Putsch zeigen.
Die Gründe dieser Feindschaft reichen weiter zurück als zur Islamischen Revolution 1979. Schon 1953 griffen die USA zum ersten Mal massiv in die Politik des Iran ein – mit Folgen, die den Mittleren Osten bis heute prägen.
Das renommierte Time-Magazin hatte Irans Premierminister Mohammed Mossadegh sogar zum Mann des Jahres 1951 gewählt. Denn er hatte es gewagt, die britische Ölförderung im Iran zu verstaatlichen.
Zum Auftakt des EU-Afrika Gipfels fordert der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi Geld von der Europäischen Union. Ansonsten würde er die Zusammenarbeit in der Flüchtlingspolitik aufkündigen.
Er drohte den Europäern, seine Bemühungen für eine Eindämmung der illegalen Einwanderung von Afrika in die EU-Staaten sofort einzustellen, falls diese ihn dabei nicht finanziell und technisch unterstützen sollten. Dann werde der "christliche, weiße" Kontinent Europa "schwarz" werden, sagte Gaddafi.
Die libyschen Behörden gehen seit einigen Monaten rigoros gegen illegale Migranten vor, die versuchen aus Nordafrika mit Booten Italien zu erreichen. Italien hat Libyen dazu Schnellboote zur Verfügung gestellt. Zum Teil operieren diese auch nahe der italienischen Küste.
"IWF und Weltbank verbieten"
Gipfel-Gastgeber Gaddafi forderte eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen den Staaten der EU und Afrikas. "Afrika ist kein Bettler", betonte Gaddafi. Er forderte Investitionen, gab aber der Weltbank und dem Internationale Währungsfonds (IWF) die Schuld ander stagnierenden Wirtschaft vieler afrikanischer Staaten. Deshalb forderte er ein Verbot der beiden Organisation. Zudem forderte er einen ständigen Sitz für Afrika im UN-Sicherheitsrat. Andernfalls würden die Afrikaner die Resolutionen der Vereinten Nationen nicht mehr befolgen.
Anmerkung von mir:
Zufällig wollte Gaddafi 2009, als Präsident der afrikanischen Union, auch eine panafrikanische Währung, den Gold Dinar, einführen und sich unabhängig vom Dollar machen.
Das er ein grausamer Diktator war macht den Völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner nicht ungeschehen.
Und ja, m.M. nach wäre es für uns besser gewesen wenn Saddam weiter im Amt geblieben wären.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Ist doch normal, beim "Leid" was uns/den Westen nicht betrifft und an dem wir nicht beteiligt sind, sind wir halt viel weniger involviert. Der Ukrainekrieg sorgt doch auch für viel mehr Aufmerksamkeit als irgendein Krieg in Afrika.
Genau, mehr schreibe ich ja auch nicht seit einigen Beiträgen. Alle sind sie auf einmal Pro-Palästina, aber komischerweise ist niemand Pro-Sudan (oder Irak, oder ..., usw.). Warum das jedoch "normal" sein soll, versteh ich nicht. Für mich ist das nicht normal und ich wünsche mir eine Politik, für die das ebenfalls nicht normal ist. Sowas sollte man nüchtern-sachlich betrachten und nicht durch irgendwelche ideologische Brillen.
Man kann sich auf jeden Fall sehr gut darüber streiten ob die westlichen Interventionen im nahen Osten irgendwas verbessert haben
Absolut, aber das ist ja ein völlig anderes Thema. Finds immer wieder witzig, wie sich hier manche Leute auf bestimmte Fakten einschießen, nur weil mal einer um die Ecke kommt und auch die andere Seite offenlegt.
Einfach alle Fakten benennen, dann diskutiert es sich besser. LG :>
Das er ein grausamer Diktator war macht den Völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner nicht ungeschehen.
Und ja, m.M. nach wäre es für uns besser gewesen wenn Saddam weiter im Amt geblieben wären.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Wie heißt es immer so schön: he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.
Das gleiche Spiel hatte man in Libyen mit Gaddafi ja auch. Eigentlich ein extrem schlimmer Zustand, aber er hat Stabilität in die Region gebracht und den westlichen Ländern Zugang zu den Rohstoffen gewährt, weshalb es geduldet worden ist für eine Zeitspanne. Jetzt ist er weg und das Land verfällt seit Jahren immer mehr ins Chaos. Es ist schwierig bis und möglich von hier aus ein Urteil darüber zu bilden, was nun besser oder schlechter war.
Stimme dir zu, es ist ja auch ein absolut offenes Geheimnis, dass es immer so ablief. Ist doch umso besser, dass wir nun eine so demokratische Regierung haben, die weltweit für Menschenrechte einsteht. Dementsprechend kann ich ja wohl erwarten, dass alle Konflikte gleich betrachtet werden und auch alle Fakten auf den Tisch gepackt werden.
