Lounge Ultra
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    Und ganz nebenbei, wer zahlt denn jetzt für den Wegfall der eeg-Umlage? Der Steuerzahler. Man kann leider jeden Euro nur einmal ausgeben und es bleibt dabei, dass das Energiesystem viel zu teuer ist.
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  • FAKT ist es liegt einiges im Argen und da sind die hohen Energiekosten (im Vergleich zu unserer Konkurrenz in Nordamerika und Asien) nur ein Teil davon. Wie der Arcelor Mittal Bremen ja bereits gesagt hat, die Industrie braucht Strom 8760h im Jahr zu konkurrenzfähigen Preisen, also im Grunde 24/7/365 günstigen Strom.

    Mit 900-1300 PV Vollaststunden in Deutschland je nach Standort und 2200 Vollaststunden für Windenergie Onshore ist das nicht darstellbar. Selbst Offshore hat an den besten Standorten in der Nordsee nur 4500h. Mit Speichern könnte man das ganze ja noch ein wenig erhöhen, aber bis die in relevanter Menge (China produziert mittlerweile relevante Mengen, benutzt sie aber erstmal nur für sich selbst) bei uns schlüsselfertig gebaut werden und zur Unterstützung der Netze eingesetzt werden ist die Industrie schon längst weg.



    Die Industrie sucht sich daher andere Standorte mit besseren Rahmenbedingungen. Die Frage ist nur pendeln wir uns auf das europäische Durchschnittsniveau ein oder geht's noch tiefer.

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  • Ich weiß nicht, ob das hier reinpasst, aber wenn das in dem Video wirklich alles künstlich gemacht wurde, sehe ich schwarz für einige Branchen.

    Lounge Ultra
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    https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ft.7088247
    Wachstumsimpuls für Deutschland? Was jetzt für eine Mehrwertsteuer-Erhöhung spricht

    Um Arbeitsanreize und Wettbewerbsfähigkeit im Land zu erhöhen, schlägt das Ifo-Institut eine umfassende Steuerreform vor: Die Einkommenssteuer sollte teilweise gesenkt, die Mehrwertsteuer erhöht werden. Der Vorstoß findet unter Ökonomen durchaus Anklang. Nur einer widerspricht.

    „Wenn direkte Steuerlasten auf Einkommen und Unternehmensgewinne reduziert werden sollen, muss die Politik dafür im Haushalt Spielräume schaffen“, heißt es in einer aktuellen Studie des Münchner Ifo-Instituts. Darin skizzieren die Autoren eine umfangreiche Steuerreform mit niedrigeren Körperschaftsteuersätzen und schnelleren Abschreibemöglichkeiten für Unternehmen. Zudem soll sich Mehrarbeit bei niedrigen und mittleren Einkommen mehr lohnen. Deshalb wollen sie die Einkommensteuer für solche Beschäftigten senken und die Freibeträge erhöhen.

    Das Bundesfinanzministerium geht davon aus, dass die Erhöhung des regulären Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 20 Prozent dem Staat Zusatzeinnahmen von 15,9 Milliarden Euro im Jahr bringt. Wird auch der ermäßigte Satz von aktuell sieben Prozent auf acht Prozent erhöht, brächte dies Bund, Ländern und Kommunen weitere 3,5 Milliarden Euro im Jahr.
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  • Die Einkommenssteuer sollte teilweise gesenkt, die Mehrwertsteuer erhöht werden.
    Einkommensteuer teilweise senken… bestimmt dann wieder für Einkommen bis 40-50k und jeder der auch nur ein bisschen über dem Median liegt wird natürlich nicht entlastet, weil „reich“ pepcorn
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  • Die Aussage finde ich etwas merkwürdig "Der Vorstoß findet unter Ökonomen durchaus Anklang. Nur einer widerspricht."

    Ja, in Deutschland gibt es eine ewige Debatte zwischen Angebots- und Nachfragetheorie (wobei erstere zu mindestens gefühlt sehr laut ist in Deutschland) und das Ifo-Institut hat eine gewisse Einordnung in ersteres (durch z.B. auch früher Hans Werner Sinn usw. stark charakterisiert). Das aber nur ein Ökonom widerspricht kann ich mir schwer vorstellen wenn weiter geschaut werden würde (gibt sicher nicht nur Sebastian Dullien..., können ja auch mal z.B. einen Peter Bofinger, oder Jens Südekum fragen...).

    Der Punkt das eine Mehrwertsteuererhöhung vorallem Niedrigverdiener ist aber natürlich wichtig zu erwähnen - Denn der Konsum nimmt anteilig mit steigenden Einkommen ab. Wenn die Maßnahmen genutzt werden sollen, hilft es andere Kosten zu reduzieren (was möglich ist, aber wie wir sehen schwierig, denn wie oft haben wir schon "Bürokratieentlastung" etc. gehört.).