.... bisher habe ich davon aber leider noch nichts mitbekommen.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Ist doch normal, beim "Leid" was uns/den Westen nicht betrifft und an dem wir nicht beteiligt sind, sind wir halt viel weniger involviert. Der Ukrainekrieg sorgt doch auch für viel mehr Aufmerksamkeit als irgendein Krieg in Afrika.
Genau, mehr schreibe ich ja auch nicht seit einigen Beiträgen. Alle sind sie auf einmal Pro-Palästina, aber komischerweise ist niemand Pro-Sudan (oder Irak, oder ..., usw.). Warum das jedoch "normal" sein soll, versteh ich nicht. Für mich ist das nicht normal und ich wünsche mir eine Politik, für die das ebenfalls nicht normal ist. Sowas sollte man nüchtern-sachlich betrachten und nicht durch irgendwelche ideologische Brillen.
Man kann sich auf jeden Fall sehr gut darüber streiten ob die westlichen Interventionen im nahen Osten irgendwas verbessert haben
Absolut, aber das ist ja ein völlig anderes Thema. Finds immer wieder witzig, wie sich hier manche Leute auf bestimmte Fakten einschießen, nur weil mal einer um die Ecke kommt und auch die andere Seite offenlegt.
Einfach alle Fakten benennen, dann diskutiert es sich besser. LG :>
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Wie heißt es immer so schön: he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.
Das gleiche Spiel hatte man in Libyen mit Gaddafi ja auch. Eigentlich ein extrem schlimmer Zustand, aber er hat Stabilität in die Region gebracht und den westlichen Ländern Zugang zu den Rohstoffen gewährt, weshalb es geduldet worden ist für eine Zeitspanne. Jetzt ist er weg und das Land verfällt seit Jahren immer mehr ins Chaos. Es ist schwierig bis und möglich von hier aus ein Urteil darüber zu bilden, was nun besser oder schlechter war.
Absolut, es ist ja auch ein absolut offenes Geheimnis, dass es immer so ablief. Ist doch umso besser, dass wir nun eine so demokratische Regierung haben, die weltweit für Menschenrechte einsteht. Dementsprechend kann ich ja wohl erwarten, dass alle Konflikte gleich betrachtet werden und auch alle Fakten auf den Tisch gepackt werden.
.... bisher habe ich davon aber leider noch nichts mitbekommen.
Das wäre naiv von dir, mehr nicht.
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:16
von Shivus
Vermutlich. Finds nur sehr fragwürdig, wenn die "Vorbilds-Demokraten" so offensichtlich ihre Doppelmoral ausleben. Klar, bei vielen ists einfach nur Unwissen (unterstelle ich jetzt mal den meisten, die regelmäßig ihre Flagge auf Insta und Co. abändern), aber von unseren Entscheidungsträgern auf höchster Ebene wünsche ich mir dann doch etwas mehr... mag naiv sein, aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:22
von Certa
Shivus hat geschrieben: 15. Okt 2024, 12:16
Vermutlich. Finds nur sehr fragwürdig, wenn die "Vorbilds-Demokraten" so offensichtlich ihre Doppelmoral ausleben. Klar, bei vielen ists einfach nur Unwissen (unterstelle ich jetzt mal den meisten, die regelmäßig ihre Flagge auf Insta und Co. abändern), aber von unseren Entscheidungsträgern auf höchster Ebene wünsche ich mir dann doch etwas mehr... mag naiv sein, aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Die sind halt auch nur normale Menschen bzw Politiker. Und jeder Politiker behauptet, dass er besser als der Politiker aus einer anderen Partei ist. Wenn man jetzt jedes Unrecht auf der Welt in gleicher Länge, Intensität bearbeiten möchte, hätte man vermutlich am Ende des Tages auch keine Zeit mehr. Die Welt ist nun Mal ungerecht
Shivus hat geschrieben: 15. Okt 2024, 12:16
Vermutlich. Finds nur sehr fragwürdig, wenn die "Vorbilds-Demokraten" so offensichtlich ihre Doppelmoral ausleben. Klar, bei vielen ists einfach nur Unwissen (unterstelle ich jetzt mal den meisten, die regelmäßig ihre Flagge auf Insta und Co. abändern), aber von unseren Entscheidungsträgern auf höchster Ebene wünsche ich mir dann doch etwas mehr... mag naiv sein, aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Die sind halt auch nur normale Menschen bzw Politiker. Und jeder Politiker behauptet, dass er besser als der Politiker aus einer anderen Partei ist. Wenn man jetzt jedes Unrecht auf der Welt in gleicher Länge, Intensität bearbeiten möchte, hätte man vermutlich am Ende des Tages auch keine Zeit mehr. Die Welt ist nun Mal ungerecht
Ja, da stimme ich dir ja auch zu. Allerdings wünsche ich mir solche Töne dann von unserer Außenministerin. Einfach ehrlich aussprechen. Es ist ja auch völlig in Ordnung eine Meinung wie "BigRon" zu haben, also den völkerrechtswidrigen Angriff der US-Amerikaner zu verurteilen, aber gleichzeitig der Bevölkerung Iraks und dem Nahen Osten weitere Amtszeiten von Saddam Hussein zu wünschen, weil das für Europa/Deutschland besser gewesen wäre. Denn, wie hier bereits richtig ausgelegt worden ist, ist das die letzten Jahre sehr oft passiert.
... dann aber bitte auch diese Taktik weiterfahren und jetzt nicht auf einmal einen einzigen Konflikt dieser Welt herauspicken, bei dem wir dann die große Menschenrechtskeule schwingen und uns als Vorreiter der Menschenwerte hervortun wollen
... denn ansonsten juckt es "uns" doch auch nicht, wenn Menschen auf dieser Welt duch andere ermodet, unterdrückt und misshandelt werden.
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Ist doch normal, beim "Leid" was uns/den Westen nicht betrifft und an dem wir nicht beteiligt sind, sind wir halt viel weniger involviert. Der Ukrainekrieg sorgt doch auch für viel mehr Aufmerksamkeit als irgendein Krieg in Afrika.
Genau, mehr schreibe ich ja auch nicht seit einigen Beiträgen. Alle sind sie auf einmal Pro-Palästina, aber komischerweise ist niemand Pro-Sudan (oder Irak, oder ..., usw.). Warum das jedoch "normal" sein soll, versteh ich nicht. Für mich ist das nicht normal und ich wünsche mir eine Politik, für die das ebenfalls nicht normal ist. Sowas sollte man nüchtern-sachlich betrachten und nicht durch irgendwelche ideologische Brillen.
Man kann sich auf jeden Fall sehr gut darüber streiten ob die westlichen Interventionen im nahen Osten irgendwas verbessert haben
Absolut, aber das ist ja ein völlig anderes Thema. Finds immer wieder witzig, wie sich hier manche Leute auf bestimmte Fakten einschießen, nur weil mal einer um die Ecke kommt und auch die andere Seite offenlegt.
Einfach alle Fakten benennen, dann diskutiert es sich besser. LG :>
Und der Krieg der US-Amerikaner steht dementsprechend nicht (alleine) für die Zustände im Irak, denn das hast du mit deinem Beitrag ja impliziert.
Aber okay, immerhin bist du ehrlich. Tausende von Toten durch Massaker, Chemiewaffen, Folter und Misshandlungen - da fällt es mir persönlich einfach sehr schwer, dem Saddam weitere Amtszeiten zu wünschen.
Ich hab das Gefühl, dass der Westen immer sehr viel Mitleid mit dem Nahen Osten verspürt, wenn der "böse Westen" dort tätig wird. Bei dem alltäglichen Leid, welches in Abwesenheit des Westens passiert, siehts dann komischerweise irgendwie anders aus.
Wie heißt es immer so schön: he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.
Das gleiche Spiel hatte man in Libyen mit Gaddafi ja auch. Eigentlich ein extrem schlimmer Zustand, aber er hat Stabilität in die Region gebracht und den westlichen Ländern Zugang zu den Rohstoffen gewährt, weshalb es geduldet worden ist für eine Zeitspanne. Jetzt ist er weg und das Land verfällt seit Jahren immer mehr ins Chaos. Es ist schwierig bis und möglich von hier aus ein Urteil darüber zu bilden, was nun besser oder schlechter war.
Stimme dir zu, es ist ja auch ein absolut offenes Geheimnis, dass es immer so ablief. Ist doch umso besser, dass wir nun eine so demokratische Regierung haben, die weltweit für Menschenrechte einsteht. Dementsprechend kann ich ja wohl erwarten, dass alle Konflikte gleich betrachtet werden und auch alle Fakten auf den Tisch gepackt werden.
.... bisher habe ich davon aber leider noch nichts mitbekommen.
Aber ist doch eigentlich "normal" und auch in "allen" Situationen so. Die Dinge die einen selbst irgendwie betreffen nimmt man stärker wahr. Es dürfte doch keinen Menschen auf der Welt geben dem alle Kriege/Probleme auf der Welt gleich wichtig sind.