    Insgesamt, ich kann die Beweggründe für so etwas zwar durchaus nachvollziehen (Anreize schaffen für vermutlich gerade niedrigere/mittlere Lohnsektoren), für mich greift es aber noch nicht am Grundproblem, dass unsere Wirtschaft nicht hinsichtlich Produktivität wächst.
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  • Wenn sich "Mehrarbeit bei niedrigen und mittleren Einkommen mehr lohnen" soll - dann würde es doch mehr Sinn machen, die SV-Beiträge zu senken und nicht die Einkommensteuer. Wie viel Einkommensteuer zahlen denn die "niedrigen und mittleren Einkommen", dass man da nennenswert entlasten kann, v. a. wenn die MwSt gleichzeitig steigt?

    Vermutlich müssen sich alle, die vom Lohneinkommen abhängig sind (egal ob niedrig, mittel oder sog. "Gutverdiener") damit abfinden, weniger in der Tasche zu haben oder zumindest nicht mehr. Eine Steuer/Abgabe wird gesenkt, dafür eine andere erhöht. Wenn man Glück hat, ist das im Geldbeutel ein Nullsummenspiel, wenn man Pech hat, zahlt man drauf.

    "Entlastung" im Sinne von "mehr Kaufkraft im Geldbeutel" wird IMO nicht passieren.
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  • summerset hat geschrieben: 12. Jan 2025, 12:40 Wenn sich "Mehrarbeit bei niedrigen und mittleren Einkommen mehr lohnen" soll - dann würde es doch mehr Sinn machen, die SV-Beiträge zu senken und nicht die Einkommensteuer. Wie viel Einkommensteuer zahlen denn die "niedrigen und mittleren Einkommen", dass man da nennenswert entlasten kann, v. a. wenn die MwSt gleichzeitig steigt?

    Vermutlich müssen sich alle, die vom Lohneinkommen abhängig sind (egal ob niedrig, mittel oder sog. "Gutverdiener") damit abfinden, weniger in der Tasche zu haben oder zumindest nicht mehr. Eine Steuer/Abgabe wird gesenkt, dafür eine andere erhöht. Wenn man Glück hat, ist das im Geldbeutel ein Nullsummenspiel, wenn man Pech hat, zahlt man drauf.

    "Entlastung" im Sinne von "mehr Kaufkraft im Geldbeutel" wird IMO nicht passieren.
    Eine Partei, welche verstärkt das "Vermögen " (wie auch immer man das definiert) und nicht das Einkommen versteuert, hätte meine Stimme.

    Ein gewisses Grad an Ungleichheit ist ja gesund für eine Gesellschaft, aber die Ungleichheit der Vermögen hat sich insbesondere in Deutschland in den letzten Jahren noch Mal deutlich verschärft. Ich meine erst letzte Woche gelesen zu haben, dass 80.000 Personen in Deutschland 20-25 Prozent (unsicher bezüglich der genauen Höhe aus dem Kopf) des gesamten Vermögens besitzen.
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  • Deutschlands größter Ammoniakhersteller drosselt Produktion
    Die Firma SKW Piesteritz in Wittenberg produziert Millionen Tonnen an Düngemitteln und Harnstoff für LKW-Motoren. Doch weil die Kosten zu hoch seien,
    stellt die Firma eine von zwei Anlagen ab.
    https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 00352.html

    dürfte für eine deutliche Entlastung im deutschen Gasverbrauch sorgen, eine Anlage verbraucht knapp 1 TWh Gas Pro Jahr. Gasmangellage wird unwahrscheinlicher.
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  • 2023 -0,3%
    2024 -0,2%

    Die wirtschaftliche Bilanz der Ampel ist wirklich bitter

    https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ner.free.2
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  • Ich bin: nur fürs Essen hier.
    Experten gehen davon aus, dass Deutschland 2025 so langsam wachsen wird wie keine andere Industrienation.
    Nett, dass man uns noch als Industrienation sieht.
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  • Harun hat geschrieben: 15. Jan 2025, 10:41
    Experten gehen davon aus, dass Deutschland 2025 so langsam wachsen wird wie keine andere Industrienation.
    Wer sind denn die Experten?
    Leider wird mein Bild nicht angezeigt :-)
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  • Ich bin: nur fürs Essen hier.
    Bobby Goodson hat geschrieben: 15. Jan 2025, 10:48
    Harun hat geschrieben: 15. Jan 2025, 10:41
    Experten gehen davon aus, dass Deutschland 2025 so langsam wachsen wird wie keine andere Industrienation.
    Wer sind denn die Experten?
    Leider wird mein Bild nicht angezeigt :-)
    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
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  • Wohnort: Prag
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    Mal was Gutes:
    The Czech Republic retained the EU’s lowest unemployment rate at 2.6 percent, despite a 0.4 percentage point increase from the previous year. This remains well below the EU average of 6.7 percent. Poland recorded the second-lowest unemployment at 2.8 percent, while Spain had the highest rate at 12.2 percent.

    https://www.expats.cz/czech-news/articl ... %20percent.
    ABBC3_SPOILER_SHOW
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