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:43
von Shivus
Umso wichtiger den Leuten mal den Spiegel vor das Gesicht zu halten, damit ggf erkannt werden kann, mit was für einer Doppelmoral bestimmte Themen auf einmal betrachtet und emotionalisiert werden.
Genau das, was ich mir von Politikern wünsche
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:45
von Skagerath
Gibt es eigentlich mittlerweile Informationen warum Habeck und Baerbock seit März Waffenlieferungen an Israel eigentlich verhindern oder zumindest verzögern ?
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 12:47
von donjon
Skagerath hat geschrieben: 15. Okt 2024, 12:45
Gibt es eigentlich mittlerweile Informationen warum Habeck und Baerbock seit März Waffenlieferungen an Israel eigentlich verhindern oder zumindest verzögern ?
Weil es ausnahmsweise mal was sinnvolles ist das die zwei fabrizieren
Shivus hat geschrieben: 15. Okt 2024, 12:16
Vermutlich. Finds nur sehr fragwürdig, wenn die "Vorbilds-Demokraten" so offensichtlich ihre Doppelmoral ausleben. Klar, bei vielen ists einfach nur Unwissen (unterstelle ich jetzt mal den meisten, die regelmäßig ihre Flagge auf Insta und Co. abändern), aber von unseren Entscheidungsträgern auf höchster Ebene wünsche ich mir dann doch etwas mehr... mag naiv sein, aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Die sind halt auch nur normale Menschen bzw Politiker. Und jeder Politiker behauptet, dass er besser als der Politiker aus einer anderen Partei ist. Wenn man jetzt jedes Unrecht auf der Welt in gleicher Länge, Intensität bearbeiten möchte, hätte man vermutlich am Ende des Tages auch keine Zeit mehr. Die Welt ist nun Mal ungerecht
Ja, da stimme ich dir ja auch zu. Allerdings wünsche ich mir solche Töne dann von unserer Außenministerin. Einfach ehrlich aussprechen. Es ist ja auch völlig in Ordnung eine Meinung wie "BigRon" zu haben, also den völkerrechtswidrigen Angriff der US-Amerikaner zu verurteilen, aber gleichzeitig der Bevölkerung Iraks und dem Nahen Osten weitere Amtszeiten von Saddam Hussein zu wünschen, weil das für Europa/Deutschland besser gewesen wäre. Denn, wie hier bereits richtig ausgelegt worden ist, ist das die letzten Jahre sehr oft passiert.
... dann aber bitte auch diese Taktik weiterfahren und jetzt nicht auf einmal einen einzigen Konflikt dieser Welt herauspicken, bei dem wir dann die große Menschenrechtskeule schwingen und uns als Vorreiter der Menschenwerte hervortun wollen
... denn ansonsten juckt es "uns" doch auch nicht, wenn Menschen auf dieser Welt duch andere ermodet, unterdrückt und misshandelt werden.
Nur darum ging es mir in meinen Beiträgen.
Da stimme ich ja auch zu. Möchte auch gar nicht sagen das Hussein, Gaddafi und co irgendwelche Menschfreunde waren, sondern genau das Gegenteil. Das waren absolute Schweine und haben viel Leid über die Bevölkerung gebracht, aber die Länder hatten zumindest eine klare Machtstruktur die uns zugute kam.
Finde es auch lächerlich wie sich jetzt alle auf Israel einschießen und pro Palästina sind, am Besten von Menschen die in Palästina von Häuserdachern geworfen werden würden.
Aber dann muss es doch trotzdem mein Recht sein zu sagen, das die Amerikaner da einen Völkerrechtswidrigen Krieg losgetreten haben, der viele Tote gefordert hat, ein Machtvakuum hinterlassen hat und unsere Regierungen danach wieder die nächsten Schweine unterstützt hat. Ist ja nicht so als würde es den Menschen dort jetzt besser gehen und wir haben dazu noch die ganzen Flüchtlinge hier.
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 15. Okt 2024, 13:06
von BigRon
Skagerath hat geschrieben: 15. Okt 2024, 12:45
Gibt es eigentlich mittlerweile Informationen warum Habeck und Baerbock seit März Waffenlieferungen an Israel eigentlich verhindern oder zumindest verzögern ?
War doch letztens bei Lanz Thema, da wollte die Dame von der FDP nicht genauer darauf eingehen, hat aber bestätigt das keine neuen Genehmigungen ausgestellt werden. Ein stiller Boykott quasi.
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 17. Okt 2024, 17:03
von Eric
Re: Der Nahost-Konflikt
Verfasst: 17. Okt 2024, 18:04
von grandepene
Jetzt noch die nächsten beiden Nachfolger und dann will keiner mehr die Hamas anführen.